F1 Manager 2023 in der Vorschau: Im zweiten Versuch auf die Spitzenplätze?

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Special Michael Grünwald - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
F1 Manager 2023 in der Vorschau: Im zweiten Versuch auf die Spitzenplätze?
Quelle: Frontier Developments

Nach dem Release des Rennspiels F1 23 steht auch schon der F1 Manager 2023 in den Startlöchern. Wir durften die Management-Simulation bereits anspielen.

Da geht noch mehr

Was uns jetzt zu einem der wichtigsten Bereiche bringt: dem Management-Part. Vielen Fans ging der im letzten Jahr nämlich nicht weit genug. Auch in unserem Test zum F1 Manager 2022 kritisierten wir den fehlenden Tiefgang beim Leiten des Rennstalls. Wir haben zwar noch nicht allzu viel Einblick erhalten, können aber sagen, dass uns im F1 Manager 2023 ein wenig mehr geboten wird. Neben dem Managen der Boxencrew können wir unter anderem auch einen Sportdirektor einstellen, den Fahrern mitteilen, wie risikofreudig sie fahren sollen und haben einen besseren Einblick in die Nachwuchsabteilung.

Alter spielt mittlerweile ebenfalls eine Rolle. Je älter ein Pilot, desto geringer fällt seine Entwicklungschance aus. Einem Alonso können wir schließlich nicht mehr viel beibringen, der kennt bereits jeden Trick. Auch die Skills der Fahrer sind vielfältiger aufgeteilt, wodurch sie sich mehr unterscheiden. Ob das den Fans einer Management-Simulation ausreicht, müssen wir erstmal abwarten. Viele möchten schließlich selbst Mülleimer in der Fabrik platzieren oder auswählen, welche Zierpflanzen im Motorhome stehen. Das ist natürlich ein wenig überspitzt formuliert, aber es könnte nach wie vor zu wenig Manager im F1 Manager stecken.

Fahrzeugentwicklung bei Ferrari Quelle: Frontier Developments

Der volle Durchblick

Die Grafik kann sich für ein Spiel des Genres weiterhin absolut sehen lassen. Im Vergleich zum Vorgänger schauen die Übertragungen sogar noch realistischer aus. Dazu trägt einerseits das TV-Overlay bei, andererseits spendiert Frontier dem Titel neue Kameraperspektiven.

Das Highlight ist eindeutig die sogenannte Visor Cam, eine Kamera, die im Helm des Fahrers sitzt. Nicht nur in der realen Formel 1 wird die Action durch die Linse perfekt eingefangen, sondern nun auch im Spiel.

Zur Immersion tragen dazu die TV-Kameras bei, die das Geschehen auf der Piste aus den gleichen Blinkwinkeln einfangen wie die Streckenkameras in der Realität. Natürlich können wir die Rennen auf Knopfdruck wieder beschleunigen. Dann wechselt der F1 Manager in eine Streckenübersicht, bei der wir unsere Piloten als Punkte auf dem Kurs sehen. Sobald etwas Wichtiges geschieht, geht's automatisch in die normale Geschwindigkeit zurück.

Die Funksprüche zwischen Fahrern und Ingenieuren sind erneut dem realen Team-Funk entnommen. Das war im letzten Jahr schon ziemlich cool und wurde jetzt nochmal mit mehr Sprüchen erweitert. Da können sich Codemasters für ihr Spiel noch was abschauen.

Ferrari-Cockpit: Schon bald wird das die Perspektive von Lewis Hamilton - wie steht ihr zum Sensationswechsel?! Quelle: Frontier Developments

Noch Sand im Getriebe

Während unserer Anspielsession hatten wir aber auch noch ein paar Probleme. Die sind den Entwicklern bekannt und sollen in den nächsten Wochen behoben werden. Das geht von Spielabstürzen über verschwommene Texturen bis hin zu eigenartigen Effekten auf der Strecke.

In unserem Silverstone-Rennen zogen die Fahrzeuge beispielsweise ständig eine seltsame Spur hinter sich her. Ob es sich um Schmutzeffekte handelt, die aber eigentlich nur in den ersten Runden zu sehen sind, oder noch um Wassergischt aus dem verregneten Qualifying wissen wir nicht. Ein Bug war es allemal.

Auch über ein paar Beleuchtungsprobleme weiß Frontier Bescheid und arbeitet an einer Verbesserung. Alles in allem läuft der F1 Manager 2023 jedoch bereits ziemlich gut und wirkt bisher wie ein Schritt in die richtige Richtung.

Am 31. Juli soll der Titel für PC, PS5, PS4, Xbox Series und Xbox One zum Preis von circa 55 Euro auf den Markt kommen. Wer zehn Euro mehr auf den Tisch legt, erhält durch die Deluxe Edition schon vier Tage vorher Zugang. Außerdem beinhaltet die Version zwölf einzigartige Szenarien im Race-Replay-Modus.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Micha_Regelt Anwärter/in
        Zitat von Nevrion
        Am Ende des finalen Tests der PCGames sollte auch dieses mal stehen, dass man lieber den Motorsport Manager nutzen sollte. Der macht zwar auch nicht alles richtig, aber unterstützt immerhin noch Mods und erfüllt gewisse Grundbedürfnisse eines solchen Spiels. Alle anderen werden wahrscheinlich eh wieder Ascarons Pole Position installieren, wenn sie es noch haben ;)
        Das problem ist, dass Motorsport Manager auch nicht wirklich gut ist. Zwar besser als F1 Manager aber gut. Es ist halt einfach weniger Mist....
      • Von Micha_Regelt Anwärter/in
        Zitat von Nevrion
        Am Ende des finalen Tests der PCGames sollte auch dieses mal stehen, dass man lieber den Motorsport Manager nutzen sollte. Der macht zwar auch nicht alles richtig, aber unterstützt immerhin noch Mods und erfüllt gewisse Grundbedürfnisse eines solchen Spiels. Alle anderen werden wahrscheinlich eh wieder Ascarons Pole Position installieren, wenn sie es noch haben ;)
        Das problem ist, dass Motorsport Manager auch nicht wirklich gut ist. Zwar besser als F1 Manager aber gut. Es ist halt einfach weniger Mist....
      • Von Dominik Pache Leitender Redakteur Video
        Zitat von McDrake
        Und spezielle Events wie Racemoments, bräuchte es doch bei funktionierender Simulation nicht.
        Ich finde genau das eigentlich ganz witzig. Wie oft sitz ich vor dem TV und denk mir "Wasse mache Ferrari!!?"
        Genau den Moment dann nachzuspielen und dann vielleicht auf eine andere Weise zu verkacken, als es tatsächlich passiert ist, würde bei mir ein wenig mehr Verständnis für die Strategieabteilungen gewisser Rennställe erwecken.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Am Ende des finalen Tests der PCGames sollte auch dieses mal stehen, dass man lieber den Motorsport Manager nutzen sollte. Der macht zwar auch nicht alles richtig, aber unterstützt immerhin noch Mods und erfüllt gewisse Grundbedürfnisse eines solchen Spiels. Alle anderen werden wahrscheinlich eh wieder Ascarons Pole Position installieren, wenn sie es noch haben ;)
      • Von Micha_Regelt Anwärter/in
        Also wenn man einen Szenario Modus so stark bewirbt, dann ist der rest einfach nur schlecht. Ich mein im ernst ein Szenario Modus in einem Manager? Das erwate ich eher in F1 23 aber doch nicht in nem Manager?
        F1 22 war schon schlecht und F1 23 (Manager) wird nicht wirklich besser. Die Entwickler haben 0,0 kapiert, was für einen Manager wichtig ist. Das warten auf den ersten guten F1 Manager seit 27 Jahren geht also weiter *seufz
      • Von McDrake Mitglied
        Die Neuerung mit der Boxencrew hatte der Motorsportmanager schon lange drin.
        Und spezielle Events wie Racemoments, bräuchte es doch bei funktionierender Simulation nicht.
        Grafisch wird einiges geboten, wird schlussendlich nicht entscheidenr sein.
        Dafür ist F1 von EA zuständig.

        Schwierig, dass diese zwei Games sich gegenseitig Features des anderen aneignen und versuchen "alles" zu machen;

        War ja mal wirklich Fan von Frontier, vor allem wegen Elite. Seit Odyssey und dem folgenden Geschäftsgebaren (Dlcs in grossen Mengen, Elite aussen vor, F1 als jährliche Cashcow....), bin ich eher skeptisch eingestellt.
      Direkt zum Diskussionsende
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