Interview: EA: "Wenn die Leute aufhören, die Spiele zu kaufen, hören wir auf, sie zu produzieren"
PC Games: Wie verändert die Akquisiton neuer Entwickler wie Pandemic oder Bioware EA oder die Produkte der Studios?
Steckler: "Das EA-Label-Modell räumt unseren Teams viel kreative Freiheit ein. Bestehende wie neu hinzukommende Studios haben alle Möglichkeiten, innerhalb ihrer ganz eigenen Firmenkultur zu arbeiten. Teams wie Maxis und Will Wright, DICE und Patrick Soderlund, Mythic Entertainment und Marc Jacobs sind mit EA erfolgreich, weil sie die Freiheit erhalten, das zu tun, was sie am besten können."
PC Games: Take Two heißt die Übernahmeversuche durch Electronic Arts nicht willkommen - wäre das vielleicht anders, wenn EA ein besseres Image hätte?
Steckler: "Kein Kommentar zu Take Two."
PC Games: EA besitzt ungefähr ein Fünftel der Ubisoft-Aktien - wäre Assassin's Creed 2 nicht perfekt im Portfolio?
Steckler: "Wir denken, dass Ubisoft großartige Spiele macht. Wir sind zufrieden, Aktionär der Firma zu sein."
PC Games: Mit Battlefield Heroes und Battleforge versucht EA offensichtlich, neue Geschäftsmodelle jenseits der guten alten Spielepackung im Laden zu erschließen. Wo sehen Sie die Zukunft von Spielekäufen?
Steckler: "Battlefield Heroes ist ein Beispiel, wo wir mit dem ,Free to play‘-Modell (grundsätzlich gratis spielen, für Extras mitunter bezahlen - Anm. d. Red.) experimentieren, das sich in Asien sehr bewährt hat. In Zukunft werden Sie Angebote von EA für herunterladbare Inhalte, Micropayment (Bezahlung von Kleinbeträgen, etwa für Items - Anm. d. Red.), Online-Spiele etc. sehen. Aber Packungen werden noch eine Weile lang den Löwenanteil der Einkünfte ausmachen."
PC Games: Was würden Sie tun, wenn jemand in einer Bar nach ein paar Gläsern lauthals über die EA-Politik schimpfen würde?
Steckler: "Ihm noch ein Bier kaufen und weiterplaudern."
Das Interview führte Christian Burtchen

@ \\//sk1ny
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Diese Antworten hätte man auch vom EA-Pförtner bekommen können.
hi allerseits,
ein recht schlechtes interview, wie ich finde. da regen mich die antworten deutlich weniger auf als die fragen. größtenteils vorhersehbare standart fragen, und wenn es dann doch mal ans eingemachte geht (zb Take Two) wird nicht mal nachgehakt oder zumindest versucht subversiv das gespräch nochmals in diese richtung zu lenken. und was is denn das für eine abschlussfrage? ein famos missglückter versuch des Interviewers als intelligent witziger typ rüberzukommen. selbstverständlich reagiert man auf einen betrunkenen stammtisch-kritiker gelassen, oder was hat sich der Interviewer wohl als antwort gedacht!?
ein interview das versucht die moentane anti-EA-stimmung (gerechtfertigt oder nicht) auszuschlachten und dabei auf ganzer linie versagt und in billigen klischee-fragen hängen bleibt.
greetz
\\//sk1ny
Mein Contra:
Wenn EA aufhört, die Spiele zu produzieren, dann hör ich auf sie zu kaufen!
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Steckler: "Kein Kommentar zu Take Two."
Dieses "Finger-Smiley" hat wunderbar die Aussagekraft meines Kommentars unterstüzt (verstehe deshalb garnicht warum das "überflüssig" sein soll), also warum sollte ich es nicht benutzen? Es sollte mehrere varianten davon geben, z.B. Kombination zwischen dem Ugly- und Finger-Smilie, dann evtl. noch einen mit Sonnenbrille (:sunnyfinger: bespw.) (den würde ich bevorzugt benutzen). Ich bin kein mit falschen Hemmungen vollgestopfter Mensch, bzw. lasse ich mir diese nicht von der Gesellschaft aufzwängen (bitte!) :) Außerdem hat patsche sogar einen echten "Finger" im Avatar, vllt. sollte ich meinem Mönch auch so einen noch dranpinseln
Ich schätze die zweite Aussage betrifft das "STRIKE!" in der ersten Hälfte meines vorhergehenden Kommentars, dazu musst du bitte mit nasskalt debbatieren
Stellt sich auch wieder die Frage wie groß der Druck von EA auf die "kleinen" Entwickler war und wie sehr diese in ihrer Kreativität eingeschränkt worden sind ("wir wollen das aber so und so um das ganze Massenkompatibler zu gestalten...", ganz zu schweigen davon das Spiel termingerecht fertig zu stellen. Sicher wären einige Produkte nicht so unausgereift auf dem Markt erschienen wie sie es leider aber sind.
Und auch die sogn. kleinen Entwickler werden wohl nicht unbedingt eingeschränkt, dafür bekommen sie ein gesichertes Budget, das sie wohl auch ein wenig absichert.
Die EA-Titel, die zZ in Arbeit sind oder in den letzten Wochen raus kamen waren ja nicht unbedingt schlecht.
Klar gibts auch nicht so dolle Games. Aber wirkliche Nieten sind doch recht selten, wie ich finde.
Manchmal ist im Übrigen zu viel Kreativität halt auch nicht das Richtige, weil man einfach nicht alles realisieren kann. Darum hat zum Beispiel Sony zwei eigene Titel jetzt aufgegeben.