Fear 3 im PC Games-Test: Die positiven Aspekte
Fear 3 im Test: Der Shooter erscheint am 24. Juni 2011 und PC Games hat für euch heute den Test parat. Wie spielt sich der neue Teil der Horror-Reihe, die für spaßige Zeitlupen-Schusswechsel und nervenaufreibende Horror-Atmosphäre steht? In unserem Fear 3-Test der PC-Version gibt es die Antwort. Update: Seit heute ist Fear 3 offiziell erhältlich! Und wir haben den Multiplayer-Modus ausführlich getestet!
Quelle: Warner
Auf dieser Seite gibt es die positiven Aspekte von Fear 3.
Zwei spielbare Charaktere, spaßiger Koop-Modus
Fear 3 versetzt Einzelspieler in die Rolle von Point Man. Im Koop-Modus per Internet ballern sich zwei Spieler gleichzeitig durch die Kampagne; Solospieler müssen erst als Point Man ein Level abschließen, bevor sie es als Fettel wiederholen dürfen. Als Point Man verlangsamt ihr die Zeit und weichen so gegnerischen Kugeln aus. Fettel verdingt sich im Gegenzug als Körperfresser und schlüpft in die Haut beliebiger Soldaten.
Die beiden Figuren ergänzen sich gut: Fettel hebt etwa Feinde, die sich hinter einem tragbaren Schutzschild verschanzen, in die Luft. Point Man hat anschließend freies Schussfeld. Außerdem profitieren beide Charaktere von der Zeitlupenfunktion. Geht einer der Spieler zu Boden, hat sein Kollege die Möglichkeit, ihn wiederzubeleben. Damit erschöpfen sich aber auch schon die möglichen Teamaktionen.
Ein Erfahrungspunktesystem bewertet die Aktionen der Spieler; am Ende des Levels seht ihr, wie viele Punkte jeder Teilnehmer durch Abschüsse oder das Finden versteckter Sammelgegenstände eingestrichen hat. Mit wachsender Erfahrung steigen die Charaktere im Level auf und erhalten Boni wie ein Gesundheitsplus. Somit ist Fear 3 zwar auf die Kooperation der beiden Spieler ausgelegt, dennoch gibt es Raum für Konkurrenzdenken. Cool: Nach dem letzten Level erwartet euch eine von zwei Endsequenzen – je nachdem, ob Point Man oder Fettel die meisten Punkte erzielt hat.
Spannende Kämpfe, schlaue KI-Gegner
In den häufigen Schusswechseln fühlen sich Serienveteranen sofort heimisch: Das Waffengefühl ist glaubhaft, das Tempo innerhalb der Level lässt einen kaum einmal zu Atem kommen und die Zeitlupe sorgt für einige denkwürdige Momente, wenn ihr ankommenden Geschossen ausweicht und Gegner mit Blei vollpumpt.
Die Künstliche Intelligenz der Feinde verdient im Gegensatz zu vielen anderen Ego-Shootern ihren Namen: Widersacher suchen Deckung, rufen sich gegenseitig die Position der Spielfigur zu und setzen unterschiedliche Taktiken ein. Soldaten mit einer Schrotflinte etwa rennen in eure Richtung und zwingen euch in den Nahkampf. Scharfschützen dagegen verschanzen sich hinter Mauern und spähen immer nur kurz aus der Deckung.
Apropos Deckung: Per Tastendruck schmiegt sich der Held an eine Kiste, eine Wand oder einen Pfeiler und ist dort vor Feindbeschuss sicher, während sich seine Gesundheit auflädt. Ein Druck auf die Richtungstasten genügt, um über die Deckung zu schauen oder an den Seiten vorbei zu blinzeln. Alternativ feuert ihr einfach blind über das Hindernis hinweg.
Dicke Mechs, schöne Skripts
Wenn ihr nicht zu Fuß die Soldaten des mysteriösen Armacham-Konzerns bekämpft oder eine der den Puls beschleunigenden Albtraumsequenzen erlebt, steckt euch das Spiel in einen von zwei Kampfläufern. Diese Sequenzen bringen Abwechslung; in den schwer gepanzerten Mechs rammt ihr reihenweise Feinde unangespitzt in den Boden. Die darauf ausgelegten Missionen bieten ein wahres Action-Feuerwerk.
Ähnlich bombastisch geht es bei manchen geskripteten Sequenzen zu, in denen beispielsweise durch die Druckwellen von Almas Geburtswehen das Dach eines Flughafenterminals eingerissen wird oder ein Helikopter neben einer Brücke in die Tiefe stürzt. Besonders angenehm: Fear 3 setzt solche Skripts sparsam ein und übertreibt es nicht mit adrenalingetränkten Ereignissen, wie es etwa die Call of Duty-Serie tut.
Spitzenatmosphäre, eindringliche Schockmomente
Die meiste Zeit über passt in Fear 3 die Mischung aus fordernden, actionreichen Kämpfen und für Panik sorgenden Horrorelementen. Immer wieder unterbrechen Szenen die Ballereien, in denen ihr minutenlang keinen Schuss abgebt, während ihr allerlei schaurige Geräusche hört und am Rande eures Blickfelds umher huschende Gestalten seht. Dann wieder springt das Spiel euch förmlich an und schreit laut "Buh!". So begegnen ihr immer wieder der gruseligen Alma, die auch als Schwangere noch Gänsehaut beim Spieler erzeugt. Begleitet wird sie von einer weiteren Albtraumgestalt, deren Identität eine der wenigen Überraschungen der Geschichte ist.
Ein großes Lob geht dabei an den hervorragenden Sound; eine bedrohliche, die Nerven malträtierende Musikuntermalung und fremdartige Störgeräusche sorgen dafür, dass sich eure Nackenhaare aufrichten. Mehrmals zuckten wir während des Tests vor dem Monitor zusammen. Unsere Empfehlung für Freunde gepflegter Gruselatmosphäre: Spielt Fear 3 im Dunkeln und mit Kopfhörern, dann ist die Spannung stellenweise kaum auszuhalten!
In diesem Artikel
- Seite 1 Fear 3 im PC Games-Test: Die Einleitung und Hintergrundinformationen
- Seite 2 Fear 3 im PC Games-Test: Die positiven Aspekte
- Seite 3 Fear 3 im PC Games-Test: Die negativen Aspekte, Fazit und Wertung
- Seite 4 Fear 3 im PC Games-Test: Multiplayer-Test - Das hat uns gefallen
- Seite 5 Fear 3 im PC Games-Test: Multiplayer-Test - Das hat uns nicht gefallen
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
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- Seite 2 Fear 3 im PC Games-Test: Die positiven Aspekte
- Seite 3 Fear 3 im PC Games-Test: Die negativen Aspekte, Fazit und Wertung
- Seite 4 Fear 3 im PC Games-Test: Multiplayer-Test - Das hat uns gefallen
- Seite 5 Fear 3 im PC Games-Test: Multiplayer-Test - Das hat uns nicht gefallen

Ich habe echt keine Ahnung, wieso. Das passiert mir nicht oft, aber schon nach kurzer Spielzeit bekomme ich übelst Kopfschmerzen. :-D
In jedem dieser Spiele ist mir aufgefallen, dass die Bewegungen subjektiv nicht flüssig sind. Vielleicht ruckeln die Spiele in einer Frequenz,
die mein Gleichgewichtszentrum negativ beeinflussen.
An der Engine kann's ja nicht liegen, hab schon mehrere UE3 Titel problemlos durchgespielt.
Naja, vlt sollte ich vor dem Computer spielen generell mehr schlafen, die Grafikkarte updgraden oder auf einen 120Hz Monitor umsteigen...
P.S.: Den ersten Satz hab ich hauptsächlich geschrieben, um Leute zu ärgern. Finde das Spiel bisher nicht schlecht, ziemlich fordernd,
aber noch nicht ganz so spaßig/gruselig wie die Vorgänger. Die PC Games Wertung finde ich in Ordnung.
Um mich mit dem Rest deines "Beitrags" ("wirres Geschreibsel" wäre eine andere legitime Bezeichnung) auseinanderzusetzen, ist mir meine Zeit dann doch zu schade.
Aber wahrscheinlich ist es bloß ne Kantenglättung oder so etwas.