Fahrsimulator 2009 im Test: Rossi simuliert
Unspektakulär unterwegs mit dem Herumfahrsimulator.
Am Steuer des eigenen PKWs eine fiktive Stadt erkunden - das klingt zunächst einmal vielversprechend.
Der Hersteller verspricht zwar eine "Vielzahl" an verschiedenen Autos, meint damit aber, dass man drei Grundtypen (Limousine, SUV und ein Kleinwagen) leicht verändern kann.
Hat man sich an die etwas "eckige" Steuerung gewöhnt, kann man eine Runde durch die Stadt wagen. Hier wurde versucht es so realistisch wie möglich zu gestalten und überall finden sich Geschwindigkeitsvorschriften, Verkehrsschilder und Ampeln - wie im richtigen Leben.
Wer nicht ziellos durch die Gegend kurven möchte, kann natürlich auch einen Auftrag annehmen. Doch wer nun erwartet Bankräuber zu verfolgen oder sich ein illegales Straßenrennen zu liefern, wird herb enttäuscht werden. Es muss eine Pizza abgeliefert, oder ein Hausarzt kutschiert werden. Alle Aufträge laufen darauf hinaus, von Punkt A nach Punkt B zu fahren.
Schon bei seinen ersten Runden wird der Käufer fest stellen, dass er sich in einer Geisterstadt bewegt. Menschen tauchen hier keine auf - auch nicht hinter dem Steuer eines anderen Wagens.
Insgesamt macht diese Simulation einen ausgesprochen lieblosen Eindruck, auch die Fahrzeuge sind nicht sonderlich detailreich dargestellt. Kleinigkeiten wie Scheibenwischer fehlen gänzlich. Aber da sich das Wetter nicht ändert, sind sie ja auch nicht wirklich nötig. Was als Motorengeräusch angeboten wird, verdient diese Bezeichnung nicht und erinnert eher an einen Rasierapparat.
Zwar wird vollmundig eine Physik Engine angepriesen, was sich jedoch dahinter verbirgt, bleibt weitgehend im dunklen. Ob der PKW mit 30 oder 80 km/h bewegt wird, spielt keine Rolle, da sich beides gleich anfühlt. Dazu kommt noch die ungenaue Steuerung, die es nahezu unmöglich macht, eine saubere Linie zu fahren. Eine Kollision mit einem Verkehrsschild oder einem anderen Auto ist hier vorprogrammiert. Da jedoch keinerlei Schadensmodel vorhanden ist, geht dies spurlos vorüber.
Weil sich sehr schnell Langeweile breit macht, könnte man es ja ein anderes Auto ausprobieren. Leider wird auch das nicht viel helfen, da hier wirklich nur die Optik variiert wird.
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Halt PCG die Test werden entschieden immer unobjektiver, nur noch Grafik und Action... willkommen bei NfS 0815, EA = tollllll...
Hier muss ich dem Tester die Kompetenz mal absprechen... das Spiel heisst Fahrsimulator und nicht elegale Straßenrennanleitung.
Bei solch einem Spiel sollte im Test der logische Grund im Vordergrund liegen und nicht das Ultrarennspiel, sondern ggf. das Üben von Fahrsituationen. Aber hier liest sich der Test als wär man von einem brillianten rennspiel ausgegangen.
Wenn man mal waas vernümpftiges draus machen würde,dann würden menschen sowas auch kaufen.
MAn soll ja auch den Fahrsimulator ja kein Gta machen, aber zumindest realistischer mit alltäglichen situation. Nur vom Fahrverhalten bei verkehrschilder kann ich auch Prüfungsbögen lernen.
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Da ist ihnen wohl das Geld ausgegangen und sie mussten an Buchstaben sparen *fg*