Warum Fortnite mittlerweile ein richtig gutes Spiel für Shooter-Fans ist

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Warum Fortnite mittlerweile ein richtig gutes Spiel für Shooter-Fans ist
Quelle: Epic Games

Redakteur Michi hat jahrelang die Finger vom Battle-Royale-Shooter Fortnite gelassen. Was er bei seiner Rückkehr so erlebt hat, teilt er in diesem Special.

Wie gut der Modus bei der Spielerschaft ankommt, lässt mich Epic im Hauptmenü ebenfalls einsehen. Und die Zahlen sind durchaus beeindruckend. Wenn ich jetzt schreibe, den "Kein-Bauen"-Modus spielen nicht ganz die Hälfte der Leute, die sich in den normalen Battle-Royale-Bereich stürzen, klingt das vermutlich wenig. Doch ich spreche hier immer noch von teilweise über 200.000 Spielern gleichzeitig - wie gesagt, alleine bei "Kein Bauen". Von solchen Spielerzahlen können andere aktuelle Shooter nur träumen. Durch den Kreativmodus gibt's außerdem eine riesige Menge an erstellten Spielen aus der Community. Von Only-Up-Herausforderungen über Labyrinthe bis hin zu Überlebenskampf-Challenges ist da für jeden etwas dabei. Sogar so viel, dass mich das Suchen nach bestimmten Modi komplett überfordert, da das Menü doch ganz schön unübersichtlich daherkommt.

Was ist das alles?

Aber genug über die große Auswahl geschwärmt, das Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf dem Gameplay und das funktioniert super. Als ich meine erste Runde starte, kommt mir der Beginn auch noch sehr vertraut vor. Zunächst werde ich in eine Pre-Lobby geworfen, in der manche Spieler wild durch die Gegend ballern und manche ihre Tänze vorführen. Bei Letztgenanntem bin ich natürlich auch sofort dabei und zeige meine Moves von damals. Vermutlich kennen die meisten meine Tanzeinlagen gar nicht mehr und denken sich: "Okay Boomer, wir haben mittlerweile 2023." Aber das ist mir egal, Spaß macht's trotzdem.

Figuren schauen auf die neue Fortnite-Map Quelle: Epic Games Im Anschluss fliegt der Battle-Bus über die Karte und ich kann mir auf der Map einen Absprungort aussuchen. Auf Tastendruck bedanke ich mich beim Busfahrer. Schön, dass dieses Mini-Feature immer noch im Spiel ist.

Die Tage der Orte Greasy Grove, Tilted Towers, Tomato Town und anderer Klassiker scheinen allerdings gezählt zu sein. Stattdessen geht's nun nach Frenzy Fields, Steamy Springs oder Mega City. Ein paar Alliterationen haben also zumindest überlebt.

Figur steht in der Spielwelt und schaut auf ein Haus Quelle: PC Games Hardware

Abseits dessen fühlen sich die ersten Ausflüge auf die Map ziemlich anders an. Da machen sich dann doch die vier Jahre Abstinenz bemerkbar. Es gibt einfach so viele neue Sachen zu entdecken.

Nach etlichen Runden stolpere ich immer noch über Dinge, bei denen ich erst einmal herausfinden muss, wie sie funktionieren. Explodierende Pflanzen, Schubsäfte, einnehmbare Zonen und wilde Tiere sowie Raptoren, auf denen ich sogar reiten kann, sind da nur wenige Beispiele.

Wenn ich in einer Gruppe spiele und meine Teamkameraden einmal Hopps gehen, müssen sie nicht wie früher die komplette Runde zusehen, sondern können an einer Station wiederbelebt werden. Das sind gute Neuerungen, die den Spielspaß deutlich aufwerten.

Im Goldrausch

Außerdem verstecken sich überall auf der Map Goldbarren, die sich einsammeln lassen. Die werden nicht nur pro Match gezählt, sondern kommen auf ein Konto, mit dem ich in den Runden bestimmte Dinge kaufen kann. Da gibt es Waffenverbesserungen, Heiltränke und sogar NPCs helfen mir für ein wenig Gold. Nach der Rekrutierung folgen mir die dann durch die Lande. Bestimmte Figuren heilen mich zwischendurch, andere unterstützen mich im Kampf. Brauche ich die Helfer nicht, haben die Charaktere meistens dennoch eine Kleinigkeit wie ein Med-Kit für mich.

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