Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Test - Ein absolutes Spielweltwunder!

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Test Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Test - Ein absolutes Spielweltwunder!
Quelle: Bandai Namco 

Mit dem DLC ist From Softwares XXL-RPG auf eine schwindelerregende Größe gewachsen. Stimmt auch die Qualität oder geht dem Spiel langsam die Puste aus?

Daneben gibt es viele Neuzugänge für den Kleiderschrank, die nicht nur das Fashion-Game bereichern, sondern oft auch direkt unseren Build: Die Rakshasa-Rüstung lässt uns etwa mehr Schaden austeilen, aber auch einstecken, während das Todesritter-Set eine bestimmte Schule von Anrufungen verstärkt.

An Talismanen gibt es zum Teil Upgrades für bereits existierende, teils aber auch komplett neue mit frischen Effekten. So gibt es etwa einen Talisman, der Angriffe verstärkt, wenn wir unsere Haltung eine Weile lang nicht gewechselt haben, ein anderer macht uns kurz mächtiger, sobald unser Geisterbegleiter den ... nun ja ... Geist aufgibt.

Neue Ausrüstung und Fragmente zaubern uns bei vielen Erkundungstrips ein dickes Grinsen ins Gesicht, vielerorts werden wir aber nur auch mit Upgrade-Materialien abgespeist. Spieler, die für die Erweiterung bereit sind (vor allem, wenn sie unsere nützlichen Guides gelesen haben), können sich im Regelfall bereits unbegrenzt viele dieser Materialien kaufen.

Da wirkt es etwas befremdlich, wie oft wir niedrigstufige Schmiedesteine als "Belohnung" bekommen. Zum Glück warten aber auch jede Menge uralte Schmiedesteine darauf, von uns entdeckt zu werden. Unsere neuen Lieblingswaffen dürfen wir damit großzügig auf die Höchststufe bringen.

Auch interessant: Alle Tipps zu Elden Ring - So macht ihr euren Charakter stark genug für Shadow of the Erdtree!

Die Grenzen des Machbaren

Das ist auch nötig, denn bei Standard- und vor allem Bossgegnern macht Shadow of the Erdtree genau dort weiter, wo das Hauptspiel aufgehört hat. Kaum einer der Bosse lässt uns mal Zeit zum Verschnaufen. Wir werden mit ellenlangen Combos und Flächenschaden nur so eingedeckt und sichere Angriffschancen eröffnen sich, wenn überhaupt, nur, indem wir dem Effektgewitter äußerst präzise ausweichen.

Elden Ring: Shadow of the Erdtree im Test - Ein absolutes Spielweltwunder! Quelle: Bandai Namco Neben dem Tanzenden Löwen ist der großartige Kampf gegen Messmer den Pfähler ein besonderes Highlight, ebenso wie ein geheimer Endgegner, der mit Sicherheit in den Pantheon der eindrucksvollsten From-Software-Bosse einziehen wird. Das Spiel verwendet ein ganzes Gebiet, um ihn aufzubauen, und das Aufeinandertreffen werden wir so schnell nicht vergessen.

Wie im Hauptspiel sind nur wenige dieser Kämpfe vorgeschrieben: Die Hälfte der Hauptbosse ist kreuz und quer im Schattenland verteilt und optional, was es umso bedeutsamer und belohnender macht, wenn wir die vielen Geheimareale entdecken, in denen sie lauern.

Übers Ziel hinausgeschossen ist From Software für unseren Geschmack beim finalen Boss, der mit seinem absurden Angriffs-Spam in der zweiten Phase eher die Malenia-Schule des Bossdesigns weiterführt. Soll heißen: Für einen Normalsterblichen, der solo und mit Nahkampfwaffe ins Duell zieht, wird die Schmerzgrenze hier nicht nur überschritten, sondern gesprengt.

Wenn ihr genau danach gesucht habt, könnt ihr das aber natürlich auch als Pluspunkt verbuchen.

Der Fäulnisritter aus Elden Ring hebt sein Schwert. Quelle: Bandai Namco  Dass uns im Add-On keine Vollkatastrophen wie das Götterskalp-Duo oder die Zwillings-Gargoyles begegnet sind, sollte dagegen jeden Elden-Ring-Spieler freuen. Shadow of the Erdtree konzentriert sich auf blitzschnelle Eins-gegen-Eins-Duelle, die sich zwar inzwischen alle recht ähnlich spielen, aber meistens die richtige Balance aus Spektakel und Schwierigkeitsgrad finden. Wer sich mal wieder einen Setpiece-Boss Marke Demon's Souls oder ganz neue Mechaniken gewünscht hat, der wird im Schattenland allerdings nicht fündig. Dafür sind die Bosse inszenatorisch sehr abwechslungsreich und das Artdesign ist wie gewohnt überragend.

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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von ChaosCreator
        Und wird mir nicht dadurch auch meine Meinung abgesprochen? Hab doch immer geschrieben: Meiner Meinung nach.
        Ja, ich finde das Design nicht gut. Und meiner Meinung nach ist es überbewertet, zu teuer und nicht wirklich gut.
        Deine Meinung wurde dir zu keiner Sekunde abgesprochen. Vielmehr wurde hinterfragt, was genau du denn eigentlich meinst. Schlau bin ich aus deinen Kommentaren nämlich auch nicht geworden, außer dass du es nicht magst.

        Zitat von Svenc
        Irgendwann fing ein bisschen die Wiederholungsschleife an.
        Gerade einige kleine Bosse und auch Dungeons wiederholen sich mit der Zeit recht oft, das stimmt. Auch wenn es immer wieder verschiedene Variationen gibt. Das ist die größte Schwäche des Spiels. Aus meiner Sicht ist das aber nicht so schlimm, da der Rest passt und bombig ist. Die kleinen Dungeons sind ja auch recht flott gemacht und es lohnt sich meist auch, die zu machen.

        @Topic
        Bin jetzt im NG+ und frage mich ernsthaft, ob manche Bosse im DLC generft wurden.

        Hatte im New Game ordentlich an Bayle The Dread zu knabbern. Der Bastard hat mich auseinandergepflückt, wie n Stück Wolle. Mehrfach. Im NG+ hab ich den im First Try gelegt und das auch relativ gut. Recht schnell hab ich gemerkt, dass der ja gar nicht so viel aushält und auch sein Schaden war annehmbar.

        Das ist umso merkwürdiger, weil ich so viel mehr Schaden als im NG gar nicht austeile.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von ChaosCreator
        Und wird mir nicht dadurch auch meine Meinung abgesprochen? Hab doch immer geschrieben: Meiner Meinung nach.
        Ja, ich finde das Design nicht gut. Und meiner Meinung nach ist es überbewertet, zu teuer und nicht wirklich gut.
        Deine Meinung wurde dir zu keiner Sekunde abgesprochen. Vielmehr wurde hinterfragt, was genau du denn eigentlich meinst. Schlau bin ich aus deinen Kommentaren nämlich auch nicht geworden, außer dass du es nicht magst.

        Zitat von Svenc
        Irgendwann fing ein bisschen die Wiederholungsschleife an.
        Gerade einige kleine Bosse und auch Dungeons wiederholen sich mit der Zeit recht oft, das stimmt. Auch wenn es immer wieder verschiedene Variationen gibt. Das ist die größte Schwäche des Spiels. Aus meiner Sicht ist das aber nicht so schlimm, da der Rest passt und bombig ist. Die kleinen Dungeons sind ja auch recht flott gemacht und es lohnt sich meist auch, die zu machen.

        @Topic
        Bin jetzt im NG+ und frage mich ernsthaft, ob manche Bosse im DLC generft wurden.

        Hatte im New Game ordentlich an Bayle The Dread zu knabbern. Der Bastard hat mich auseinandergepflückt, wie n Stück Wolle. Mehrfach. Im NG+ hab ich den im First Try gelegt und das auch relativ gut. Recht schnell hab ich gemerkt, dass der ja gar nicht so viel aushält und auch sein Schaden war annehmbar.

        Das ist umso merkwürdiger, weil ich so viel mehr Schaden als im NG gar nicht austeile.
      • Von Svenc Gelegenheitsspieler/in
        Elden Ring war damals mein erstes From-Spiel überhaupt. Habe es so bis auf Stufe 60 rum gespielt -- und dann erst mal pausiert. Irgendwann fing ein bisschen die Wiederholungsschleife an. Wiedereinstieg irgendwann absolut nicht ausgeschlossen. Deshalb brauche ich erst mal diesen DLC nicht.

        ABER:

        Larian oder From machen Hoffnung. Und: Jeder, der vehement fordert, dieses Spiel sei ihm zu groß, zu schwer oder nicht bunt genug, schadet nur sich selbst. Das sind Studios, die sich ihre Millionen an Anhängern nicht mit der Brechstange erspielt haben. Indem sie ihre Spiele krass auf den kleinsten gemeinsamen Spielernennener trimmten. Die also der Industrie zeigen, dass es auch anders geht. Als mit Gewalt zu versuchen, jetzt auch den Hamster deiner Tante abhzuholen.

        Und das ist großartig. Warum?

        Vielleicht macht das anderen wieder mehr Mut. Vielleicht versucht sicht ja nach Jahrzehnten jemand zum Beispiel an einem ECHTEN Thief-Nachfolger. Und das, ohne Rücksicht das ganze Konzept auf DIN-A-Ubisoft oder lineares cinematic Action-Stealth-Adventure a la Thief 2014 zu trimmen. Konsequenter Stealth mit offenen Sandbox-Levels ist halt ein Geduldsspiel und schon im Konzept nicht für jeden Smartphone-Zappelphillip geeignet. Isshaltso. Solange gibts coole Indies wie Gloomwood oder Fallen Aces. Aber Triple-A? Seit fünf Fußball-EMs nichts 100% Vergleichbares.

        Und das sagt alles, was man über den Großteil der Big-Budget-Spieleindustrie wissen muss. Irgendwann würden selbst Hardcore-Ubisoftler, Bethesdas treueste Ultrakurve sowie die letzten Zeugen Biowares einsehen müssen: Jeden Tag Schnitzelpommes sind dann doch ein bisschen öde.
      • Von ChaosCreator Mitglied
        Zitat von OldMCJimBob
        Öhm welche Design-Entscheidung hast Du denn jetzt kritisiert?

        Hab eigentlich nur gelesen, dass das Spiel zu schwer ist. Dass die Wertung eine Hype-Wertung sei. Dass das Spiel sein Geld nicht wert sei. Ich mein, kann ja Deine Meinung sein (auch wenn ich den Vorwurf der Hype-Wertung genau genommen ziemlich dreist finde, weil er ja den Redakteuren ihre Meinung abspricht - auf welcher Grundlage bloß?), aber unter "kritisieren von Design-Entscheidungen" würd ich mir etwas anderes vorstellen.
        Und wird mir nicht dadurch auch meine Meinung abgesprochen? Hab doch immer geschrieben: Meiner Meinung nach.
        Ja, ich finde das Design nicht gut. Und meiner Meinung nach ist es überbewertet, zu teuer und nicht wirklich gut.
      • Von OldMCJimBob Mitglied
        Zitat von ChaosCreator
        Um es zu verdeutlichen. Es ist nicht der Schwierigkeitsgrad an sich, sondern das nach meiner Ansicht schlechte Design insgesamt. Ich finde das nicht gut, allem voran das Bossdesign.
        Es geht auch nicht ums beklagen, sondern ums kritisieren von Design-Entscheidungen und das wird man ja auch bei einer heiligen Kuh noch dürfen.
        Öhm welche Design-Entscheidung hast Du denn jetzt kritisiert?

        Hab eigentlich nur gelesen, dass das Spiel zu schwer ist. Dass die Wertung eine Hype-Wertung sei. Dass das Spiel sein Geld nicht wert sei. Ich mein, kann ja Deine Meinung sein (auch wenn ich den Vorwurf der Hype-Wertung genau genommen ziemlich dreist finde, weil er ja den Redakteuren ihre Meinung abspricht - auf welcher Grundlage bloß?), aber unter "kritisieren von Design-Entscheidungen" würd ich mir etwas anderes vorstellen.
      • Von ChaosCreator Mitglied
        Zitat von pineappletastic
        Wie kann ein DLC, der je nach Spielweise 30-100+ Stunden Content anbietet seinen Preis nicht wert sein? Wenn man bedenkt, dass in den allermeisten DLCs nicht mal eine zweistellige Spielzeit bei rumkommt, ist das doch eine äußerst merkwürdige Aussage.

        Die Leute, die sich im Moment über den Schwierigkeitsgrad beklagen, haben halt auch überwiegend keine Lust sich mit den Mechaniken des DLCs auseinanderzusetzen. Die Welt ist nicht umsonst so groß. Es gibt ein zweites Levelsystem und es gibt verdammt nice und mächtige Buffs, die man braucht, um sich viele Bossfights so angenehm wie möglich zu gestalten. Man fängt halt eben als Level 1 Charakter an. Scadu-Baumfragmente findet man eben nicht grundlos so oft.

        Der DLC lädt einen dazu ein variabel zu spielen. Wer halt krampfhaft an seinen build festhält oder nur hit and roll kennt, kriegt halt oft genug eine verpasst. In dem Spiel habe ich viele Bosse auch mit verschiedenen Waffen gelegt. Gegner X ist anfällig gegen Frost, Gegner Y ist ein Bluter, oh hier könnte ich mal meinen Parfümladen bewerben und Gratisproben an Gegner Z verteilen, ah fuck die Kamera ist doof ich leg den aus der Entfernung mit der Armbrust. Geht alles und macht viel Spaß. Die neuen DLC Waffen machen unfassbar Laune und fühlen sich mächtig an.
        Um es zu verdeutlichen. Es ist nicht der Schwierigkeitsgrad an sich, sondern das nach meiner Ansicht schlechte Design insgesamt. Ich finde das nicht gut, allem voran das Bossdesign.
        Es geht auch nicht ums beklagen, sondern ums kritisieren von Design-Entscheidungen und das wird man ja auch bei einer heiligen Kuh noch dürfen.
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