Escape from Tarkov: Werden die Entwickler jetzt gierig?

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Kolumne Carlo Siebenhüner - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Escape from Tarkov: Werden die Entwickler jetzt gierig?
Quelle: pc games

Es geht ein Shitstorm durch Escape from Tarkov. Carlo Siebenhüner hofft auf starke Konkurrenz, um der Gier der EFT-Entwickler einen Denkzettel zu verpassen.

Zusätzlich zu den als Pay 2 Win verschrienen Perks gibt es auch noch einen exklusiven PVE-Spielmodus ohne Wipes nur für Käufer der neuen, sehr teuren Edition. Das hat für noch mehr Aufregung gesorgt, da in der davor teuersten Edition vermerkt war, dass alle folgenden DLCs und Spielmodi dort enthalten wären.

Die Reaktionen waren heftig. Die Entwickler versuchten, die Gemüter mit einer Erklärung zu beruhigen. Dabei wollten sie aber allen Ernstes erklären, dass ein neuer Spielmodus kein DLC sei und die anderen Spieler Zugang dazu erhalten würden, sobald genügend Serverkapazität vorhanden wären. Doch dieser Versuch ging nach hinten los. Ein gewaltiger Shitstorm brach los.

Shitstorm Deluxe

Sogar das Tarkov-Esports-Team hat sich über die Entwickler von Battlestate beschwert, und offensichtlich hat sich das auch auf die Spielerzahlen ausgewirkt. Mittlerweile sind die Entwickler zurückgerudert. Der PvE-Modus wird schrittweise auch für Besitzer der Darkness-Edition geöffnet, und die Vorteile werden abgeschwächt. Die superteure Edition wird jedoch nicht zurückgenommen.

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Die Community ist immer noch nicht vollständig zufrieden, wenn man sich die Diskussionen auf Reddit ansieht. Genau deswegen wäre es daher jetzt praktisch, wenn jemand Anderes einspringen und Battlestate Games in Bezug auf ihre Gier mal etwas zurechtrücken könnte. Konkurrenz belebt das Geschäft.

Hier kommen dann die Ankündigungen der großen Hersteller ins Spiel. Ubisoft war ganz vorn mit dabei. Genau genommen haben sie den Spielmodus sogar erfunden, mit der Dark Zone in The Division. Die funktioniert fast genauso. Hier extrahiert man jedoch nur Ausrüstung, und im Todesfall verliert man nur die gesammelten Gegenstände. Schon in dieser abgespeckten Version war das allerdings ein Highlight in The Division.

Wo ist die Konkurrenz?

Man könnte meinen, dass sie das schnell in voller Pracht ausbauen könnten, aber nein. Ghost Recon: Frontline sollte eigentlich der direkte Versuch sein, die Tarkov-Spieler anzusprechen, mit einem Ego-Shooter mit realistischerem Ansatz. Doch bei Testspielern ist das wohl nicht so gut angekommen, und offensichtlich hatte Ubisoft so wenig Vertrauen, dass sie das Projekt lieber eingestellt haben, anstatt es zu überarbeiten.

Vielleicht liegt es auch daran, dass sie noch an einem weiteren Extraction-Shooter arbeiten, The Division: Heartland. Hier wird tatsächlich eine Art verschärfte Dark-Zone-Only entwickelt. Doch auch hier scheint es Probleme zu geben. Das letzte große Update liegt bereits ein Jahr zurück, und seitdem herrscht Funkstille.

Tom Clancy's The Division: Heartland Quelle: Ubisoft Hinter den Kulissen hört man Gerüchte, dass sie eine umfassende Überarbeitung planen und möglicherweise von einem individuellen Charakter zu Helden mit speziellen Fähigkeiten wechseln. Das sind jedoch nur Spekulationen. Zudem wird groß "Free 2 Play" darüber geschrieben. Das Spiel wird voraussichtlich über Mikrotransaktionen und Battle Pass finanziert werden. Mal sehen, ob wir in diesem Jahr noch Neuigkeiten dazu hören werden.

Ubisoft scheint also bereits vor dem Ziel die Puste auszugehen. Doch es gibt noch Kandidaten, die ihre Vertreter tatsächlich schon vor die Haustür geschoben haben. Battlefield zum Beispiel! Aber das war auch eher ein Scherz.

Nachdem die Macher den Battle-Royale-Hype mit Battlefield 5 verpasst hatten, wollten sie bei Battlefield 2042 in der ersten Reihe mitkämpfen. Hazard Zone war der große dritte Modus bei Battlefield 2042.

Doch da das Spiel allgemein direkt nach dem Release gescheitert ist, war Hazard Zone das erste Opfer. Der Support wurde eingestellt. Der Modus ist zwar noch spielbar, aber er vermittelte von Anfang an kein Fortschrittsgefühl. Deshalb fühlte er sich nie wirklich belohnend an. Doch es gibt noch etwas Hoffnung durch erfolgreichere Vertreter.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von G3n3sis88 Stille/r Leser/in
        Ich spiele aktiv EFT, mittlerweile sind es gute 1200h. Konkurrenz wäre vermutlich tatsächlich gut auf dem Markt allerdings wird das sehr schwierig. Tarkov hat jetzt mittlerweile 7 Jahre Closed Beta hinter sich, die Komplexität ist wahnsinnig(man braucht sich nur mal das Wiki zu Tarkov anschauen da gibt es lockere mehrere Tage Lesespaß). Selbst mit meiner Playtime habe ich lange nicht alles erreicht und lerne immer noch dazu. Zugegeben das Genre ist nicht jedermans Sache, die einen lieben es die anderen sind nach wenigen Stunden frustriert und lassen davon ab. Ich war schon immer Shooter-affin, begann alles mit Half Life und Counterstrike und ich mag die Herrausforderung, nach Tarkov fühlt sich jeder MP Shooter einfach nur nach Arcade an. Tarkov kann man getrost als Dark Souls der Shooter bezeichnen aber dafür geben einem die Erfolge die man erzielt wirklich eine Befriedigung, wenn man beinharte Quests nach etlichen Versuchen abschließt oder haarscharf ein Feuergefecht überlebt und dann die Beute einsammelt.
        Jeder Extraction Shooter der dahin will müsste das bieten und es dann noch schaffen besser zu sein. Und die Krux an der Sache ist das ein solches Spiel eben nicht den Mainstream am Abend für eine Stunde Zocker anspricht sondern eben die Gruppe der Enthusiasten, was für einen großen Publisher wenig ansprechend sein dürfte, da der finanzielle Erfolg eben nicht sehr wahrscheinlich ist auf Grund der zu kleinen Zielgruppe.
      • Von G3n3sis88 Stille/r Leser/in
        Ich spiele aktiv EFT, mittlerweile sind es gute 1200h. Konkurrenz wäre vermutlich tatsächlich gut auf dem Markt allerdings wird das sehr schwierig. Tarkov hat jetzt mittlerweile 7 Jahre Closed Beta hinter sich, die Komplexität ist wahnsinnig(man braucht sich nur mal das Wiki zu Tarkov anschauen da gibt es lockere mehrere Tage Lesespaß). Selbst mit meiner Playtime habe ich lange nicht alles erreicht und lerne immer noch dazu. Zugegeben das Genre ist nicht jedermans Sache, die einen lieben es die anderen sind nach wenigen Stunden frustriert und lassen davon ab. Ich war schon immer Shooter-affin, begann alles mit Half Life und Counterstrike und ich mag die Herrausforderung, nach Tarkov fühlt sich jeder MP Shooter einfach nur nach Arcade an. Tarkov kann man getrost als Dark Souls der Shooter bezeichnen aber dafür geben einem die Erfolge die man erzielt wirklich eine Befriedigung, wenn man beinharte Quests nach etlichen Versuchen abschließt oder haarscharf ein Feuergefecht überlebt und dann die Beute einsammelt.
        Jeder Extraction Shooter der dahin will müsste das bieten und es dann noch schaffen besser zu sein. Und die Krux an der Sache ist das ein solches Spiel eben nicht den Mainstream am Abend für eine Stunde Zocker anspricht sondern eben die Gruppe der Enthusiasten, was für einen großen Publisher wenig ansprechend sein dürfte, da der finanzielle Erfolg eben nicht sehr wahrscheinlich ist auf Grund der zu kleinen Zielgruppe.
      • Von andrethegiant77 Spiele-Novize/Novizin
        Bitte nicht noch mehr Extraction shooter. Wie soll ich denn dann meine 2000 Std Hunt:Showdown vollkriegen 🥹
      • Von ChaosCreator Mitglied
        Ich bin zu alt für sowas.
        Musste erstmal googeln, was für ein Spiel EFT ist und was Extraction Shooter überhaupt bedeutet.
        Für mich so spannend wie die Stromrechnung meines Nachbarn. ;)
        Spiele ohnehin nie im Multiplayer.
      Direkt zum Diskussionsende
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