Verloren in der dritten Dimension

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Fallschirmjäger erstarren in Ehrfurcht vor einer Papphecke. Fallschirmjäger erstarren in Ehrfurcht vor einer Papphecke. Die ehemaligen Close Combat-Entwickler firmieren mittlerweile als Freedom Games, sind ihrer Erfolgsreihe aber treu geblieben. Auch G.I. Combat ist ein im Zweiten Weltkrieg angesiedeltes Echtzeit-Taktikspiel, das Sie zum Anführer einer Hand voll deutscher oder alliierter Soldaten, Geschütze und Panzer macht. Mit denen erobern oder verteidigen Sie Schlüsselstellungen in 25 Szenarien, die Sie entweder einzeln oder in verknüpften Kampagnen spielen können. Anders als bei den Quasi-Vorgängern sind sowohl Gelände als auch Einheiten in G.I. Combat komplett dreidimensional - und genau das ist das Problem. Verbündete wie Gegner verlieren sich in einem Texturensumpf. Ständig muss man mit der verkorksten Kamerasteuerung die Perspektive neu justieren, um seine Jungs wiederzufinden. Spätestens nach den ersten zehn Minuten arten die meisten Gefechte in totales Chaos aus. Einsteiger werden so weit gar nicht kommen, denn das spärliche Handbuch lässt genau wie die Tutorials die wichtigsten Fragen unbeantwortet. Sowohl die zum Budget-Tarif erhältlichen Vorläufer als auch der Konkurrent Combat Mission 2 sind für Taktiker die bessere Wahl.

Wertung zu G.I. Combat - Episode I: Invasion in der Normandie (PC)

Wertung:

4.0 /10

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