Far Cry 2: Auf nach Afrika - PC Games testet den Open-World-Shooter
1. Die Spielwelt: Echt gelungen oder leer und künstlich?
Schon die ersten Schritte in Ubisofts afrikanischer Savanne begleitet eine grandiose Inszenierung: Mit dem Jeep rumpeln Sie durch das kniehohe Gras, vorbei an Wachposten, wilden Tieren und finster dreinblickenden Milizen. Die Dunia-Engine leistet Beeindruckendes: Tag- und Nachtwechsel, brausende Stürme, in Erschütterung zitternde Baumwipfel oder sanft wiegendes Gras, vom lauen Wind umweht. All das erwartet Sie auf Ihren Streifzügen. Ausgiebig satt sehen konnten wir uns nicht. Immer wieder blieben wir während des Tests minutenlang stehen und bestaunten einen Sonnenaufgang, schauten galoppierenden Zebras hinterher und genossen die unendlich wirkenden Weiten der Savanne.
Aber erwarten Sie keine totale Freiheit. Zum einen begrenzt Wüste die 55 km² große Welt nach außen hin: Wer dort hinein fährt, fällt schlicht in Ohnmacht, was bereits der Vorgänger Far Cry (dt.) ähnlich handhabt. Zum anderen verhindern oft Berge oder Schluchten ein Ausbrechen oder Umrunden ungewünschter Engpässe. Das Limit mag stören, lässt sich allerdings locker ertragen.
Ein gewaltiger Nervfaktor von Far Cry 2 bilden Wachposten, die überall an den Straßen des Landes verteilt stehen. Wenn Sie an denen vorbei wollen, braucht es Waffengewalt. Da Sie die meiste Zeit mit Reisen verbringen, brechen also ständig Schießereien mit solchen Aufpassern aus. Gut, Sie könnten auch den Wagen durch die Grenzen heizen. Doch bei Pech feuern Ihnen die Gegner das Gefährt unter dem Hintern weg.
Oder Sie schleichen um den Posten herum. Dann stehen Sie natürlich ohne Auto da. Nur in seltenen Fällen lassen sich die Patrouillierenden gemütlich und weiträumig umgehen. Richtig fest werden Sie in die Tastatur beißen, wenn Sie keine zehn Minuten nach bestandenem Auftrag an gerade geräumten Lagern vorbeikommen und es wieder fröhlich Kugeln zum Empfang hagelt. Sie müssen demnach erneut zur Waffe greifen, obwohl Sie ursprünglich bloß zu Ihrem Missionsziel fahren wollten. Im Spiel selbst rechtfertigt man diesen Unfug wie folgt: Wenn Sie Aufträge der Parteien annehmen, sind Sie im Geheimen unterwegs, geben Sie Feind für jeden ab, denn keiner kennt Sie. Auch nicht die Fraktion, denen Ihre Hilfe gilt. Klar, es wäre unsinnig, solche Posten nach der Erstürmung für immer leer zu lassen. Das hieße zu viel des Guten, Helden müssten bald stempeln gehen. Aber wenn wir einen Vorschlag unterbreiten dürfen, Ubisoft: Erhöht die Respawn-Zeit auf vielleicht eine Stunde, bis sich Lager wieder mit Feinden füllen! Oder schaltet zumindest die Wachen, für deren Fraktion der Spieler gerade den Abzugsfinger trainiert, auf "freundlich". Damit wäre eine der frustrierendsten Hürden aus dem Weg geräumt.
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1. Die Spielwelt: Echt gelungen oder leer und künstlich?
2. Die Steuerung: Shooter-Standard
3. Die Grafik: Dunia besser als CryEngine 2?
4. Die Action: Krachen muss es. Tut es auch.
5. Die Missionen: Von Pfui bis Hui!
6. Der Mehrspieler-Modus: Nettes Beiwerk oder Stern am Multiplayer-Himmel?
7. Der Editor: Kartenbasteln leicht gemacht!
8. Die Gewalt: Afrika ist ein harter Ort.
9. Die künstliche Intelligenz: Mal dumm, mal schlau
10. Hardware: Mehrkern ist Pflicht!
11. Fazit und Wertung

Schleichen kannste knicken in dem Game. Die Gegner haben Röntgenaugen und schießen mit allem was sie haben durch Wände. Der Spielablauf ist immer der gleiche. Schlafen raus aus der Hütte Karre holen zum Auftragsgeber fahren unterwegs immer die gleichen Jeeps mit 2 gegnern (einer als Fahrer der andere am Geschütz) ausschalten 50 meter weiter fahren ohooo eine Straßensperre. Dort die Gegner ausschalten. Das ganze dann noch 3x bis zum Questgeber wiederholen. Quest annehmen. Wieder zurückfahren ohoooo Gegner sind schon Respawned, also wieder Jeeps mit Gegnern killen und die Straßenspeeren ausschalten (3x selbst verständlich). Mission abschließen. Zum Missions Abschluss Empfänger fahren .... jetzt ratet mal wenn ihr unterwegs trefft. Mission abgeben. Neue Mission suchen .... ja ihr habts richtig befürchtet ihr dürft wieder mindestens 3 mal Gegner unterwegs killen, die alle im GLEICHEN JEEP mit den gleichen Waffen unterwegs sind.Und so wird sich das warscheinlich das ganze Spiel ziehen. Um nochmals zum Thema KI zu kommen.
Gegner lautlos von hinten Messern funktioniert. Man ist damit meistens für 1 sek und unentdeckt .. weil in diesem Spiel Messer ,warscheinlich nen Schallpegel von ner Schrottflinte haben.Wenn ihr dann erstmal entdeckt werdet seht ihr die Gegner eigentlich nur dadurch das sie ihre Kugeln schon in euch gejagt haben den dank der Tollen Grafik und Realitätsgetreuen Darstellung von Büschen und Überdimensionalen Pflanzen seht ihr Nix und der Gegner dank KI jeden Pixel von euch, die besitzen sogar die Frechheit offen zuzugeben das sie per Wallhack Cheaten. Bsp. Gegner sieht euch... Ihr geht hinter ne Wand seit ausser Sicht schleicht euch die wand 20 Meter entlang schaut um die Ecke und Ratet mal wer da berreits sein Lauf hingerichtet hat?
Diamanten suchen ist im Prinzip nen cooler Einfall wenn diese auch wirklich selten und wertvoll wären.Aber bei dem Heufigkeitsgrat wie man sie in den ersten 6 Spielstunden findet auch wieder lästig. Dieses Spiel hat in meinen Augen bis Heute nicht die Nötigen Patches und Updates erhalten die es haben sollte. Also liebe Pc Games Redakteure mit einer 89% Wertung habt ihr da ganzschön ins Fettnäpfchen gegriffen (euren Lesern gegenüber) wobei ich vermute das ihr bei der Bewertung viel mehr Positive Dinge aus dem Game geholt habt.Jedoch die Negativen vollkommen außer acht gelassen habt. Dieses Spiel ist dank schwerwiegender Bugs Höchstens ne 70% Wertung Wert.
Ich kann an dieser Stelle die PC Games Redakteure nur bitten schwerwiegende Bugs wie:z.B bei Egoshottern die Gegner KI viel stärker in die Wertung einzubeziehen.
89% ... wenn ich das heute noch mal lese, fass ich mir wieder ungläubig an den Kopf. Vor allem wenn man Pro und Contra sieht. Wieviel Porvision da wohl geflossen ist würd ich gerne mal wissen. Ausser Grafik hatte Far Cry 2 wirklich gar nichts weiter zu bieten.
Open World ist halt immer ein Problem.
Denke hier z. B. an wiederkehrende Autofahrten mit Mautzahlung bei GTA4. Wollt ihr kämpfen oder fahren?
Zugegeben, die respawneneden Gegner an den Checkpoints nerven, sind aber oft schnell erledigt und es gibt Alternativen: Fahrt öfter mit dem Bus! Erkundet Bergpfade, oder macht eine Buggyfahrt durch die Wüste. Nachts und/oder bei Regen kann man sich mit dem Boot oder Auto besser an den Wachposten vorbeischmuggeln. Solche Einflussnahme von Tageszeit und Wetter habe ich bis dato noch in keinem Spiel erlebt. Wenn mann das Game in 1 1/2 Tagen nonstop durchzocken möchte und immer mit dem Jeep mitten durch muss, nerven die Checkpoints natürlich mehr.
Für die Story ist es leider herzlich egal in welcher Reihenfolge die Hauptmissionen, bzw. ob Nebenmissionen erledigt werden. Falls es verschiedene Versionen der weiteren Geschichte geben würde, hätten die Entwickler Millionen in Inhalte investiert, die ein Großteil der Spieler nie zu Gesicht bekommt. Trotz durchspielen. Bei den wenigsten Titeln hat es bisher zu mehr als ein paar unterschiedlichen Enden gereicht.
Grafisch gibt es nicht viel zu meckern. Crysis sieht zwar etwas natürlicher aus, letztendlich aber Geschmackssache. Bei starkem Regen könnten Oberflächen, wie Straßen, etwas spiegeln und dem Wasser eine andere Textur aufgelegt werden.
Für mich geht die Wertung von PCG in Ordnung!
Bei welchen Spielen hattet ihr denn bisher das beste "Open World Feeling"?
Happy Zocking