Elite: Dangerous im Test: Der Status Quo kurz vor dem Release (Teil 1)

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Test Stefan Weiß - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Elite: Dangerous - Auch im Jahre 3300 zieren Totenschädel die Piratenschiffe.
Quelle: Frontier Developments

Eintrag ins Logbuch: Die Fertigstellung von Star Citizen liegt noch in weiter Ferne, X-Rebirth versucht mit Version 3.0 und einem Add-on verlorenen Boden bei den Fans zu gewinnen. Doch aktuell richtet sich das Augenmerk vieler Spacepiloten auf Entwicklerteam Frontier Developments, das mit Elite: Dangerous das Spielerlebnis des inzwischen 30jährigen Weltraumklassikers Elite in ein modernes PC-Spiel transportieren möchte. Was ihr dazu wissen müsst und was euch mit der vierten Auflage der Weltraumsimulation von Schöpfer David Braben erwartet, klären wir im ausführlichen Test der inzwischen erhältlichen Verkaufsversion.

Elite: Dangerous im Mega-Test:Der Status Quo kurz vor dem Release (Teil 1): Was kennzeichnet Simulations-Fans? Die einen fahren Stunde für Stunde mit ihrem Traktor im Landwirtschafts-Simulator auf einem virtuellen Acker hin und her, erwirtschaften Geld, kaufen neue Fahrzeuge und Gerätschaften. Dieses simpel erscheinende Grundprinzip spielerischen Daseins lässt sich auch problemlos ins All verfrachten: Dort fliegen Spieler allerdings Stunde für Stunde mit ihrem Raumschiff in Elite: Dangerous in einer riesigen Galaxie hin und her, erwirtschaften Geld, kaufen neue Schiffe und Ausrüstung. Doch es lediglich bei einer so überspitzten und vereinfachten Betrachtung bewenden zu lassen, wäre gegenüber den komplexen Zusammenhängen im ambitionierten Weltraumprojekt von Entwicklerteam Frontier Developments alles andere als gerecht.

Elite: Dangerous - Gewaltige Sonnen stellen ein beeindruckendes Schauspiel dar. Wer hier zu lange verweilt, muss mit Hitzeschäden rechnen. Quelle: Frontier Developments Elite: Dangerous - Gewaltige Sonnen stellen ein beeindruckendes Schauspiel dar. Wer hier zu lange verweilt, muss mit Hitzeschäden rechnen. Denn während sich die bäuerliche Tätigkeit im LWS im Handumdrehen und kinderleicht erlernen lässt, reden wir bei Elite: Dangerous von einem zeitaufwändigen Trainingsprozess, der uns in die Tiefen einer aufwändig simulierten Milchstraßengalaxie entführt. Das per Crowdfunding finanzierte Spiel bietet weder auf leichte Zugänglichkeit getrimmte Casual-Cost, noch ist es eine actiongeladene Space-Opera im Stil eines Freelancer oder gar Wing Commander. Sich in ein Thema wie Elite: Dangerous einzufuchsen, ist vielleicht noch am ehesten mit dem Spielen einer U-Boot-Simulation wie etwa der Silent Hunter-Reihe vergleichbar. Elite: Dangerous transportiert ganz gewollt und bewusst die schwerfällige und doch auf seine ganz eigene Art faszinierende Gameplay-Tradition seiner Vorgänger. Dabei legen die Entwickler den spielerischen Schwerpunkt auf die Simulationsaspekte, gepaart mit größtmöglicher, spielerischer Freiheit in einem offenen Universum. In unserem Vortest zu Elite: Dangerous beleuchten wir, ob und wie das althergebrachte Elite-Gameplay der Achtziger und Neunziger auch in einer technisch aktuell gestrickten PC-Fassung funktioniert.

Milchstraßenkreuzer

Elite: Dangerous - Die Navigation im aus 400 Milliarden Sternen bestehenden Spieluniversum erfolgt anhand der galaktischen Karte. Quelle: Frontier Developments Elite: Dangerous - Die Navigation im aus 400 Milliarden Sternen bestehenden Spieluniversum erfolgt anhand der galaktischen Karte. Als riesige Sandbox-Galaxie konzipiert, besteht das Spieluniversum in Elite: Dangerous aus sage und schreibe 400 Milliarden Sternen, die in etwa 100 Milliarden Sternensystemen verteilt sind. Darin startet ihr mit einem kleinen Raumschiff und einer Handvoll Credits. Ein fest vorgegebenes Missionsziel gibt es nicht. Es liegt an euch selber, was ihr anstellt, um vom harmlosen Anfänger den Rang eines Elite-Piloten zu erreichen. Dies stellt einerseits eine reizvolle Aufgabe dar, da ihr keinem fest vorgegebenem Weg folgen müsst. Andererseits sorgt der offene Spielverlauf aber auch für eine hohe Einstiegshürde.

Die beginnt schon vor dem eigentlichen Spiel. Denn bevor ihr im Hauptmenü "Start" wählt, ist dringend anzuraten, die angebotenen Tutorials zu absolvieren, die sich unter der Schaltfläche "Ausbildung" verbergen. Diese Missionen erklären aber auch nur die grundlegende Steuerung des Schiffs und bieten einige Kampfmissionen zur Übung an. Doch decken die Tutorials aber längst nicht alle Aspekte des Spiels ab und man kommt sich erst mal recht hilflos und verloren in den Weiten des Weltalls vor.

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  1. Seite 1 Elite: Dangerous im Mega-Test: Lost in Space - jetzt mit Fazit und Wertung (Teil 3)
  2. Seite 2 Elite: Dangerous im Mega-Test: Captain's Log zum Release-Tag des Weltraumspektakels (Teil 2)
  3. Seite 3 Elite: Dangerous im Test: Der Status Quo kurz vor dem Release (Teil 1)
  4. Seite 4 Elite: Dangerous im Test: Steuerung mit Maus oder Joystick?
  5. Seite 5 Elite: Dangerous im Test: Es gibt fast unendlich viel zu tun
  6. Seite 6 Elite: Dangerous im Test: Jetzt geht's an Credits verdienen
  7. Seite 7 Elite: Dangerous im Test: Fazit und Wertung
    • Kommentare (192)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von McDrake Mitglied
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Grosses Update kommt am 26.2.
        Spieler können Systeme "besitzen" und ausbauen.

        Angekündigt schon länger:
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        Was wir bis jetzt wissen:
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      • Von McDrake Mitglied
        Happy Birthday zum Zehnjährigen :)

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        Nachdem ich mir das Video angesehen habe, muss ich mir wohl mal wieder meinen HOTAS anschliessen, tobii aktivieren und ein paar Trainingstunden nehmen um reinzukommen.
        "Man" war da echt mal gut drin und konnte die Geschwindigkeit antizipieren.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Schon recht imposant, was da geleistet wurde.
        Und im letzten Jahr, gabs anscheined recht gute Updates
      • Von Briareos Mitglied
        Zitat von Cyberthom
        Warum wird das aktuellste X3 Reihen Spiel nicht mal portiert auf die Konsolen XBON / PS4 ?
        Vermutlich weil sie noch niocht mal eine halbwegs reibungslose PC-Version hinbekommen. ;)
        Ist aber natürlich nur reine Spekulation ...
      • Von Cyberthom Mitglied
        Ich freue mich schon auf die PS4 Version (dauert leider noch ein wenig..)
        Es gibt zu Zeit eindeutig zu wenig Weltraumspiele.
        Warum wird das aktuellste X3 Reihen Spiel nicht mal portiert auf die Konsolen XBON / PS4 ?

        Hatte gedacht das die PC deshalb so verbugt war weil es erst Konsolenspiel sein sollte, war oder was auch immer :-( Warum haben die solange auf einnahmen verzichtet?
      • Von Vordack Spiele-Professor/in
        @ M3thusalix

        Ich habe Elite ein wenig damals gezockt, bin mit Wing Commander 1 richtig eingestiegen :-)

        Ich wollte Dir empfehlen so ein Hotas T.Flight Hotas Stick X: Amazon.de: Computer & Zubehör für 50 Euro zu kaufen für Elite.

        Ich habs die ersten 2 Tage mit Gamepad gespielt und fand das Spiel so Lala bis okay bis ganz gut. Sowie ich das HOTAS konfiguriert hatte was das Spiel genial bis hervorragend bis spaßig :D

        Ernsthaft, ich hätte nicht gedacht wie viel so ein HOTAS ausmacht.

        Da du ja früher schon Elite gespielt hast würde ich mir so ein Teil gönnen um das neue richtig zu erleben, am besten irgendwann noch mit VR Unterstützung ;)
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