EA setzt auf KI: CEO bestätigt 85 Prozent KI-Nutzung in der Qualitätssicherung, Jobs aber sicher

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News Michael Miskulin - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
EA setzt auf KI: CEO bestätigt 85 Prozent KI-Nutzung in der Qualitätssicherung, Jobs aber sicher
Quelle: Youtube

EA setzt laut CEO Andrew Wilson KI bereits in 85 Prozent der QA-Prozesse ein. Trotzdem stellt das Unternehmen mehr Mitarbeiter in dem Bereich ein. Kann das auf lange Sicht gutgehen?

Die Nutzung von generativer künstlicher Intelligenz ist bei Electronic Arts offenbar längst fest im Produktionsalltag verankert. Laut CEO Andrew Wilson werden inzwischen rund 85 Prozent der Qualitätssicherung (QA = Quality Assurance) durch KI oder maschinelles Lernen unterstützt. Das ist eine hohe Zahl, die aufhorchen lässt. Denn so werden auch klassische Bereiche der Spieleentwicklung wie das QA durch KI-unterstützte Automatisierung stark verändert.

In einem Interview mit Fox Business bei dem neuen Branchenevent iicon in Las Vegas ordnete Wilson die hohe KI-Nutzung folgendermaßen ein. "Ich habe kürzlich einige Daten gesehen, ich glaube, mittlerweile werden fast alle - etwa 85 Prozent - unserer Qualitätssicherungsaufgaben mit einer Form von maschinellem Lernen oder KI-gesteuerten Algorithmen erledigt", so Wilson wörtlich im Panel-Interview. "Dennoch stellen wir als Unternehmen mehr QA-Mitarbeiter ein als je zuvor."

Entwicklung bei EA: Routineaufgaben wandern zur KI

Der hohe Prozentsatz klingt zunächst nach einem radikalen Umbruch, doch laut Wilson übernehmen die eingesetzten Systeme vor allem einfache, wiederkehrende Abläufe. Dazu zählen etwa das Starten und Herunterfahren von Systemen, das Prüfen von Stabilität oder das Erkennen von Abstürzen. Das sind genau jene Aufgaben, die sich tatsächlich gut standardisieren lassen.

Auf die Frage, welche Jobs aufgrund der neuen Produktionsweisen bei EA gefährdet seien, betont Wilson bloß, dass KI-Technologie im Unternehmen vor allem "unterstützend" eingesetzt würde und bloß bestehende Prozesse effizienter machen soll. Komplexere Tests, kreative Fehlersuche und ein Verständnis für das Spielererlebnis bleiben damit (noch) menschliche Aufgaben.

Bemerkenswert ist vor allem aber ein anderer Punkt: Trotz der hohen Automatisierungsbestrebungen baut EA seine QA-Abteilungen weiter aus. Laut Wilson stellt das Unternehmen aktuell mehr Mitarbeiter in diesem Bereich ein als je zuvor. Die KI-Nutzung führt bei EA angeblich also nicht zu einem Stellenabbau.

Trotzdem dürfte die Skepsis groß blieben. In der Gaming-Industrie wird seit Jahren darüber diskutiert, wie KI auf lange Sicht Arbeitsplätze verdrängen könnte. Während Unternehmen wie EA ihre KI-Nutzung allein als Produktivitätssteigerung auslegen, könnte es sich auch nur um eine Übergangsphase handeln. Der wirkliche Stellenabbau könnte somit erst zeitversetzt erfolgen.

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Quelle: via Gamefile

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Ich weiß nicht wie ich mir das vorstellen kann. Die KI filmt den Bildschirm ab und entscheidet dann ob das Spiel beim Starten oder Beenden irgendwas gemacht hat, was dem Spieler missfallen könnte?
        Und dann auch noch in anderen Qualitätssicherungsbereichen zu 85 %? Das klingt alles sehr nebulös.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Ich weiß nicht wie ich mir das vorstellen kann. Die KI filmt den Bildschirm ab und entscheidet dann ob das Spiel beim Starten oder Beenden irgendwas gemacht hat, was dem Spieler missfallen könnte?
        Und dann auch noch in anderen Qualitätssicherungsbereichen zu 85 %? Das klingt alles sehr nebulös.
      • Von McDrake Mitglied
        KI ist nun mal ein HILFSmittel, wie eine Suchmaschine.

        Sobald der richtige Wert gezahlt werden muss, was die LLM rauslassen, dann muss man anfangen zu rechnen.
        zZ ist KEIN (!) AI-Unternehmen in den schwarzen Zahlen, über ihren Lebenslauf gesehen.
        Inzwischen wird auf Token umgestellt, anstatt Pauschalpreise zu verlangen.
        UBER hat in in den ersten 3 Monaten ihre gesummten Tokens verbraucht, welche eigentlich fürs ganze Jahr gedacht waren.
        Angebote, welche letztes Jahr noch galten, gibts nicht mehr, weil sie nicht kostendeckend waren.
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