Alles wird besser
Die Bedienoberfläche mag auf den ersten Blick unübersichtlich wirken, mit der Zeit lernt man das schnelle Interface aber zu schätzen.
Die Namensverwandtschaft mit Sid Meiers Oldie Civilization ist kein Zufall. Dass der Klassiker für Galactic Civilizations Pate stand, sieht man dem Spiel an jedem Menübutton an. Klar, statt Städte zu gründen, kolonisieren Sie Planeten, statt Bronzelegierungen zu erforschen, suchen Ihre Wissenschaftler nach effektiveren Laserkanonen - aber alle wesentlichen Elemente des Großvaters (Forschung, Diplomatie, Aufbau, Kriegsführung) sind auch hier vertreten. Missionen hat Galactic Civilizations nicht zu bieten. Es gibt nur eine große Kampagne, in der Ihr Volk - die Menschen - zur vorherrschenden Macht im Universum aufsteigen soll. Die lässt sich dafür aber genau Ihren Wünschen anpassen. Sie dürfen die Regierungsform (Technokraten erhalten etwa Boni auf die Forschung, Populisten auf die Zufriedenheit der Bevölkerung), Siegbedingungen, Gegner (KI-Stärke, freundlich oder feindlich) und die Galaxie (besiedelbare Planeten, Sternendichte) frei wählen. Die Möglichkeiten, zur Supermacht zu werden, sind schier unbegrenzt. Kriegerische Naturen erobern nach Herzenslust, auch wenn das Kampfsystem fast ebenso rudimentär wie das der ersten beiden Civilization-Teile ist. Friedliebende Spieler verhandeln im umfangreichen Diplomatie-Menü oder versuchen, den Lebensstandard ihrer Schützlinge so weit zu verbessern, dass andere Völker freiwillig überlaufen.
