Der EA-Report - was ist dran am Mythos des bösen Publishers?
Vorurteil 1: EA bringt nur ein seelenloses Produkt nach dem anderen auf den Markt.
Ein mutiges Produkt statt einem weiteren Battlefield-Boosterpack: Mirror's Edge von DICE.
Ganz klar: Seit Die Sims (2001) kam von Electronic Arts tatsächlich lange erschreckend wenig Mutiges, dafür eine Vielzahl an Sequels. Viele dieser Produkte boten zwar eine ordentliche Qualität - doch weit unter dem, was ein Riese wie EA tatsächlich machen könnte. Auch wenn sich das kommerziell meist dennoch lohnte, zog EA-Boss John Riccitiello im Februar kritisch Resümee: "Wir langweilen die Leute zu Tode ... viele Produkte sehen aus wie die im Vorjahr, die wiederum aussahen wie die Titel im Vorvorjahr."
Mit Ausnahme von Crysis hat kein EA-Spiel der vergangenen Jahre eine internationale Durchschnittswertung über 90% erhalten (darüber klagte der EA-Boss vor Kurzem auch öffentlich). Doch neben der Selbstgeißelung für die mangelnde Innovation und Produktqualtät - auch jüngst bei der Ankündigung von Need for Speed Undercover - bewegt sich der Publisher auch und entwickelt einige innovative Produkte und neue Marken. Battleforge, Spore, Dead Space, Mirror's Edge - das sind durchaus riskante Produkte, die auch leicht floppen können - während FIFA, Madden NFL und Command & Conquer sichere Optionen darstellen.
Unser Fazit: Natürlich lässt sich EA das leicht verdiente Geld durch Sportspiele im Jahresrhythmus nicht entgehen, wagt mittlerweile aber auch Neues.

Also ich für meinen Teil sehe die starke Kritik an EA berechtigt. Wenn Ubisoft, Bioware, Blizzard, Activision etc. ein Spiel rausbringen brauche ich nicht viele Informationen; es funktioniert, es macht Spaß und es ist nicht ZU teuer.
Bei EA versuche ich die Spiele entweder zu umgehen oder mich im Vorfeld sehr gut zu informieren - schon zu viele schlechte Erfahrungen.
Sie bringen auf dem PC nur miserabel optimierte PS2 Versionen, wie z.B. bei FIFA und behaupten dann, für heutige PCs wäre es zu anspruchsvoll, dabei beweisen sie damit nur ihre eigene Stümperhaftigkeit. Selten dämlich!
EA wird langsam zu DER Lachnummer in der Spielebranche. Durch Online-Aktivierung und DRM vertreiben sie sich ihre Kunden, die noch bereit sind für ein PC Spiel zu bezahlen.
Sie bringen auf dem PC nur miserabel optimierte PS2 Versionen, wie z.B. bei FIFA und behaupten dann, für heutige PCs wäre es zu anspruchsvoll, dabei beweisen sie damit nur ihre eigene Stümperhaftigkeit. Selten dämlich!
Aus aktuellem Anlass Passagen über Spore ergänzt :-]
Das schafft ihr bestimmt auch, nur genug üben!