Der Weg zur Unabhängigkeit: Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg

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Die Indianer zu Beginn der Jamestown-Episode besiegen Sie sehr schnell.
Quelle: PC Games

Probleme bei der Befreiung Amerikas in Empire: Total War? Wir helfen im Kampf gegen Indianer, Briten und Franzosen.

Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg

1775: Das Joch der britischen Kolonialregierung muss abgeworfen werden, die amerikanischen Siedler drängen auf ihre Unabhängigkeit. Es herrscht Krieg! Die erste Schlacht haben Sie gleich zu Beginn der Episode zu schlagen: Auf Bunker Hill stehen Ihre amerikanischen Truppen einer Übermacht britischer Soldaten gegenüber.

Der Gegner greift von drei Seiten an: Im Süden rücken zwei Regimenter Musketenschützen auf Ihre Stellungen zu. Im Norden lauert die feindliche Kavallerie und beschützt eine Geschützbatterie der Briten. Die Hauptstreitkraft der Unterdrücker befindet sich aber im Osten, wo sich ein halbes Dutzend Kompanien mit Gewehren und mehrere Kanonen befinden. Der Angriff im Süden ist am einfachsten zurückzuschlagen: Lassen Sie Ihre Schützen hinter den aufgeschichteten Baumstämmen oder im nahen Gebäude in Deckung gehen.

Anschließend schicken Sie Ihre Reiterei in die gegnerischen Reihen. Nach kurzem Kampf fliehen die unterlegenen Briten. Die nun beschäftigungslosen Schützen können Sie sofort an die westliche Front schicken, wo Unterstützung dringend nötig ist. Senden Sie auch die im Zentrum des Hügels tatenlos herumstehenden Reservekräfte nach vorne.

Ihre Artillerie bestreicht derweil die massierten Feindverbände an der Küste mit Geschützfeuer. Sollten die Briten den Abhang im Südosten zu erklimmen versuchen, können Sie einen weiteren Ausfall Ihrer Kavallerie wagen. Aber Obacht: Die Reiter des Gegners versuchen im Laufe der Schlacht Ihre Reihen zu umgehen und die Besatzungen Ihrer Kanonen auszulöschen.

Behalten Sie deshalb ein Auge auf Ihrer wertvollen Artillerie und reagieren Sie auf einen eventuellen Angriff. Wenn Sie jene Attacke zurückgeworfen haben, können Sie den Rest der britischen Soldaten in aller Ruhe vernichten. Übrigens: Keine Sorge, falls Sie die Schlacht verlieren sollten - Sie können anschließend trotzdem weiterspielen, haben es zu Anfang aber bedeutend schwerer als bei einem Sieg.

Die Ausgangsposition für die Vereinigten Staaten von Amerika sieht so oder so düster aus: Sie besitzen mit Boston nur eine einzige Provinz und sind von feindlichen Briten umzingelt. Um zu gewinnen, müssen Sie 14 weitere Gebiete einnehmen. Zuerst einmal sollten Sie sich jedoch darauf konzentrieren, Ihre eine Stadt zu verteidigen. Quartieren Sie die Überlebenden von Bunker Hill in Boston ein und ersetzen Sie die Verluste.

Rekrutieren Sie zudem weitere Einheiten, denn schon nach wenigen Runden holt Großbritannien zum Gegenschlag aus. Um sich darauf vorzubereiten, sollten Sie die Steuern erhöhen und Handelsverträge mit Spanien, Frankreich und den Vereinigten Provinzen abschließen. Verteilen Sie besonders an den Vorläufer der Niederlande großzügige Geldgeschenke, um einen späteren Angriff der Vereinigten Provinzen zu verhindern.

Ihre restlichen finanziellen Mittel stecken Sie in den Ausbau der Wirtschaftsbetriebe um Boston herum sowie die Aufwertung der Gouverneursresidenz. Spätestens in Runde 10 sollten Sie in die Offensive gehen: Lassen Sie eine kleine Garnison in Boston zurück und erobern Sie mit dem Rest Ihrer Truppen Falmouth im Nordosten. Das erhöht zwar Ihre Steuereinnahmen beträchtlich, leider ist es aber auch ein Signal für die Briten, ihre Angriffe zu forcieren.

Immer wieder rücken aus dem Norden Truppen des Feindes an und brandschatzen Ihre Ländereien. Ignorieren Sie diese Versuche, Sie aus der Reserve zu locken, und greifen Sie nur die Gegner an, die Falmouth direkt bedrohen. In der Zwischenzeit heben Sie ständig neue Truppen in Boston aus. Verbessern Sie die dortige Kaserne, sodass Sie vier Einheiten der starken Linieninfanterie und Pferderegimenter gleichzeitig verpflichten können.

Ihre nächste Expansion sollte bis Runde 30 erfolgen; entreißen Sie Albany im Westen der Kontrolle der britischen Unterdrücker! Spätestens jetzt dürften Sie über drei schlagkräftige Armeen verfügen, denen Sie jeweils einen General zuordnen. Zwei Heere senden Sie in Richtung Fort Nashwaak. Mit der Kontrolle über die östliche Halbinsel können Sie endlich den ständigen Attacken aus dem Norden ein Ende bereiten. Rücken Sie in Richtung Quebec und Montréal vor und nehmen Sie die gut verteidigten Städte nacheinander ein.

In der Zwischenzeit dürften Ihnen die Cherokee den Krieg erklärt haben. Stationieren Sie Truppen in Albany und Boston, um die aus dem Südwesten vorrückenden Indianer von der Eroberung Ihrer Siedlungen abzuhalten. Derweil können Sie sich nach der Befriedung Kanadas von Norden aus der Stadt Cayuga annehmen. Schließen Sie ein Bündnis mit den dicht daneben siedelnden Irokesen, um Übergriffe von deren Seite vorzubeugen.

Spätestens jetzt sollte der Widerstand der Briten gebrochen sein. Mit den Einnahmen aus den eroberten Provinzen können Sie Ihr Militär weiter ausbauen. Lassen Sie eine kleine Garnison in Quebec zurück, um möglichen Vorstößen der im Norden siedelnden Briten begegnen zu können. Philadelphia ist das nächste Ziel Ihres Eroberungsfeldzugs. Werfen Sie drei Armeen mit voller Mannstärke gegen die Mauern der Metropole und ziehen Sie danach weiter nach Süden, um die restlichen Provinzen einzunehmen, die für den Sieg vonnöten sind.

Haben Sie Annapolis, Williamsburg, Charleston und Savannah unter Ihre Kontrolle gebracht, können Sie noch Florida angreifen oder sich den Cherokee-Gebieten zuwenden, bis die Siegbedingungen der Kampagne erfüllt sind.

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  3. Seite 3 Der Weg zur Unabhängigkeit: Der Franzosen- und Indianerkrieg
  4. Seite 4 Der Weg zur Unabhängigkeit: Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg
  5. Seite 5 Der Weg zur Unabhängigkeit: Vereinigte Staaten
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fumpen NPC
        Toll - eine Anleitung für die erste Kampagne! Danke.
        Ansonsten finde ich nur High Level- Tipps für und von Leuten, die das Spiel scheints komplett verinnerlicht haben ...

        Ohne ein Hardcore- Stratege zu sein gefällt mir die TW- Serie wegen dem ganzen, historisch toll recherchierten und umgesetzten Militärkram. Allein die vielen verschiedenen Uniformen - herrlich.
        Leider überfordern mich die riesigen Reiche und der schnelle Spielablauf bei den Landschlachten (und in 'langsam' hat es keinen Kriegslärm).
      • Von fumpen NPC
        Toll - eine Anleitung für die erste Kampagne! Danke.
        Ansonsten finde ich nur High Level- Tipps für und von Leuten, die das Spiel scheints komplett verinnerlicht haben ...

        Ohne ein Hardcore- Stratege zu sein gefällt mir die TW- Serie wegen dem ganzen, historisch toll recherchierten und umgesetzten Militärkram. Allein die vielen verschiedenen Uniformen - herrlich.
        Leider überfordern mich die riesigen Reiche und der schnelle Spielablauf bei den Landschlachten (und in 'langsam' hat es keinen Kriegslärm).
      • Von leuchtdi0de NPC
        "Nachdem Sie die Unabhängigkeit der Amerikaner erstritten haben, belohnt Sie Empire: Total War mit der Möglichkeit, die Große Kampagne aus der Sicht der Vereinigten Staaten zu spielen."

        War bei mir aber nicht der Fall. Bug??
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