Empire Earth 2: The Art of Supremacy

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Test Stefan Weiß - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Empire Earth 2: The Art of Supremacy Dumm: Sobald Sie in größeren Gruppen langsame und schnelle Einheiten vermischen, kommt es zu hässlichen Animationsfehlern, Panzer oder Geschütze werden nur noch über die Karte "geschoben". Letztere bewegen sich ohnehin unnatürlich schnell übers Gelände. Und bei Panzerfahrzeugen drehen sich die Räder, die Ketten jedoch nicht.

Kriegsentscheidend

Neben den Kampagnen haben noch vier Entscheidungsschlachten den Weg ins Add-on gefunden - genau genommen sind es allerdings nur zwei, aus jeweils zwei Ansichten gespielt. Rorke‘s Drift spielt in den britischen Kolonialkriegen des 19. Jahrhunderts, bei denen sich Zulukrieger mit dem britischen Imperium um afrikanische Territorien auseinandersetzten. Die Schlacht ist entsprechend spannend in Szene gesetzt und unser persönlicher Favorit im gesamten Add-on.

Dagegen sinkt unsere Laune rapide, nachdem das zweite Entscheidungsszenario, die Schlacht um Kursk, gestartet ist. Panzermodelle im Stil des russischen SU-Tanks verkauft uns das Spiel als deutsche Jagdpanzer und die deutschen Maschinengewehrschützen sehen mit ihren kurzen Hemdsärmeln eher wie Vietnam-GIs auf Heimaturlaub aus. Auch die übrigen Fahrzeuge der Kontrahenten unterscheiden sich lediglich in den Spielerfarben.

Versöhnung

Nachdem die Kampagnen recht schnell (unter zehn Stunden) durchgespielt sind, probierten wir den Skirmish-Modus aus. Hier fallen die neuen Spielmodi auf, wie etwa "Tauziehen". Dabei schlagen zwei Spieler drei bis neun Schlachten in einer Kette: Die Parteien starten in der mittleren Karte und arbeiten sich bis zur Heimatkarte des Gegners vor, die sich logischerweise am Ende der Kette befindet. Im Lehenstreue-Modus kann sich ein kurz vor der Niederlage stehender Teamspieler zum Vasall seines Kollegen erklären. Dieser erhält dann alle Rohstoffe und Einheiten überschrieben.

Wertung zu Empire Earth 2: The Art of Supremacy (PC)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
Große Einheiten- und GebäudevielfaltVielfältige EditormöglichkeitenDiplomatie mit NPC-Völkern möglich
Aussetzer bei der KI (wehrt sich nicht immer)Polygonarm modellierte Einheiten

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