Mit Computerspielen Millionen scheffeln
So sieht es also aus, das Büro eines typischen deutschen Spielemagnaten.
or zwei Jahren versuchte sich bereits der Software Tycoon am simulierten Spielebusiness - und scheiterte kläglich. Der Game Tycoon macht vieles besser, aber nichts so richtig gut. Was auch daran liegen mag, dass die Entwickler zu viel beim Vorbild abgeschaut haben. So klicken Sie hüben wie drüben aus Programmteilen wie Sprite-Technik, PC-Speaker-Sound und Textausgabe ein Spielkonzept zusammen, das anschließend Grafiker, Komponisten und Programmierer auf Kassette (das Spiel startet 1982) bannen sollen. Was nun noch fehlt, ist ein Vertrag mit einem Publisher (und der ist nicht immer einfach zu finden), und schon wandert das fertige Produkt übers Kopierwerk in den Laden. Ob Sie damit Gewinn einfahren, hängt vor allem davon ab, ob Sie das Projekt rechtzeitig abgeschlossen haben (schönen Gruß ans Duke Nukem-Team), ob Sie den Publikumsgeschmack getroffen haben (lässt sich über eine Marktforschungszeitschrift herausfinden) und ob Sie einen profitablen Publisher-Vertrag abgeschlossen haben. Schön: Auch nach vielen Spielstunden ist ein Patentrezept für den Erfolg schwer zu finden. Schade: Man verbringt fast die ganze Zeit damit, Projekte zusammenzuklicken und dann auf deren Fertigstellung zu warten.
