Solide Runden-Strategie zum günstigen Preis.
Die süße Knuddelgrafik harmoniert nicht ganz mit dem gepfeffertem Schwierigkeitsgrad.
"Ehrlich! Ein Schiff voller grässlicher Monster!", beteuert Erik, der Wikinger. Da lachen ihn seine Freunde aus: "Also wirklich ... ein Schiff voller Monster! Das gibt"s doch nicht!" Die Gespräche, immer präsent in den Zwischensequenzen, haben soviel Anspruch wie das Abendprogramm des Kinderkanals und stehen damit im krassen Gegensatz zum Schwierigkeitsgrad. End of Twilight ist nämlich sauschwer: In zwölf Levels steuern Sie jedes Mal Erik, manchmal auch bis zu vier seiner Freunde über dreidimensionale, in Felder unterteilte Spielareale. Die Monster, etwa Spinnen, Orks oder Untote, sind an der Reihe, sobald Sie Ihre Runde beendet haben. Weil die Gegner immer in der Überzahl sind, müssen Sie die Vorteile des Geländes nutzen: Mit den Pfeiltasten drehen Sie die Sicht, fahren mit der Kamera vorbei an Bäumen und Hütten, über Wiesen und Wege - und entdecken ein Flussbett - aha, Wasser! Wer Erik hineinlaufen lässt, verleiht seinem Schwert den Wassereffekt. Das tötet Spinnen mit einem Schlag. Bis Sie solche Strategien herausfinden, sterben Sie oft. Dann heißt es: Wegen fehlender Speicherfunktion neu anfangen.
