Frontlines: Fuel of War - Der Einzelspieler-Modus im Test
Im Solospiel schimmert stets der Mehrspielerteil durch. So verfolgen Sie analog zu dem dortigen Frontlines-Spiel modus Ziele entlang der Frontlinie, sprich Sie erobern Stück für Stück das Feindgebiet, und zwar in auf Mehrspielerkarten beruhenden Szenarien. Das ist ein zweischneidiges Schwert: Zum einen bleibt Ihnen der Weg, den Sie einschlagen, weitgehend überlassen. Zum anderen ist taktisches Vorgehen praktisch nicht nötig. Höchstens ein Hintereingang oder der eine oder andere Umweg bringen marginal Vorteile. Sie durchstreifen grundverschiedene Szenarien, von malerischen Tälern mit Bergfestungen über Innenraum-Passagen in Bunkeranlagen bis hin zu einer Moskau-Stadtkarte und schlüpfen in verschiedene Rollen. Mal sind Sie Sturmsoldat, mal Panzerfahrer, mal Scharfschütze. Wirklich herausragende Passagen fehlen dennoch, mit der Zeit nutzt sich das Spiel zusehends ab. Einen Gutteil tragen die Gegner dazu bei, die - wie bereits erwähnt - anspruchslose Massenware sind, sowie eine weitere Netzwerkspiel-Anleihe: An einigen Punkten erscheinen immer wieder aufs Neue Gegner, bis Sie das Ziel eingenommen haben. Das kann zwischenzeitlich nerven. So ist es uns beispielsweise bei dem Bunker ergangen, zu sehen auf dem Bild unten links. Außerdem: Von der Grafik, die die Unreal-Engine 3 liefert, hatten wir uns mehr erwartet - die optischen Qualitäten der Wüstenkarten sind schlecht.
Drohnen und Spezialwaffen sind es, mit denen Frontlines für Partystimmung vor dem Monitor sorgt. Wer eines der Helferlein zum ersten Mal einsammelt, staunt nicht nur Bauklötze, sondern ist garantiert die nächste Zeit nur damit beschäftigt, damit herumzuexperimentieren. Die ferngelenkten Drohnen setzen Sie gefahrlos je nach Art gegen anrückende Panzer ein oder übertölpeln damit Feindsoldaten hinter ihren Geschützen und Sandsäcken. Nun, gefahrlos stimmt nicht ganz. Am geschicktesten machen Sie das aus der Deckung heraus. Denn solange Sie die Gerätschaften bedienen, steht Ihre Spielfi gur verletzlich in der Gegend herum. Seltener finden Sie als Extrawaffe ein Zielmarkiersystem, mit dem Sie wie mit einem Fernglas etwa das Feuer der Bordkanone eines Gunships auf Fahrzeuge und Stellungen lenken, vergleichbar mit den Artillerieschlägen bei Battlefield 2. Sehr effektvoll, so eine Kerosinbombe, und wirklich effizient.

merkwürdiger titel
ich spiel immer mit inverser mouse und im spiel kann man für zu fuß und für flugobjekte die mouse auch invertieren - aber nicht fürs bedienen einer stationären kanone bzw bei nem landfahrzeug (panzer etc) - was soll der blödsinn?
da wird man ja seekrank beim spielen ;-(
"Deshalb sollten Sie die Kampagne als – zugegebenermaßen sehr hochwertige – Dreingabe, mit der Sie einen Tag lang Spaß haben, betrachten." Hmm, irgendwie erinnert mich das an die kampange von Call of Duty xD
sollte eigentlich nur sagen, dass sich die manipulation der umgebung nicht nur auf taktisch relativ irrelevante gegenstände wie ölfässer, gaspullen, etc. beschränkt, sondern wie z.b. auf oil fields eben auch betonmauern o.ä. miteinschließen. sind die einmal weg, hast du n prima schussfeld auf den punkt oder brauchst beim nächsten angriff mit leichteren fahrzeugen keinen umweg fahren.
Im Mehrspielerteil ist das wieder eine andere Sache.
Dass ich irgendwo die Schussbahn frei machen konnte wäre mit als taktisches Mittel nicht aufgefallen, schon allein, weil ich ja immer letztlich derjenige Dep... äh Held war, der in den Nahkampf musste, zwecks Punkteroberung.
Im Mehrspielerteil ist das wieder eine andere Sache.
(PC-Games-Online Redakteur Ansgar Steidle zum Singleplayer Test von Frontlines am 26.03.2008)
Wie gut, dass unser "Quasi-Monopolist" PC-Games online immer Up-todate ist. (8ung: Ironie!)
Ein Test zu einem Spiel, dass schon seit Wochen zu haben ist.
Wer es aktueller möchte wirft einen Blick auf
4players.de oder SPLASHGAMES.de
Der Mehrspielertest befindet sich übrigens im aktuellen Heft und folgt auch online noch. Selbstverständlich zeitverzögert - zu irgendwas muss das Heft ja auch noch gut sein, oder? (He, Moment - morgens das Heft am Kiosk, nachmittags schon der MP-Test hier - das ging ja schnell) Gerade, nachdem wir ja online ohnehin schon absolute Spitze sind, nach deiner Aussage ;)