Review: Für immer Adaline

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"Für immer Adaline" (2014)
Quelle: Universum

Fluffig inszenierter Liebesfilm, der seine interessante Fantasy-Prämisse zugunsten seichter Romantik links liegen lässt.

Im Jahr 1935 baut die 29-jährige Adaline einen schweren Autounfall, den sie auf wundersame Weise überlebt. Ein Blitzschlag bewirkt, dass die junge Frau fortan nicht mehr altert. Von nun an wechselt Adaline regelmäßig ihre Identität und weiht nur ihre Tochter, die ganz natürlich altert, in ihr Geheimnis ein. Ein Treffen mit dem verwegenen Ellis stellt Adalines Versteckspiel auf die Probe. Und da weiß sie noch gar nicht, dass Ellis der Sohn ihrer großen Liebe ist...

Lee Toland Krieger inszeniert eine kurzweilige Märchenromanze, deren Story an Benjamin Button erinnert und die à la Nicholas Sparks durch liebevoll ausgestattete Zeitebenen mäandert. Leider blendet das Drehbuch die Prämisse weitgehend aus und vernachlässigt die vielen Fragen, die Adalines Dilemma aufwirft. Zwar nimmt der anfangs holprig erzählte Film in der zweiten Hälfte an Schwung auf, mündet aber in ein laues Finale, das die Konflikte in Wohlgefallen auflöst. Schauspielerisch überzeugt vor allem Harrison Ford, der seine Figur aller Trivialität zum Trotz mit Tiefe versieht

Autor: Christian Horn

Wertung zu Für immer Adaline

Wertung:

6.0 /10
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