GTA 6: Politische Lage würde neuen Teil schwierig machen, sagt Dan Houser
Rockstar Games-Gründer Dan Houser hat in einem Interview über die Zukunft von Grand Theft Auto gesprochen. Dabei ging es unter anderem auch um ein mögliches Grand Theft Auto 6. Laut Houser würde die aktuelle politische Lage einen Nachfolger sehr kompliziert machen. Noch soll das Team angeblich keinen Plan haben, wie ein neuer Teil aussehen würde.
Obwohl Red Dead Redemption 2 noch nicht offiziell im Handel erschienen ist, nutzte das Magazin GQ in einem Interview mit Rockstar Games -Gründer Dan Houser die Möglichkeit, um ein paar Fragen zur Zukunft von Grand Theft Auto zu stellen. Demnach wäre die Entwicklung eines potenziellen GTA 6 laut Houser derzeit sehr knifflig. Als Grund nannte er dabei die aktuelle politische Situation in den USA.
Da die GTA-Reihe bislang immer eine Art Satire in Bezug auf die amerikanische Kultur war, wüsste das Team derzeit nicht, wie sie an einen Nachfolger herangehen sollten. Houser selbst findet, dass derzeit Dinge passieren, die die Grenzen der Satire sprengen. Ob Rockstar Games tatsächlich noch keine Pläne für GTA 6 hat, ist allerdings mehr als fraglich. Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass die Verantwortlichen einen Casting-Aufruf für Bully 2 gestartet haben. Rockstar Games hat sich dazu aber nicht geäußert.
via GQ

Ich kann mich nicht daran erinnern das auch nur ein einziger GTA Teil direkt eine bestimmte politische Situation genommen und durch den Kakao gezogen hätte... Weder wurden irgendwelche Präsidenten noch all zu bekannte Politiker oder dergleichen in GTA verwendet um sie zu veralbern.
Im Grunde hat sich auch seit Teil 2 nichts an der ausrichtung getan. Der krasse Kommerz, Werbung, Fastfood, Waffenkauf, Drogen, die allgemeine Geldgier... das sind die Dinge die GTa gezielt immer wieder zum Thema hat und satirisch verarbeitet, war schon immer so, hat sich bis heute nicht geändert. Ne tiefere politische Satire steckte da nie drin, und es war auch nie wichtig wer Präsident war... Bush, Obama, oder jetzt Trump... keiner davon wurde je auch nur erwähnt oder angedeutet, auch nicht was sie so getan haben.
Nicht mal andere Länder wurden politisch irgendwie "angefasst" noch nicht mal die Russen und anderen Oststaaten obwohl sich das ja in Teil 4 extrem gut angeboten hätte...
Was soll also das gerede das die politische Lage ein GTA 6 schwierig machen würde? Soll das in Nordkorea spielen oder was?
Ist einfach nur irgendein gewäsch um eine Ausrede dafür zu haben das man gerade nicht an einem GTA 6 arbeitet, und man keine Fragen dazu beantworten will...
Generell haut Rockstar Spiele nicht gerade in einem schnellen Rythmus raus. Und die abstände wurden immer länger. Zwischen GTA 4 und 5 lagen dann schon 5 Jahre, auf dem PC sogar 7 Jahre.
Ab und zu wird dann auch mal was anderes eingestreut, wie zb LA Noire, oder eben Red Dead Redemption wo jetzt der zweite Teil kommt...
Bei GTA 4 gabs dann nochn paar DLCs und bei GTA 5 bläst man den Onlinemodus stück für stück auf, der aus unerfindlichen gründen extrem erfolgreich ist.
GTA V ist nach wie vor ein absoluter Toptitel und hat sehr viele Spieler, und generiert nach wie vor Geld.
Und genau das ist der Grund warum man noch keine Entwicklung von GTA 6 gestartet hat... Warum soll man ein neues entwickeln wenn GTA V noch soviel Kohle abwirft ohne das man dafür all zu viel tun muss?
Da kann man dann doch zb eher einige DLCs und so weiter für RDR2 machen und raushauen... das wird auch unter garantie passieren...
in dem interview geht es primär um rdr 2 (logisch). houser ist froh darüber, dass rockstar jetzt dieses -bezüglich der aktuellen politik unverfängliche- spiel veröffentlicht und nicht gta 6 in den startlöchern steht. dass sich gta 6 noch nicht in entwicklung befindet, sagt er meiner meinung nach übrigens nicht. in seine worten verbirgt sich aber unter umständen ein hinweis auf den release: nimmt man houser beim wort, dürfte gta 6 frühestens anfang 2021 erscheinen - vorausgesetzt trump wird nicht wiedergewählt.
Und in gewisser Weise hat der gute Herr ja recht. Was aktuell passiert, kann man kaum noch so wirklich satirisch verarbeiten. Haben auch genug andere Satiriker schon gesagt.
Das geht so schnell und übertrifft die meisten Vorstellungen, da kann man nicht mehr gut Satire draus machen.
Und doch, dann wäre GTA das nächste Fallout, wenn man es so überspitzt machen will, wie in GTA V.
GTA VI ist sicher schon in Planung, allerdings auf Sparflamme und in sehr früher Entwicklung. Sicher gibt es einige kleinere Konzepte und Ideen für den Nachfolger, aber wie gesagt, so lange GTA Online so viel Geld abwirft, ist der Nachfolger noch weit weg.