Final Fantasy 7 Remake/Integrade im Test: Jetzt endlich auch auf der Switch 2

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Test Susanne Braun - Autorin Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Final Fantasy 7 Remake/Integrade im Test: Jetzt endlich auch auf der Switch 2
Quelle: buffed

Mit Final Fantasy 7 Remake kommt eines der besten Spiele des Jahres 2020 jetzt endlich auch für die Switch 2. Wir haben uns den Port angeschaut.

Während Final-Fantasy-Fans auf der Playstation so langsam endlich mal Neuigkeiten zum dritten und finalen Teil der Remake-Trilogie erwarten, erscheint der erste Teil jetzt endlich auch auf der Nintendo Switch 2. Auf der ersten Switch mussten sich Nintendo-Spieler noch mit dem Original von 1997 zufriedengeben. Das Remake ist technisch für die ältere Konsole einfach zu herausfordernd. Entsprechend gespannt waren wir jetzt natürlich, wie sich die Neuauflage auf der Switch 2 schlägt. Dazu haben wir uns sowohl im Handheld- als auch im Docked-Modus nach Midgar begeben.

Inhaltlich basiert die Switch-2-Version von Final Fantasy 7 Remake auf dem Intergrade-Bundle, das vor einigen Jahren für PS5 und etwas später auch für den PC veröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich um das Hauptspiel und den Intermission-DLC. In letzterem erlebt ihr eine neue Geschichte parallel zu den Ereignissen des Hauptspiels mit der ebenfalls aus dem Original bekannten Ninja-Dame Yuffie als Hauptcharakter. Außerdem sind im Bundle verschiedene Bonusgegenstände wie Waffen und Ausrüstung enthalten.

Grafisch zwischen PS4- und PS5-Version

Aber auch wenn sich der Port inhaltlich an der PS5-Version orientiert, bewegt er sich auf der technischen Seite dann doch näher an der PS4-Version. Hässlich ist es deswegen aber noch lange nicht - im Gegenteil. Schließlich gehörte Final Fantasy 7 Remake seinerzeit zu den hübschesten Spielen, die es auf der PS4 überhaupt gab. Das macht das Spiel auch auf der Switch 2 sehr deutlich. Um das zu erreichen, läuft das Rollenspiel hier aber wenig überraschend nur mit 30 Frames pro Sekunde. Unangenehm wird das aber trotzdem nie. Auch in schnelleren und actionreichen Passagen werden die FPS konstant gehalten.

Auch in actionreichen Kämpfen hält die Switch-2-Version die 30 FPS konstant aufrecht. Quelle: Square Enix Auch in actionreichen Kämpfen hält die Switch-2-Version die 30 FPS konstant aufrecht. Bei den Texturen bietet sich ein gemischtes Bild. Einige Oberflächen sehen klar und detailliert aus und erreichen damit fast die Qualität der PS5-Version. An anderen Stellen lassen sich wiederum aber auch schlecht aufgelöste Texturen erkennen, die eher an die PS4-Fassung erinnern. Auch bei Features wie Schattenqualität und Weitsicht bewegt sich Final Fantasy 7 Remake auf der Switch 2 näher am PS4-Pendant. Allerdings profitiert das Spiel auch auf der Nintendo-Konsole von der verbesserten Beleuchtung der Intergrade-Fassung. Die trägt zu einem qualitativ hochwertigeren und realistischeren Bild bei.

Die Bildausgabe erfolgt im Docked-Modus mit einer Auflösung von nativen 1080p. Im Handheld-Betrieb rechnet die Engine nur noch mit 720p, die dann mithilfe von DLSS auf 1080p hochskaliert werden. In der tragbaren Variante verliert das Bild dadurch leicht an Qualität, was sich durch leichtes Krümeln besonders an Clouds Haaren und einigen Effekten im Hintergrund bemerkbar macht. Aber grundlegend macht Final Fantasy 7 Remake in beiden Betriebsarten einen fantastischen Eindruck.

Die tollen Charaktermodelle und die cineastische Inszenierung kommen auch auf der Switch 2 sehr gut rüber und machen Final Fantasy 7 Remake zu einem der schönsten Spiele auf der Nintendo-Konsole. Quelle: Square Enix Die tollen Charaktermodelle und die cineastische Inszenierung kommen auch auf der Switch 2 sehr gut rüber und machen Final Fantasy 7 Remake zu einem der schönsten Spiele auf der Nintendo-Konsole. Unter dem Strich ist der Port von Final Fantasy 7 Remake auf der Switch 2 sehr gut gelungen. Spieler bekommen hier die exzellente Intergrade-Fassung mit ein paar grafischen Abstrichen gegenüber der PS5-Version. Gerade beim Betrieb im Handheld-Modus fallen diese Unterschiede aber kaum ins Gewicht. Inhaltlich bleibt Final Fantasy 7 Remake ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Fans können sich hier auf eines der besten Rollenspiel-Erlebnisse der letzten Jahre freuen.

Wertung zu Final Fantasy 7 (Remake) (PS4)

Wertung:

10 /10

Wertung zu Final Fantasy 7 Remake Intergrade (NSW2)

Wertung:

10 /10
Pro & Contra
Großartige AtmosphäreFantastische Musik und gute SprecherPackende, emotionale GeschichteSpaßiges Kampfsystem mit taktischen HerausforderungenVerständliches (und wichtiges) MateriasystemFordernde und toll inszenierte BosskämpfeJede Menge Zwischensequenzen (auch wenn das vielleicht nicht jedem gefällt)
Ein bisschen mehr Rollenspiel hätte es sein dürfenGanz selten fühlen sich Sequenzen langgezogen an

Final Fantasy 7 Remake wird von Square Enix entwickelt und vertrieben. Das Rollenspiel erschien am 10. April 2020 zunächst für Playstation 4. Es folgten weitere Versionen für PS5, PC und seit Januar 2026 auch für Xbox Series S/X und Nintendo Switch 2. Transparenzhinweis: Für die Erstellung dieses Artikels wurde uns eine Releasefassung von Final Fantasy 7 Remake durch Publisher Square Enix zur Verfügung gestellt.

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  1. Seite 1 Story, Charaktere, Präsentation
  2. Seite 2 Kampfsystem, Materia, Ausrüstung
  3. Seite 3 Grafik, Sound, Umfang, Fazit
  4. Seite 4 Update zur Switch-2-Version
    • Kommentare (36)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Die finale Fahrpassage hat mich einiges an Nerven gekostet. :-B

        Ansonsten bin ich als Einsteigerin auf Normal ganz gut durchgekommen. Das Kampfsystem ist fordernd, macht aber wahnsinnig viel Spaß und zusammen mit Story, Soundtrack, Charakteren und Inszenierung bildet es ein schlicht sehr gelungenes, denkwürdiges Spiel. Der erste Durchlauf hat 50 Stunden gedauert (habe das Original die Tage begonnen und für den entsprechenden Teil der Story fünf Stunden gebraucht) und habe schon jetzt wieder sieben Stunden am zweiten Durchgang gespielt. Abgesehen davon, dass ich wirklich schon in Sektor 7 Dinge übersehen hatte, werde ich dieses Mal versuchen, alles auszuleveln. :-B
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Die finale Fahrpassage hat mich einiges an Nerven gekostet. :-B

        Ansonsten bin ich als Einsteigerin auf Normal ganz gut durchgekommen. Das Kampfsystem ist fordernd, macht aber wahnsinnig viel Spaß und zusammen mit Story, Soundtrack, Charakteren und Inszenierung bildet es ein schlicht sehr gelungenes, denkwürdiges Spiel. Der erste Durchlauf hat 50 Stunden gedauert (habe das Original die Tage begonnen und für den entsprechenden Teil der Story fünf Stunden gebraucht) und habe schon jetzt wieder sieben Stunden am zweiten Durchgang gespielt. Abgesehen davon, dass ich wirklich schon in Sektor 7 Dinge übersehen hatte, werde ich dieses Mal versuchen, alles auszuleveln. :-B
      • Von Celerex Mitglied
        Bin heute mit dem Spiel fertig geworden und absolut begeistert. Das Original ist für mich ja so eine Art heiliger Gral im RPG Bereich und ich hatte so meine Zweifel, was Square Enix mit dem Remake "veranstaltet". Was sie da aber hervorgezaubert haben, hat mich definitiv überrascht. Mal abgesehen von den paar Grafikmacken, macht das Spiel für mich so ziemlich alles richtig. Einzig das Pacing hätte man meiner Meinung nach noch etwas anpassen können. Das Spiel wäre dann vielleicht 2-3 Stunden kürzer, aber die paar Backtracking Momente hätten sie sich damit sparen können. Auch die Fahrpassagen sind meiner Meinung nach ein wenig in die Länge gezogen. Alles in allem aber ein grandioses Remake und ich kann die Fortsetzung kaum erwarten.
      • Von Gast1661893802 Mitglied
        Zitat von Freeflow
        Genauso wie The Last of Us 1 nur eine Teil Story ist oder Uncharted 2 , Witcher 2 , Der Pate so ziemlich 99% aller Spiele die erfolgreich sind oder jeder Film/Serie mit einer Fortsetzung oder jeder Film der in einer Trilogie geplant ist. Was daran schlimm sein soll ist mir ein Rätsel. Der Umfang der da ist rechtfertigt den Vollpreis und das gesamte Projekt würde niemals in ein einziges Spiel passen. Aber jeden wie er will. Und es ist besser. Zumindest besser als jedes Final Fantasy der letzten 15 Jahre.
        Mit dem feinen Unterschied das die (Last of us, Witcher, Uncharted) noch nicht in ihrer Gesamtheit existiert haben oder weit im Vorfeld als Mehrteiler geplant waren.

        Was daran schlimm ist ?
        Stell Dir vor, man hätte die Story vom "Goldenen Kompass" bereits als Film komplett erzählt, praktisch das womit "His Dark Materials" gerade angefangen hat.
        Abnschließend wäre dann der Film "Goldenen Kompass 2007" als Remake erschienen (der nur eine Teilkomponente der Story abbildet) und Aufgrund "von Gründe>" werden keine weiteren Teile erscheinen.

        Das ist die mögliche Situation von FF7, wobei das alte die komplette Story geliefert hat und das "Remake" das aktuell nicht mehr als der Start eines "Reboots" ist nur ein Stück davon geliefert hat.
      • Von Freeflow Anfänger/in
        Zitat von LesterPG
        Stimmt, es ist eine erweiterte Teilstory, das nenne ich auch verändert, aber halt (noch) nicht verbessert !
        Genauso wie The Last of Us 1 nur eine Teil Story ist oder Uncharted 2 , Witcher 2 , Der Pate so ziemlich 99% aller Spiele die erfolgreich sind oder jeder Film/Serie mit einer Fortsetzung oder jeder Film der in einer Trilogie geplant ist. Was daran schlimm sein soll ist mir ein Rätsel. Der Umfang der da ist rechtfertigt den Vollpreis und das gesamte Projekt würde niemals in ein einziges Spiel passen. Aber jeden wie er will. Und es ist besser. Zumindest besser als jedes Final Fantasy der letzten 15 Jahre.
      • Von Gast1661893802 Mitglied
        Zitat von Freeflow
        Es ist ein REMAKE und das Wort kann man wörtlich nehmen nicht nur im Bezug auf Grafik und Gameplay. Die gesamte Story hat sich verändert. Das ist fast schon als komplett neues Spiel zu sehen.
        Stimmt, es ist eine erweiterte Teilstory, das nenne ich auch verändert, aber halt (noch) nicht verbessert !
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