Final Fantasy 7 Remake: Was ist eigentlich Midgar?
Zum Final Fantasy 7 Remake, heute, am 10. April 2020 offiziell released, heißt es immer wieder, dass diese Episode des neuaufgelegten Originals von 1997 lediglich in Midgar spielt. Aber... was ist dieses Midgar eigentlich, werden sich die Uneingeweihten fragen. Wir geben euch darauf eine Antwort.
Heute ist der 10. April 2020 und damit auch der offizielle Release von Final Fantasy 7 Remake (hier unser Test)! Von Teil 1 wohlgemerkt, auch wenn das nirgendwo im Namen vermerkt wird. In wie viele Teile genau die Neuauflage von Final Fantasy 7 aufgeteilt wird, das wissen aktuell wahrscheinlich noch nicht einmal die Entwickler von Square Enix selbst. Doch die episodenartige Release-Form des Remakes lässt euch auch erahnen: In FF7R steckt längst nicht alles drin, was das Original aus dem Jahr 1997 an Inhalt geboten hat. Genauer gesagt enthält das Remake nur die Stadt Midgar. Diejenigen unter den interessierten Spielern, die das Original nicht in- und auswendig kennen, fragen sich vielleicht, was das genau heißt. Deswegen stellen wir euch an dieser Stelle kurz und knapp Midgar vor, eine Stadt mit einem architektonischen Mix irgendwo zwischen Realwelt, Steampunk und Fantasy. Wenn ihr wissen wollt, was Avalanche ist oder wer die Turks sind, dann schaut in unsere kurzen Infotexte dazu.
Quelle: buffed
Midgar im Modell
Die Welt von Final Fantasy 7 selbst wird inoffiziell Gaia genannt, der Name findet aber in keinem Spiel Erwähnung, und deswegen wird sie weitestgehend nur als Der Planet betitelt. Midgar ist die Hauptstadt dieser Welt, und technologisch gesehen auch die fortschrittlichste. Ursprünglich befanden sich an Midgars Stelle allerdings acht kleine Dörfer. Unter den Anstrengungen des Unternehmens Shinra wurde die Gegend für die künftige Supermetropole Midgar ausgewählt. Nachfolgend wuchsen die Dörfer zusammen und bildeten so die neue Stadt. Unterteilt ist das kreisförmige Midgar in acht Sektoren, die jeweils einen Mako-Reaktor beherbergen.
Quelle: buffed
In der Oberstadt kommen die Bewohner in den Genuss von Annehmlichkeiten, die für unsereins eher selbstverständlich sind: gemauerte Häuser, gepflasterte Verkehrswege.
Diese Reaktoren entziehen der Umgebung die Mako-Energie, die den enormen Energiehunger der Stadt einigermaßen stillen soll. Deswegen hat sich die direkte Umgebung Midgars in eine unfruchtbare Einöde verwandelt und aus diesem Grund sind die Slums auch eher ein trostloses Fleckchen. Die einzelnen Bereiche der Stadt teilen sich in Oberstadt und Slums. Die Oberstadt befindet sich auf massiven Metallplatten, die von mächtigen Pfeilern gestützt werden. In den oberen Bereichen der Stadt leben die Reichen und Mächtigen Midgars vielleicht nicht unbedingt im puren Luxus, sie genießen aber Standards, die sich in den unter den Platten liegenden Slums vermissen lassen, etwa gepflasterte und asphaltierte Straßen und eine ansehnliche Architektur. Die Oberplatten sind von den Slums nahezu abgeschottet, lediglich über das Schienensystem und einige Schleichwege gibt es Verbindungen zwischen Ober- und Unterwelt. Das Herz der Stadt bildet das Hauptquartier von Shinra, ein hochmoderner Gebäudekomplex mit 70 Stockwerken.
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Die Slums Midgars wirken wie ein willkürlich zusammengestöpselter Haufen Schrott.
Auch die Slums sind in die acht Sektoren eingeteilt, denn die Namen der ursprünglichen acht Dörfer sind mit der Zeit vergessen worden. In den trotzlosen Gebieten unter der Platte leben die Menschen in ärmlichen Verhältnissen, oft nur in einfachen Verschlägen aus Wellblech, Holz und Pappe. Die Kriminalität ist hoch, das Leben in den Slums brutal. Dazu kommt, dass die wenigsten Bewohner jemals die Chance haben, den echten Himmel zu sehen. An der Unterseite der Platten der Oberstadt sind monströse Lampen montiert, die Menschen in den Slums einen Quasi-Sternenhimmel vorgaukeln, während sich die Sonnenstrahlen am Tag an den Rändern der Platten vorbeizwängen.
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Massive Pfeiler stützen die Oberstadt über den Slums.
Quelle: buffed
Riesige Lampenanlagen spenden den Slums in der Nacht ein bisschen Licht.
Gestaltet sich das Leben in den meisten Slums der acht Sektoren Midgars als hart und trostlos, so können sich die Bewohner doch in der Nacht in die Slums von Sektor 6 begeben, um Ablenkung von ihrem tristen Alltag zu suchen. Denn dort befindet sich der Wallmarkt, das Vergnügungsviertel der Unterwelt von Midgar, das sich unter der Kontrolle von Don Corneo befindet. Nicht einmal die Einheiten von Shinra wagen es, einen Fuß in den Wallmarkt zu setzen.
