Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered: Das aufgehübschte Fantasy-RPG im Test
Im Jahr 2003 durften sich mutige Helden erstmals auf die Reise durch eine geheimnisvolle Welt begeben und sich auf der Suche nach magischen Tautropfen jede Menge Monstern und Gefahren stellen. Nun ist der Game-Cube-Klassiker Final Fantasy Crystal Chronicles zurückgekehrt. Wir haben uns dem Abenteuer gestellt - alleine und in der Gruppe - und sagen euch, was ihr in der Neuauflage des Fantasy-RPGs erwarten könnt.
Final Fantasy Crystal Chronicles war vor 17 Jahren eine Art Geheimtipp für Game-Cube-Besitzer. Das Spiel war besonders auf seinen Mehrspieler-Modus ausgerichtet, in dem man zusammen mit Freunden auf Monsterjagd gehen konnte. Diesen Modus konnten allerdings nicht viele genießen, denn die Anforderungen waren etwas kompliziert. Jeder brauchte zusätzlich zur passenden Konsole auch noch einen Gameboy Advance für die Steuerung. Gerade deshalb verspricht das Entwicklerstudio Square Enix in der Remastered-Version des RPGs nun einen besonders gut zugänglichen Coop-Modus mit Crossplay-Funktion.
Wir durften die RPG-Neuauflage ausprobieren und verraten euch, was euch in der aufgehübschten Zauberwelt von Final Fantasy Crystal Chronicles (jetzt kaufen ) alles erwartet.
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Die Karawane zieht los
Quelle: PC Games
Die Kristalle schützen vor dem giftigen Miasma und müssen jedes Jahr in einem Ritual neu aufgeladen werden - mit Hilfe von Myrrhetau.
In Crystal Chronicles befinden wir uns in einer mittelalterlich angehauchten Fantasywelt. Die grünen Wiesen und rauschenden Bäche sind zwar malerisch, doch das Land birgt auch Gefahren: Nicht nur, dass es von Zauberwesen und Monstern bevölkert wird, es ist zudem von giftigem Miasma überzogen. Magische Kristalle schützen die Bewohner vor dem Gift, müssen allerdings regelmäßig mit Myrretautropfen aufgeladen werden. Diese lassen sich überall in der Welt finden. So wurden die Kristallkarawanen gegründet: mutige Helden, die auf der Suche nach den Tropfen das Land durchstreifen. Und jetzt kommen wir ins Spiel!
Quelle: PC Games
Bei der Charaktererstellung können wir aus acht verschiedenen Berufen für unsere Familie wählen.
Zu Beginn können wir einen von vier Stämmen für unseren Helden aussuchen: Liltys, Clavats, Yukes oder Selkies. Anschließend wählen wir das Geschlecht und das Erscheinungsbild der Figur aus fünf verschiedenen putzigen Designs pro Stamm. Anschließend wählen wir das Geschlecht und das Erscheinungsbild der Figur aus fünf verschiedenen putzigen Designs pro Stamm. Auch für die Stimme unseres Helden haben wir eine kleine Auswahl von tief bis quietschig. Zuletzt dürfen wir noch entscheiden, welchem Beruf unsere Eltern nachgehen. So können wir uns je nach Wahl zum Beispiel Waffen im Heimatdorf schmieden lassen oder mit der Familie handeln. Nur noch bestätigen und Voilà: Ein neuer Held ist geboren.
Schon beim Charakterbau können wir das optisch verbesserte Figurendesign bewundern, deutlich hochauflösender und detaillierter als im ursprünglichen Spiel. Zwar kann die Grafik natürlich nicht an aktuelle JRPGs anknüpfen, aber es ist ja auch ein Remastered-Titel. Die Gestaltung der Welt und die putzigen Charaktere kann man sich jedenfalls echt gut ansehen.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
Nach der Charaktererstellung und einem kleinen Tutorial geht es ohne viel Umschweife ins Spiel und unsere Karawane macht sich auf den Weg. Über eine Karte gelangen wir zu verschiedenen Schauplätzen. Es gibt zum einen wilde Landschaften voller Monster, zum anderen zivilisierte Orte, in denen wir uns gefahrlos bewegen und zum Beispiel neue Ausrüstung kaufen können. Dass unsere Karawane Knopfdruck für Knopfdruck über die Karte kriechen muss, wirkt leider veraltet und zieht sich wie ein Kaugummi.
Quelle: PC Games
Mit unserer Karawane bewegen wir uns Schritt für Schritt über die Weltkarte - leider extrem langsam.
Haben wir dann doch mal ein Kampfgebiet erreicht, müssen wir es in typischer Levelstruktur von vorne bis hinten abgrasen, Monster bekämpfen und am Schluss den Endgegner aufs Kreuz legen. Danach erhalten wir in einer Zwischensequenz frischen Myrretau. Final Fantasy Crystal Chronicles ist somit sehr linear: Wir arbeiten uns nach und nach durch Levels auf der Weltkarte.
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Die Erzählpassagen zu Beginn eines jeden Levels sind sehr stimmungsvoll und angenehm synchronisiert.
Ein besonderes Highlight des Spiels war schon damals der stimmige Soundtrack im mittelalterlichen Stil, der für die Remastered-Version extra neu arrangiert wurde. Das Intro Sound of the Wind, neu aufgenommen von der Sängerin des Originals Donna Burke, zieht einen gleich hinein in die fremde Welt und die teils fröhlichen, teils geheimnisvollen Klänge untermauern die verschiedenen Regionen des Spiels perfekt. Ebenso verhält es sich mit Burkes stimmungsvollen Erzählungen, die uns vor jedem Level auf das Kommende einstimmen.
Zudem besitzt die Remastered-Version eine gänzlich neue Synchronisation - ursprünglich waren die Dialoge nur über Untertitel dargestellt. Viele Unterhaltungen in der Welt bestehen noch immer vor allem aus Lesen: NPCs sprechen höchstens einzelne Wörter zur Begrüßung. Die Zwischensequenzen sind allerdings komplett vertont - zumindest fast, denn unser Hauptcharakter macht darin nie den Mund auf. Seine Stimme, die wir ja sogar extra auswählen dürfen, erklingt nur im Kampfgetümmel.
Quelle: PC Games
Die deutschen Texte sind zum Teil etwas gewöhnungsbedürftig, manchmal aber auch lustig.
Während die Synchronsprecher der NPCs stets passend gewählt sind, lässt sich das weniger über die deutschen Untertitel sagen. Wie schon bei anderen Neuauflagen, so zum Beispiel Final Fantasy X Remastered, sind die Übersetzungen manchmal schräg bis völlig anders als die englische Vertonung. Warum das so gemacht wurde, kann man wirklich nur spekulieren.
Du schaffst es, Kupo!
Zum Stichwort Kampfgetümmel: Wie laufen die Schlachten gegen Monster und magische Wesen denn so ab? Kampfaktionen beschränken sich auf drei Möglichkeiten: physische und magische Angriffe und den Verteidigungsmodus. Mit der Waffe können wir entweder durch Buttonsmashing zuschlagen oder mithilfe von stärkeren Fokusattacken. Dazu halten wir einen Knopf gedrückt, bis ein Zielring erscheint, mit dem wir dann unseren Gegner genau anvisieren müssen.
Quelle: PC Games
Im Singleplayer können wir mehrere Zauber zu einem neuen Kombinieren. Hier werden zum Beispiel Eis und Feuer zur Formel Gravitas.
Um einen Zauber zu sprechen, müssen wir im Level erst magische Steine sammeln, die wir entweder in Kisten oder bei besiegten Monstern finden. Die Auswahl an Sprüchen beschränkt sich auf einige Heilzauber und die Elementarattacken Eis, Feuer und Blitz. Ziehen wir alleine in den Kampf, können wir die einzelnen Formeln im Menü zu Kombizaubern verbinden und dadurch stärkere Angriffe erschaffen. Verknüpfen wir zum Beispiel mehrere Eiszauber miteinander, erhalten wir einen neuen, deutlich mächtigeren Spruch.
Neben Zaubersteinen finden wir Nahrungsmittel und Artefakte auf dem Weg. Erstere verwenden wir zur Heilung, während Letztere unsere Fähigkeiten verbessern. Sie erweitern zum Beispiel unsere Lebensanzeige oder steigern unseren Angriffs- oder Magiewert - leider aber nur kurzzeitig: Am Ende eines Levels können wir uns lediglich ein Artefakt zur Belohnung aussuchen, die anderen werden eiskalt wieder weggeworfen.
Quelle: PC Games
Im Einzelspielermodus haben wir stets einen kleinen Mogry mit dem kreativen Namen Mogu dabei, der uns den Kristallkelch trägt.
Da wir uns auf der Jagd nach Myrretautropfen befinden, darf natürlich auch ein Gefäß nicht fehlen, um diese einzusammeln. Den Kristallkelch müssen wir daher durch jeden Level schleppen, zum Glück aber nicht alleine: Im Einzelspielermodus haben wir einen süßen, fliegenden Mogry dabei, der ihn für uns tragen muss. Das ist auch gut so, denn das Gefäß ist nicht nur ein Sammelbecken für die Myrretautropfen, sondern dient uns auch als Schutz. Wir dürfen uns nur in einem gewissen Radius drumherum bewegen, sonst erleiden wir schaden vom giftigen Miasma. Lästig ist daran, dass unser Begleiter nach längeren Strecken zu jammern beginnt und langsamer wird. Wir müssen dann den Kelch für wenige Meter an uns nehmen, bis unser fliegender Freund wieder fit ist. Das ist zwar eine nette Idee, um das Tragen realistischer zu gestalten, in der Umsetzung allerdings nur unnötig und nervig.
Der Kelch dient uns zudem als Schlüssel, um von einem Abschnitt der Weltkarte in den nächsten zu gelangen. Dazu müssen wir mit dem Kristallkelch einen Miasma-Strom überwinden, der stets einem bestimmten Element zugeordnet ist. Nur wenn wir den Kelch innerhalb eines Levels an das jeweilige Element anpassen, können wir passieren. Allerdings müssten wir dann zuvor umständlich nachschauen, welche Zuordnung wir brauchen. Machen wir das hingegen nicht, dann müssen wir unseren Kelch im schlimmsten Fall nach dem Level anpassen, was eine Rückkehr zum selbigen bedeutet. Damit wird zwar die Bedeutung des Kelchs spielmechanisch hervorgehoben, in der Umsetzung entpuppt sich die Mechanik aber einzig und allein als extrem lästig. Beim Übergang von einem zum anderen Kartenabschnitt müssen wir zudem jedes Mal quälend langsam mit dem Kelch durch den Miasma-Strom latschen, was spätestens nach dem dritten Mal einfach nur langweilig ist.
Quelle: PC Games
Die Endgegner sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und können richtig gruselig aussehen.
Am Ende jedes Levels wartet der jeweilige Endgegner auf uns. Optisch sehr detailverliebt und imposant gestaltet, ziehen die Bosse mit unterschiedlichen Schergen und Fähigkeiten in den Kampf. So kriegen wir es zum Beispiel mit einer sylischen, wandelnden Festung oder einem gruseligen, grünen Giftmonster zu tun. Je nach Level gibt es einfachere und schwerere Finalkämpfe. Gerade im Singleplayer-Modus ziehen sich die ersten Bossfights allerdings sehr: Nicht, weil sie besonders schwierig wären, sondern weil die Entwickler mit der Vergabe von Lebenspunkten etwas sehr großzügig waren.
Stillhalten, zielen und feuern!
Das größte Manko am Multiplayer-Modus zeigt sich schon zu Beginn: Einen lokalen Coop-Modus gibt es nicht mehr und es dauert unnötig lange, bis man seine Freunde online gefunden hat. Das Einladungssystem ist dermaßen umständlich, dass man schnell dazu übergeht, seine Mitspieler auf andere Art und Weise ins Spiel zu holen. Deutlich leichter ist es nämlich, erst einen Level zu betreten und dann seinen Mitspielern die ID zu geben, damit diese dazustoßen können. So können wir die Map zwar nicht gemeinsam betreten, dafür geht es schnell und schmerzfrei. Leider müssen wir diese Prozedur nach jedem Endgegner für den nächsten Level wieder über uns ergehen lassen. Das haben wir in anderen Spielen schon deutlich besser gesehen.
Hat man es aber erst einmal hinein geschafft, ist der Multiplayer-Modus ausgesprochen lustig. Die simple Spielmechanik ist gut für Einsteiger geeignet, für Freunde von Knobeleien und Taktik ist aber auch etwas dabei. Kombinationzauber lassen sich im Coop-Modus nämlich nicht über das Menü erstellen, stattdessen sind Geschick und Timing gefragt. Mehrere Spieler müssen die passenden magischen Attacken zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle aktivieren, um einen einen neuen und mächtigeren Zauber zu erschaffen.
Des Weiteren muss der Kristallkelch stets von einem Gruppenmitglied getragen werden, denn einen Mogry hat man im Multiplayer nicht zur Verfügung. Zumindest hat man dann keinen jammernden und langsamen Begleiter bei sich - ein Vorteil im Mehrspieler-Modus. Der Schutzkreis des Kelchs sorgt in den Kämpfen oft für erhöhte Spannung, da man nicht nur auf die Monster, sondern auch auf das Miasma achten muss. So kann man vor seinem Gegner zum Beispiel nicht einfach fliehen, denn um einen herum lauert überall das Gift. Das sorgt für Lacher, wenn mal wieder ein Mitspieler unbedacht aus dem Kreis herausrennt, ohne den Fehler zu bemerken. Besonders aufregend ist der Multiplayer-Modus in einer Party von drei bis vier Spielern, da es an allen Ecken und Enden knallt und blitzt, auch wenn es vor lauter Zaubern dann etwas unübersichtlich werden kann. Je vertrauter man allerdings mit den Spielmechaniken wird, desto besser kann man den Überblick bewahren.
Die Freude und die Erfolgserlebnisse sind jedenfalls groß, wenn man einen Gegner gemeinsam zu Fall gebracht hat und der Chat mit vorgegebenen Nachrichten erleichtert es, die Freude auch mit den anderen zu teilen. Dass man die Zwischensequenzen der Bossfights im Coop-Modus nicht überspringen kann, auch beim drölften Versuch nicht, ist zwar extrem nervig, nimmt man bei so viel Spielspaß aber billigend in Kauf.
Der Multiplayer-Modus ist, sieht man von den Startschwierigkeiten ab, das Highlight des Spiels - damals wie heute.
Prosit Neujahr!
Quelle: PC Games
Am Ende eines jeden Jahres feiert unser Heimatdorf eine große, lustige Party.
Wenn sich unser Kristallkelch gefüllt hat, findet in einer Zwischensequenz ein magisches Ritual und ein großes Fest in unserem Heimatdorf statt. Dann beginnt sofort ein neuer Jahreszyklus und unser Suchauftrag fängt von vorne an. Wir können nun entweder neue Levels spielen, die zuvor noch unzugänglich waren oder die alten in veränderter Form noch einmal bestreiten, bis wir am Ende alle Welten abgeklappert haben. Eine fortschreitende Story sucht man nun aber vergebens. Die Endsequenz von jedem Zyklus bleibt die gleiche und an den Festivitäten ändert sich nichts.
Quelle: PC Games
Bei Zufallsbegegungen auf der Reise treffen wir zum Bespiel die frechen Streifenbanditen, die uns unser Zeug aus dem Wagen stibitzen.
Ein wenig Hintergrundgeschichte kriegen wir dann aber doch. Auf dem Weg über die Karte können wir diverse Zufallsbegegnungen erleben, die Geschichten über die vielen verschiedenen Bewohner der Welt erzählen. Diese Ereignisse sind süß gemacht, besonders die langen Passagen können aber auch echt lästig sein. Sie lassen sich nämlich nicht überspringen, auch dann nicht, wenn man eigentlich nur zum nächsten Dungeon will, wo ein Freund bereits wartet.
Einen tiefgründigen Plot gibt es auf alle Fälle nicht, lediglich eine grobe Rahmenhandlung. Das ist auch einer der Kritikpunkte an Final Fantasy Crystal Chronicles: Gerade im Singleplayer ist das Spiel mit seinem linearen Aufbau zu repetitiv. Zusammen mit Freunden macht es deutlich mehr Spaß und das inhaltsleere Hangeln von Level zu Level stört dabei nicht allzu sehr. Im Coop ist weniger Ablenkung durch die Story manchmal praktischer: Man kann sich besser auf seine Mitspieler konzentrieren.
Aufgelockert wird das lineare Spielprinzip von kleinen Gimmicks wie zum Beispiel Briefen unserer Familie, die wir beantworten, oder niedlichen Mogry-Höhlen, die wir besuchen können. Dort erhalten wir Sticker, mit denen unsere Hauptfigur das Aussehen und Verhalten von NPCs nachahmen kann. Das ist zwar ganz nett, diese Funktion hätte es aber nicht unbedingt gebraucht. Genauso verhält es sich mit der Mogry-Frisierstube. Im Singleplayer können wir hier unseren armen Mogu nach Herzenslust als kunterbunter Punker ansprühen, als hätte der Kleine mit dem Kristallkelch nicht schon genug zu leiden. Das ist ziemlich witzig und hat uns einige Zeit unterhalten, ist aber nicht wirklich spielrelevant.
Quelle: PC Games
In der Mogry-Höhle können wir unseren putzigen Begleiter Mogu mit Spraydosen verschönern - oder eher verunstalten.
Insgesamt ist die Neuauflage mit ihrer charmanten Welt, ihren süßen Figuren, der tollen Musik und den spannenden Gruppenkämpfen besonders im Multiplayer gelungen. Selbst alleine fühlt man sich in den vielen verschiedenen Maps voller Monster eine Weile lang gut unterhalten, auch wenn das Spielprinzip schnell etwas eintönig werden kann. Die Kämpfe sind nicht sehr komplex und man sehnt sich bald nach erzählerischem Fortschritt zur Belohnung, der aber leider ausbleibt.
Final Fantasy Crystal Chronicles Remastered ist seit dem 27.08.2020 für PlayStation 4, Nintendo Switch, iOS und Android auf dem Markt. Unentschlossenen sei die Lite-Edition ans Herz gelegt, eine Demoversion in der man bereits einige Maps gratis testen kann.

SE will damit nur, dass ja jeder ein Exemplar kaufen muss. Find' ich doof!
Darum bleibe ich dabei... 7/10 o.o
xD