Elite: Dangerous im Test: Steuerung mit Maus oder Joystick?
Eintrag ins Logbuch: Die Fertigstellung von Star Citizen liegt noch in weiter Ferne, X-Rebirth versucht mit Version 3.0 und einem Add-on verlorenen Boden bei den Fans zu gewinnen. Doch aktuell richtet sich das Augenmerk vieler Spacepiloten auf Entwicklerteam Frontier Developments, das mit Elite: Dangerous das Spielerlebnis des inzwischen 30jährigen Weltraumklassikers Elite in ein modernes PC-Spiel transportieren möchte. Was ihr dazu wissen müsst und was euch mit der vierten Auflage der Weltraumsimulation von Schöpfer David Braben erwartet, klären wir im ausführlichen Test der inzwischen erhältlichen Verkaufsversion.
Knüppel auf den Tisch - die Steuerung
Die Frage, mit welcher Steuerung ihr Elite: Dangerous bestreiten möchtet, spielt eine entscheidende Rolle für das jeweilige Spielerlebnis. Zur Wahl stehen mehrere Alternativen. Die Bedienung mit Maus und Tastatur ist allenfalls als erträglich zu bezeichnen, und das auch erst, nachdem man einige Zeit damit verbracht hat, sich eine passende Konfiguration zurechtzubasteln. Die Standardkonfiguration ist unglücklich gewählt, allein die Tatsache, das Rollen des Schiffs auf die X-Achse der Maus zu legen, grenzt schon fast an Schikane.
Quelle: Frontier Developments
Elite: Dangerous - Der Anflug auf eine Station erfolgt manuell, dabei gilt es, die Rotation zu beachten.
Mit einem Gamepad oder einfachen Joystick geht die Sache zwar schon besser, aber längst nicht optimal von der Hand. Das intensivste und komfortabelste Fluggefühl erlebt ihr nur, wenn ihr ein Joystick-System mit separatem Schubcontroller HOTAS-System euer Eigen nennt. Erst damit seid ihr in der Lage, euer Schiff optimal zu führen und coole Flugmanöver einzustudieren, die man in den Dogfights und bei euren Reisen durchs Weltall gut gebrauchen kann.
Quelle: Frontier Developments
Elite: Dangerous - Die Schiffe lassen sich mit zahlreichen Upgrade-Modulen versehen, die eine Menge Credits verschlingen.
Ein Blick in die Steuerungsoptionen macht dies schnell deutlich: Alleine die reinen Flugeinstellungen sind in die Bereiche Rotation, Schub, Drosselung, Landemodus und Verschiedenes unterteilt, jeweils mit mehreren Befehlen versehen. Dazu gesellen sich die ganzen übrigen Befehle für Zielen, Kühlung, Galaxiekartensteuerung und etliches mehr. Die Liste ist sehr lang und zudem nicht gerade übersichtlich gestaltet. Komplexe Flugsimulationen in der Vergangenheit waren daher in der Regel mit einem dicken Handbuch versehen, das dem geneigten Spieler zur Hilfe gereichte, im Falle von Elite: Dangerous aber so nicht zur Verfügung steht. Vielmehr ist es die Community, die hier aushilft – mit zahlreichen gut gemachten Tutorial-Videos beziehungsweise mit einem von Fans in Eigenregie geschriebenen Piloten-Guide in PDF-Form, das über 190 Seiten umfasst. Passend zum Thema Joysticks findet ihr in der Hardware-Rubrik der kommenden Ausgabe der PC Games 01/15 ein umfassendes Special, um den für euch passenden Steuerknüppel zu finden.
In diesem Artikel
- Seite 1 Elite: Dangerous im Mega-Test: Lost in Space - jetzt mit Fazit und Wertung (Teil 3)
- Seite 2 Elite: Dangerous im Mega-Test: Captain's Log zum Release-Tag des Weltraumspektakels (Teil 2)
- Seite 3 Elite: Dangerous im Test: Der Status Quo kurz vor dem Release (Teil 1)
- Seite 4 Elite: Dangerous im Test: Steuerung mit Maus oder Joystick?
- Seite 5 Elite: Dangerous im Test: Es gibt fast unendlich viel zu tun
- Seite 6 Elite: Dangerous im Test: Jetzt geht's an Credits verdienen
- Seite 7 Elite: Dangerous im Test: Fazit und Wertung
- Seite 8 Bildergalerie
Die pure Immersion in Elite: Dangerous ist beim Einsatz eines Oculus-Rift-Systems gegeben. Für den Vortest konnten wir ein Development-Kit 2 der virtuellen Brille ausprobieren. Das dabei erlebte Fluggefühl in Kombination mit einem Joysticksystem Saitek X55 war einfach großartig. Sich frei im Cockpit umschauen und alle nötigen Steuerungsbefehle ohne Zuhilfenahme der Tastatur ausführen zu können, das ist schon eine großartige Sache und man hat das Gefühl, wirklich ein Raumschiff zu steuern. Der Effekt wird beispielsweise auch dadurch erhöht, dass ihr an eurer virtuellen Figur runterschauen könnt und auch die Bewegungen, die ihr am Joystick und am Schubregler tätigt, im 3D-Cockpit animiert dargestellt werden. Doch trotz der Full-HD-Auflösung des Spiels ist die im Display dargestellte Grafik noch verbesserungswürdig. Vorhandene Schlieren und Farbfehler stören und vor allem die nur schwer erkennbare Schrift bei ausgewählten Stationsmenüs und Cockpit-Bildschirmen wirken sich negativ auf den Spielspaß aus.
- Seite 1 Elite: Dangerous im Mega-Test: Lost in Space - jetzt mit Fazit und Wertung (Teil 3)
- Seite 2 Elite: Dangerous im Mega-Test: Captain's Log zum Release-Tag des Weltraumspektakels (Teil 2)
- Seite 3 Elite: Dangerous im Test: Der Status Quo kurz vor dem Release (Teil 1)
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Grosses Update kommt am 26.2.
Spieler können Systeme "besitzen" und ausbauen.
Angekündigt schon länger:
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Was wir bis jetzt wissen:
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Nachdem ich mir das Video angesehen habe, muss ich mir wohl mal wieder meinen HOTAS anschliessen, tobii aktivieren und ein paar Trainingstunden nehmen um reinzukommen.
"Man" war da echt mal gut drin und konnte die Geschwindigkeit antizipieren.
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Schon recht imposant, was da geleistet wurde.
Und im letzten Jahr, gabs anscheined recht gute Updates
Ist aber natürlich nur reine Spekulation ...
Es gibt zu Zeit eindeutig zu wenig Weltraumspiele.
Warum wird das aktuellste X3 Reihen Spiel nicht mal portiert auf die Konsolen XBON / PS4 ?
Hatte gedacht das die PC deshalb so verbugt war weil es erst Konsolenspiel sein sollte, war oder was auch immer :-( Warum haben die solange auf einnahmen verzichtet?
Ich habe Elite ein wenig damals gezockt, bin mit Wing Commander 1 richtig eingestiegen :-)
Ich wollte Dir empfehlen so ein Hotas T.Flight Hotas Stick X: Amazon.de: Computer & Zubehör für 50 Euro zu kaufen für Elite.
Ich habs die ersten 2 Tage mit Gamepad gespielt und fand das Spiel so Lala bis okay bis ganz gut. Sowie ich das HOTAS konfiguriert hatte was das Spiel genial bis hervorragend bis spaßig :D
Ernsthaft, ich hätte nicht gedacht wie viel so ein HOTAS ausmacht.
Da du ja früher schon Elite gespielt hast würde ich mir so ein Teil gönnen um das neue richtig zu erleben, am besten irgendwann noch mit VR Unterstützung ;)