El Matador

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der BPjM ballert sich Drogenfahnder Victor Corbet nun auch in Deutschland durch die Unterwelt Kolumbiens.

El Matador glänzt mit hochauflösenden Texturen und wunderschönen Landschaften. Hier stürmen wir einen schwer bewachten Inselstützpunkt. El Matador glänzt mit hochauflösenden Texturen und wunderschönen Landschaften. Hier stürmen wir einen schwer bewachten Inselstützpunkt. In vielen südlichen Ländern sind Matadore berühmte und gefeierte Helden. Diese Haudegen treten in großen Arenen gegen Stiere an und reizen sie mit kaum mehr als einem Degen und einem roten Tuch im Kampf auf Leben und Tod. Victor Corbet, der von seinen Kollegen der DEA (Drug Enforcement Administration) ebenfalls den Titel Matador verliehen bekommen hat, greift allerdings zu weit moderneren Waffen, um seinen Feinden den Garaus zu machen.

In sechs Kapiteln der deutschen Fassung von El Matador ballert sich der knallharte Polizist durch sämtliche Drogenkartelle Kolumbiens - und macht dabei einiges falsch. Wir haben die Verkaufsversion, die die Hürden der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) genommen hat, bei den Hörnern gepackt und sagen Ihnen, warum das Action-Adventure Sie stellenweise wie ein rotes Tuch zur Weißglut bringen wird.

Drogensumpf

El Matador Im Herzen Kolumbiens kämpft die Anti-Drogen-Behörde der USA gegen das Kartell La Valedora. Unter diesem Namen haben sich die mächtigsten Drogenbosse Kolumbiens zusammengeschlossen und gehen brutal gegen jede Art der Einmischung vor. Nach einem verheerenden Anschlag reagiert die DEA und schickt ihren besten Mann in den Kampf: Sie, in der Rolle des Victor Corbet. Fortan schießen Sie sich Ihren Weg von einem Gangsterboss zum nächsten frei und hinterlassen dabei einen Pfad der Verwüstung.

Mit Ihnen ist ein Team erfahrener Drogenfahnder - und eine ganze Wagenladung Waffen. El Matador erzählt dabei eine solide Geschichte, deren Inszenierung an einen Actionfilm erinnert. Sie steuern den Polizisten aus der Schulterperspektive, ähnlich wie etwa bei Max Payne 2. Dies ist nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden Spiele, die Entwickler haben sich einige Elemente abgeschaut ...

Gut geklaut

El Matador Das markanteste Merkmal ist die Zeitlupenfunktion. El Matador integriert dieses Element geschickt. Mit einem simplen Tastendruck verlangsamt Victor die Zeit und nimmt dabei in aller Ruhe die Gegner aufs Korn. Das kostet allerdings Energie. Ist diese erschöpft, geht das Spiel in Normalgeschwindigkeit weiter. Alternativ hechtet der Held in einem kurzen Zeitlupensprung in eine bestimmte Richtung. Vorteil dieser Technik: Der kurze Hüpfer kostet keine Energie, Sie können ihn praktisch unbegrenzt einsetzen. Im Spiel stellte sich aber nur der kurze Zeitlupensprung als nützlich heraus, um Gegner effektiv auszuschalten. Durch den übertriebenen Verwisch-Effekt während der Zeitlupeneinlagen ist es außerdem ziemlich schwer, die Gegner zu erkennen. Nicht selten verballern Sie ein ganzes Magazin, bevor Sie merken, dass der vermeintliche Bösewicht eine schnöde Plastiktonne ist.

Es ist nicht alles Gold ...

Die Gegner in El Matador reagieren auf Ihr Vorrücken meist recht clever. Sie ziehen sich zurück, werfen sich in Deckung oder greifen Sie auch schon mal von hinten an. Allerdings betrügt die KI eindeutig. Die Gangster treffen Sie auf normaler Spielstufe zielgenau, oft gar spielbeendend in den Kopf. Selbst die angeworfene Bullet Time verschont Sie nicht vor Treffern. Besonders ärgerlich: Ihre Gegner wissen immer, wo Sie stehen und wann Sie sich in Bewegung setzen. Schnellen Sie per Zeitlupenhechtsprung an einer Türöffnung vorbei, können Sie sicher sein, dass feindliche Kugeln Sie trotzdem erwischen.

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