Final Fantasy 7 Revelation: Darum werden die Arma mehr als nur Bossgegner
In Final Fantasy 7 Revelation erwachen die Arma und damit einige der größten Bedrohungen des Planeten. Die gewaltigen Hüter könnten im Finale deutlich mehr sein als nur Bossgegner und die Welt sichtbar an den Rand der Apokalypse treiben.
Wenn in Final Fantasy 7 die Arma auftauchen, wird es ernst. Die gigantischen Kreaturen, die viele Fans auch unter ihrem englischen Namen Weapons kennen, sind keine gewöhnlichen Monster. Sie sind vom Planeten selbst gerufene Waffen, gewaltige Schutzgeister, die ihn vor allem Bösen bewahren sollen.
In Final Fantasy 7 Revelation dürften die mächtigen Arma deshalb eine zentrale Rolle spielen. Schließlich hängt mit Meteor die ultimative zerstörerische Magie am Himmel. Der Planet steht kurz vor dem Abgrund und genau in so einem Moment erwachen seine gefährlichsten Verteidiger.
In diesem Artikel
- 1 Beschützer, aber keine Retter
- 2 Diese Arma zeigt der Trailer
- 3 Ultima-Arma mit neuem Design?
- 4 Mehr als nur klassische Bosskämpfe
- 5 Revelation denkt die Arma größer
- 6 Wandelnde Naturkatastrophen
- 7 Was passiert mit Saphir-Arma und Junon?
- 8 Wenn selbst Shinra die Kontrolle verliert
- 9 Die Arma als Zeichen der Apokalypse
Beschützer, aber keine Retter
Das Problem: Die Arma sind zwar Beschützer des Planeten, aber keine freundlichen Helfer. Sobald sie erwachen, folgen sie ihrer eigenen zerstörerischen Natur. Sie unterscheiden nicht sauber zwischen Freund und Feind. Alles, was dem Planeten schaden könnte, wird zur Bedrohung.
Damit geraten nicht nur Shinra und Sephiroth ins Visier, sondern auch Cloud und seine Freunde. Die Arma sind also keine klassischen Verbündeten im Kampf gegen das Böse. Sie sind fleischgewordene Naturgewalten, die blind um sich schlagen, weil der Planet selbst ums Überleben kämpft.
Quelle: Square Enix
In FF7 Revelation werden die Arma zu einer gewaltigen Bedrohung, deren Zorn sogar ganze Landschaften sichtbar zeichnet.
So verrückt das erst einmal klingt: Die Arma sind nicht einfach nur riesige Monster. Ihre Entstehung führt tief in die Geschichte des Planeten, zu Jenova, den Cetra, dem Lebensstrom und damit auch zu Aeriths besonderer Rolle.
Diese Arma zeigt der Trailer
Schon im Trailer zum dritten Teil konnten wir mehrere der gewaltigen Hüter sehen. Gezeigt oder zumindest angedeutet wurden unter anderem Saphir-Arma, Ultima-Arma, Rubin-Arma und Diamant-Arma. Auch Smaragd-Arma dürfte für viele Fans zu den großen Erwartungen an das Finale gehören.
Die Arma wirken schon durch ihre Namen und Farben wie Naturgewalten. Rubin-Arma, Diamant-Arma und Smaragd-Arma tragen ihre Symbolik direkt im Namen, während Ultima-Arma als fast übermächtige Sonderform heraussticht. Dadurch fühlen sie sich weniger wie normale Bossgegner an, sondern eher wie gewaltige Manifestationen eines Planeten, der sich mit letzter Kraft verteidigt.
Quelle: Square Enix
Das Ultima-Arma dürfte in FF7 Revelation eines der ganz großen Highlights werden, und das kann man hier ruhig wörtlich nehmen. Um diese Bestie zu erledigen, werden wir wohl wie im Original die geballte Feuerkraft der Highwind brauchen.
Ultima-Arma mit neuem Design?
Spannend ist auch, dass Ultima-Arma offenbar ein überarbeitetes Design bekommt. In verschiedenen Traileranalysen wurde bereits darauf hingewiesen, dass die neue Version leicht an Bahamut Sin aus Advent Children erinnert.
Quelle: Square Enix
Bahamut lässt grüßen! Im finalen Teil der FF7-Saga versteckt sich mit Ultima-Arma offenbar eine kleine Hommage an Final Fantasy 7: Advent Children.
Für Fans des gesamten FF7-Universums wäre das ein schönes kleines Easter Egg. Gleichzeitig könnte es ein weiterer Hinweis darauf sein, dass Revelation die verschiedenen Teile des FF7-Kosmos noch stärker miteinander verknüpfen möchte.
Mehr als nur klassische Bosskämpfe
Spielerisch sollen die Arma offenbar deutlich mehr werden als einfache Bossgegner. Laut den bisherigen Infos wird es mehrere Auseinandersetzungen mit ihnen geben. Einige Kämpfe sind wohl fest in die Hauptstory eingebunden und folgen einer bestimmten Reihenfolge.
Andere, nicht direkt storyrelevante Arma könnten Spieler dagegen freier herausfordern, möglicherweise sogar schon relativ früh im Spiel. Das klingt nach einer spannenden Mischung aus großen Storymomenten und optionalen Herausforderungen für alle, die sich richtig beweisen wollen.
Revelation denkt die Arma größer
Besonders interessant ist aber die Inszenierung. Im Original wirkten die Arma zwar schon gigantisch, die eigentlichen Kämpfe waren technisch bedingt aber vergleichsweise klein gehalten. Um ihre enorme Größe zu betonen, bekämpften Cloud und seine Truppe im Grunde nur bestimmte Körperteile oder standen den Monstern in einer klassischen Kampfarena gegenüber.
Final Fantasy 7 Revelation scheint hier deutlich größer zu denken. Im dritten Teil der Remake-Saga könnten die Kämpfe gegen die Arma stärker als gewaltige Setpieces inszeniert werden. Angesichts ihrer schieren Größe reicht es offenbar nicht mehr, einfach nur mit Schwert, Fäusten und Materia anzurücken.
Quelle: Square Enix
Im Ankündigungs- und Gameplay-Trailer zu FF7 Revelation deutet sich bereits an, wie gewaltig der Bosskampf gegen Smaragd-Arma werden könnte.
Stattdessen muss die Gruppe zumindest teilweise auf schwere Waffen, Shinra-Technologie oder verbündete Truppen zurückgreifen. Das hebt die Kämpfe gegen die gigantischen Arma auf ein vollkommen neues Level. Dann steht nicht nur die Party selbst im Mittelpunkt, sondern vielleicht auch ein ganzes Arsenal an schwerer Artillerie, dessen Salven im richtigen Moment koordiniert werden müssen.
Wandelnde Naturkatastrophen
Genau dadurch könnten die Arma endlich die Wucht bekommen, die sie in der Geschichte schon immer hatten. Sie sind keine normalen Bosse, die man einfach in einer Arena herunterprügelt. Sie sind wandelnde Katastrophen.
Quelle: Square Enix
Rubin-Arma zählt zu den Arma, die vielen Fans des Originals sofort wieder einfallen dürften, nicht zuletzt wegen seines unverwechselbaren Designs.
Wenn Revelation das spielerisch wirklich einfängt, könnten die Kämpfe gegen die riesigen Arma zu den spektakulärsten Momenten der gesamten Trilogie werden. Nicht nur, weil sie groß aussehen, sondern weil sich ihre Bedrohung auch wirklich groß anfühlt.
Was passiert mit Saphir-Arma und Junon?
Ein besonders spannender Hinweis betrifft Saphir-Arma und Junon. Im Original greift Saphir-Arma die Stadt an, wird aber von Shinras gewaltiger Kanone getroffen und ausgeschaltet. Diese Szene zeigte damals vor allem eines: Auch wenn die Arma unfassbar mächtig sind, verfügt Shinra noch immer über enorme militärische Stärke.
Quelle: Square Enix
Saphir-Arma scheint in Final Fantasy 7 Revelation nicht lange zu fackeln und könnte Junon diesmal deutlich schwerer treffen als im Original.
In Revelation könnte genau dieser Moment aber anders verlaufen. Traileranalysen deuten an, dass Saphir-Arma dem tödlichen Schuss möglicherweise ausweicht und Junon schwer verwüstet. Sollte das stimmen, wäre das eine deutliche Abweichung vom Original.
Saphir-Arma wäre dann nicht nur ein kurzer, spektakulärer Moment, sondern könnte eine deutlich größere Rolle im finalen Teil spielen.
Wenn selbst Shinra die Kontrolle verliert
Noch wichtiger wäre aber die Aussage dahinter. Im Original demonstrierte Shinra mit dieser Szene seine gewaltige Feuerkraft. In Revelation könnte dieselbe Szene zeigen, dass selbst Shinras größte Waffen nicht mehr ausreichen, um den Planeten im Ausnahmezustand zu kontrollieren.
Quelle: Square Enix
Groß, größer, FF7 Revelation! Die Arma sehen im finalen Teil der Saga einfach gewaltig aus und sorgen schon jetzt für eine richtig bedrohliche Stimmung.
Die Welt ist aus dem Gleichgewicht geraten. Meteor hängt wie ein Todesurteil am Himmel, Sephiroths Plan nimmt immer bedrohlichere Formen an und die Hüter des Planeten schlagen blind um sich. Genau dadurch würde Revelation die Krise nicht nur erzählen, sondern direkt in der Spielwelt sichtbar machen.
Die Arma als Zeichen der Apokalypse
Damit könnten die Arma in Final Fantasy 7 Revelation genau das werden, was sie immer sein sollten: keine normalen Gegner, sondern gewaltige Naturgewalten, die Freund und Feind gleichermaßen bedrohen.
Sie stehen für einen Planeten, der nicht mehr still leidet, sondern sich mit aller Macht wehrt. Und wenn Revelation diese Bedrohung wirklich konsequent inszeniert, könnten die Arma zu einem der großen Highlights des Finales werden.
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