Final Fantasy 7 Rebirth ist ein großer Anwärter auf das Spiel des Jahres - Test

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Test Matthias Dammes - Redakteur Vivien Ziermann - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Final Fantasy 7 Rebirth ist ein großer Anwärter auf das Spiel des Jahres - Test
Quelle: Square Enix

Wir sind bereits mit Final Fantasy 7 Rebirth durch. Das Spiel hat uns zum Lachen, Staunen und Weinen gebracht - ein tolles Erlebnis. Alles dazu im Test.

Actionreiche Taktik

Das Kampfsystem hat also trotz seiner direkten Action auch wieder eine gewisse taktische Tiefe. Es ist immer von Vorteil, die Schwächen der Gegner zu analysieren und entsprechend mit dem Einsatz der passenden Fähigkeiten darauf zu reagieren. Beim Aufruf des Kommando-Menüs wird dazu wieder die Zeit stark verlangsamt, um in Ruhe die richtige Attacke auszuwählen.

Wer es lieber etwas schneller haben will, kann sich jetzt aber auch einige seiner Fähigkeiten auf Shortcuts legen, die sich dann im Kampf ohne Unterbrechung auslösen lassen. Besonders gegen einfache Gegner und nachdem wir schon gut mit den Skills der Charaktere vertraut waren, war das eine willkommene Beschleunigung des Kampfgeschehens.

Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (48) Quelle: Square Enix Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (48) Die Schwierigkeit lässt sich wieder in den Stufen Einfach und Normal einstellen, mit einem zusätzlichen Hardmode, der nach dem erstmaligen Durchspielen freigeschaltet wird. Wer es schon von Anfang an etwas knackiger haben möchte, kann nun auch den dynamischen Schwierigkeitsgrad wählen. Dabei werden alle Gegner immer an das Niveau der Party angepasst.

Unabhängig vom Schwierigkeitsgrad kann dieses Mal zwischen dem klassischen und dem aktiven Kampfmodus umgeschaltet werden. Beim klassischen Modus führen die Charaktere ihre Standardangriffe, Verteidigungshaltungen und Ausweichbewegungen selbstständig aus. Der Spieler kann sich dabei auf die Ausführung von Kommandos konzentrieren. Da die KI in diesem Modus aber sehr passiv agiert, ziehen sich Kämpfe manchmal in die Länge. Wir dürfen aber auch jederzeit aktiv eingreifen und selbst Angriffe ausführen.

Hübsch und Top inszeniert

Technisch spielt Final Fantasy 7 Rebirth in der obersten Liga mit. Besonders Charaktermodelle und Objekte sehen fantastisch aus, was auch bei der erstklassigen Inszenierung sehr zum Tragen kommt. Die Spielwelt begeistert mit wunderschönen Landschaften, die eine breite Palette an Umgebungen zu bieten haben. Von verträumten Graslanden über karge Wüsten bis zu dichten Dschungeln ist alles dabei.

Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (7) Quelle: Square Enix Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (7) Allerdings fallen besonders in der Nahansicht in den Umgebungen auch immer wieder einige eher matschige Texturen auf. Die trüben das hübsche Gesamtbild aber nur minimal. Auch die gelegentlich beobachteten Popups sind nicht so präsent, dass sie wirklich stören würden. Denn überwiegend haben wir uns an der großartigen Weltgestaltung erfreut. In den verschiedenen Ortschaften brummt das Leben. Die meisten NPCs sind zwar statisch, aber trotzdem wirkt die Welt überall belebt. Dazu tragen auch die vielen Hintergrundgespräche bei.

In den Grafikoptionen stehen uns zwei Modi zur Auswahl. Beim Grafikmodus wird eine Auflösung von 4K ausgegeben, was aber Einschnitte bei der Bildwiederholrate mit sich bringt. Im Performance-Modus werden stattdessen konstante 60 Frames pro Sekunde ausgegeben. Wir hatten allerdings das Gefühl, dass die optische Qualität im Performance-Modus spürbar leidet. Die Darstellung wirkt deutlich weniger knackig, wodurch wir den Grafikmodus bevorzugten.

Ein großartiges Erlebnis

Aber egal, ob mit 4K-Grafik oder 60 FPS, Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Brett von einem Spiel und schafft es, auf den großartigen Vorgänger noch eine Schippe draufzulegen. Durch den gewaltigen Umfang von Rebirth wirkt der erste Teil eher wie ein kleiner Prolog und jetzt hat das Spiel erst so richtig begonnen.

Wir haben am Ende für unseren Testdurchgang 85 Stunden gebraucht. Es waren noch wenige Nebenaufgaben nicht abgeschlossen und bei den meisten Minispielen hatten wir längst nicht die höchsten Ränge erreicht. Wer also wirklich alles erleben möchte, was dieses Spiel zu bieten hat, kann da locker noch mehrere Dutzend Stunden draufschlagen.

Trotz seines Umfangs wurde es uns aber zu keiner Sekunde langweilig. Das Spiel ist so vielseitig und abwechslungsreich, wie wir es schon lange nicht mehr erlebt haben. Es hat uns förmlich begeistert, wie wir immer wieder mit neuen Gameplay-Elementen vor neue Herausforderungen gestellt wurden. Dazu kommen dann noch die tollen Charaktere und die packende Story, die uns immer wieder mit emotionalen Momenten berührt hat.

Da verzeihen wir es auch, dass das Spiel als Mittelteil einer Trilogie dem großen Ziel, Sephiroths Pläne zu durchkreuzen, nur in Ansätzen näher gekommen ist. Im Gegenteil freuen wir uns umso mehr auf den dritten Teil, der uns hoffentlich auch wieder spielerisch und erzählerisch so viel Freude bereiten wird.

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  1. Seite 1 Story, Charaktere, Open-World
  2. Seite 2 Aktivitäten, Abwechslung, Minispiele
  3. Seite 3 Charakterentwicklung, Ausrüstung
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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Die Switch 2 hat mich zum JRPG gebracht, naja, eigentlich war es "RPG Heaven", aber da hat sich beides so überschnitten.

        FF muß ich noch nachholen, da fang ich mit Teil 1. Auf die neueren Teile freue ich mich auch schon. Derzeit zock ich gerade "Breath of Fire", das ist lustig und versprüht so einen entspannten SNES Charme.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Die Switch 2 hat mich zum JRPG gebracht, naja, eigentlich war es "RPG Heaven", aber da hat sich beides so überschnitten.

        FF muß ich noch nachholen, da fang ich mit Teil 1. Auf die neueren Teile freue ich mich auch schon. Derzeit zock ich gerade "Breath of Fire", das ist lustig und versprüht so einen entspannten SNES Charme.
      • Von Grim85RIP Mitglied
        Zitat von RevolverOcelot
        Das Stottern ist wohl das "typische" UE4 Shader compilation stutter.
        Das ist immer noch nicht bei der UE4 beseitigt.
        Das ist auch in UE5 (noch) nicht beseitigt. Außerdem kommt noch traversel stutter hinzu, was sehr typisch für Open World UE Titel ist. Vor allem wenn sie auf DX 12 als Schnittstelle setzen, dann wirds richtig kriminell.
      • Von ZAM Redakteur
        Zitat von sho_xen
        Warum habt ihr da nicht abgewertet? Wer spielt denn heute noch in 1080p?
        Laut Steam-Auswertung rund 56%

        2560x1440 liegt bei knapp 20% aktuell.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        ... meine bei 0.37% %)

        *Edit* Was ich in dem Zusammenhang übrigens tatsächlich bemängeln muss, dass man eine Mod braucht, um es in Widescreen auf 5120x1440 spielen zu können. :p
      • Von Athrun Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Xello1984
        Rest von Disk 1? Falls du den dicken Spoiler auch sinngemäß verstanden hast, die erste Disk endet genau DANN. Kein Rest. Natürlich ist noch ein Boss zu besiegen nach dem Schock
        Ich hab es so in Erinnerung das man am Ende von Disk 1 noch Sepiroth hinterherjagd bevor Cloud zusammenbricht. Hab ich vielleicht falsch in Erinnerung
      • Von Xello1984 Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Athrun
        Danke für den Hinweis. Damit bleiben immer noch der Rest von Disk 1 sowie Disk 2 und 3 für den letzten Teil übrig :B
        Rest von Disk 1? Falls du den dicken Spoiler auch sinngemäß verstanden hast, die erste Disk endet genau DANN. Kein Rest. Natürlich ist noch ein Boss zu besiegen nach dem Schock
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