Emergency 4
Emergency 4 setzt auf Altbewährtes und trumpft mit ordentlichem Umfang und Vielfalt auf.
Während die Retter den Opfern helfen wollen, schießen von rechts die Terroristen um sich. Da muss die Polizei ran!
In den 20 Missionen der Kampagne bekommen Sie einiges geboten: die Bandbreite reicht von Erdbeben über eingestürzte Brücken und Hacker-Angriffe bis hin zu Bombenattentaten mit schießwütigen Terroristen, die den Schauplatz unsicher machen. Wen wunder's, schließlich unterstehen Ihrem Befehl die geballten Rettungs- und Noteinsatzkräfte, bestehend aus Feuerwehr, THW, Sanitäter und Polizei.
Was tun im Brandfall?
Welche Einsatzkräfte Sie an den Ort des Geschehens beordern, bleibt Ihnen überlassen und ist nur durch das vorgegebene Budget beschränkt. Je günstiger und schneller Sie die Situation klären und je mehr Leben Sie retten, desto höher fällt die anschließende Bewertung aus. Viele Verluste dürfen Sie sich nicht erlauben, sonst ist Schluss. Bei den Großeinsätzen geht es richtig hektisch zu, da Sie jeden Handgriff extra befehlen und dabei naturgemäß unter Zeitdruck stehen.
Eine falsche Entscheidung oder unnütz georderte Fahrzeuge können die ganze Mission kippen. Die Schnellspeicherfunktion ist praktisch, hilft aber nur bedingt, wenn Sie zu Beginn schlichtweg eine Aktion versäumt haben. Ärgerlich: Zwar laufen vorab hübsch gerenderte Filmchen, die gegebenen Informationen sind jedoch spartanisch. Am besten starten Sie also eine Mission, studieren die Gegebenheiten, warten eventuell folgende Ereignisse ab und probieren aus, was die dazugekommenen Vehikel leisten, um anschließend neu zu beginnen. Vor Ort gleich richtig zu reagieren, klappt nie.
Pixelsuche
Zwischen den Missionen halten Sie die üblichen Notrufe auf Trab: Unfälle, Kranke, Einbrüche, Feuer.
Die angekündigte verbesserte Steuerung ist uns nach wie vor zu unhandlich, gerade im direkten Vergleich zu Fire Department 3. Häufig müssen Sie geradezu nach einzelnen Pixeln suchen, wie bei den im Fluss schwimmenden Opfern und Tauchern; auch sind einige Aktionen schlichtweg unnötig kompliziert. Dafür haben wir uns über den neuen Mehrspielermodus gefreut. Darüber hinaus bekommen Sie noch ein paar Einheiten spendiert, aber das war's dann auch.
