GTA 6 von KI entwickelt - ist so etwas heutzutage überhaupt möglich?

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News Alexander Pensler - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
GTA 6 von KI entwickelt - ist so etwas heutzutage überhaupt möglich?
Quelle: Rockstar Games

Der Take-Two-Chef Strauss Zelnick spricht darüber, ob KI seiner Meinung nach die Entwicklung des nächsten GTA übernehmen könnte. Zwei Gründe sprechen für Zelnick dagegen.

Zwar setzen immer mehr Entwickler und Spielestudios auf künstliche Intelligenz, doch im Fall von EA soll das Insider-Berichten zufolge beispielsweise viel Geld und Zeit gekostet haben. Nun hat Take-Two-CEO Strauss Zelnick über die KI-basierte Erstellung eines Grand-Theft-Auto-Spiels gesprochen.

KI-erzeugte Inhalte mit rechtlichen Problemen

Für Strauss Zelnick geht das nicht, weil mittels künstlicher Intelligenz produzierte Inhalte "nicht rechtlich schützbar" seien und die Technologie auch einfach noch nicht so weit sei. Das sagte der Take-Two-Chef im Interview mit CNBC. Aber wie genau meint er diese beiden Punkte, die der KI-basierten Spieleentwicklung (glücklicherweise oder leider - je nach Betrachtungsweise) noch im Weg stehen?

So sagt Zelnick im Interview: "Wir müssten unser geistiges Eigentum schützen, aber noch viel wichtiger als das, wir müssen achtsam mit dem anderer umgehen. Wenn man geistiges Eigentum mit KI erstellt, dann ist das nicht rechtlich schützbar." Dies ist einer der beiden wichtigen Punkte, die laut Strauss Zelnik gegen einen umfangreichen KI-Einsatz sprechen.

Das nächste GTA auf Basis künstlicher Intelligenz?

Anschließend geht der Take-Two-Chef auf das Gedankenspiel ein, wenn KI keinerlei Einschränkungen besitzen würde. "Könnten wir dann morgen einen Knopf drücken und ein Gegenstück zum 'Grand Theft Auto'-Marketing-Plan erstellen?" Doch auch hier erteilt Strauss eine klare Absage.

Einerseits sei das ihm zufolge noch nicht möglich und zusätzlich glaube Strauss nicht, dass auf diesem Weg ein gutes Produkt herauskommen könnte. "Man würde etwas sehr stark Abgeleitetes erhalten", so Zellnik. Denn KI kann letztlich nur mit dem arbeiten, was es bereits gibt, und sei dem Take-Two-CEO zufolge daher unweigerlich "rückwärtsgewandt".

Wie ist eure Meinung zu künstlicher Intelligenz? Seht ihr sinnvolle Einsatzmöglichkeiten dieser relativ neuen Technologie, oder nervt euch die ganze "KI-Blase" nur noch? Schreibt uns gern einen Kommentar mit eurer Meinung unter diesen Text - dazu müsst ihr eingeloggt sein. Wer noch keinen Account hat, kann sich hier registrieren. Beachtet beim Kommentieren bitte unsere Forenregeln und die allgemeine Netiquette.

Quelle: Strauss Zelnick via CNBC

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JuliusC NPC
        Ich stimme Dir in allem zu. Gerade der letzte Satz ist entscheidend.

        Wie lange ist es jetzt her, dass GTA 5 erschienen ist. Wieviel Umsatz hat Rockstar und Take Two mit GTA 6 gemacht. 🫣
        Da kann man doch nicht heute schon den Einsatz von neuralen Netzen und vielleicht sogar einen speziell auf GTA 7 Bedürfnisse angepassten Algorithmus ausschließen.
        Wenn das ganze dann noch selber gehostet und betrieben wird, hat man auch die Rechte und das geistigen Eigentum für alles was man verantwortet.
      • Von JuliusC NPC
        Ich stimme Dir in allem zu. Gerade der letzte Satz ist entscheidend.

        Wie lange ist es jetzt her, dass GTA 5 erschienen ist. Wieviel Umsatz hat Rockstar und Take Two mit GTA 6 gemacht. 🫣
        Da kann man doch nicht heute schon den Einsatz von neuralen Netzen und vielleicht sogar einen speziell auf GTA 7 Bedürfnisse angepassten Algorithmus ausschließen.
        Wenn das ganze dann noch selber gehostet und betrieben wird, hat man auch die Rechte und das geistigen Eigentum für alles was man verantwortet.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Mich nervt eher, dass man es "KI" nennt. Allerdings haben wir uns im Videospielbereich schon vor 25 Jahren über Gegner-KI aufgeregt, obwohl das auch keine KI war. Der Begriff wird sehr häufig falsch verwendet. 😅

        LLMs und Co. haben Potenzial. Zum Beispiel als hilfreiche Tools in der Programmierung. Allerdings sollten diese Tools nur mit internen Daten des Unternehmens gefüttert werden, wo es auch zum Einsatz kommt.
      Direkt zum Diskussionsende
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