Konventioneller Weltkrieg
Für schwere Treffer wird man mit farbenfrohen Lichteffekten entschädigt - um den Absturz kommt man aber nicht herum.
Im Jahr 2250 gibt es wieder einmal Krieg. Zwei überraschend konventionelle Armeen stehen sich im Kampf um einen Planeten gegenüber, und der Spieler soll als frisch ausgebildeter Pilot an den Gefechten teilnehmen. Dabei fliegt er ein schwer bewaffnetes Metallungetüm, dass mit Hilfe etlicher Strahltriebwerke sowohl einen formidable Ersatz für heutige Hubschrauber abgibt. Bei langsamem Tempo verhält sich das Objekt wie ein Raumschiff, bei höheren Geschwindigkeiten wie ein Flugzeug. Dabei macht das Flugverhalten stets einen authentischen Eindruck - was allerdings auch bedeutet, dass man viel Training in das Beherrschen der Maschine investieren muss. Hat man das eigenwillige Fluggerät erst einmal im Griff, kommt unter der simulationsartigen Oberfläche ein actionreiches Spiel zum Vorschein. Mit Strahlenwaffen und Raketen müssen feindliche Staffeln vom Himmel geholt, bestens verteidigte Kommandogebäude dem Erdboden gleichgemacht oder Nachschubkonvoys aufgehalten werden.
Die Anzahl der Gegner und deren Kanonenfutterqualitäten sind zwar längst nicht so hoch wie beispielsweise bei Star Wars: Starfighter, dennoch ist Echelon eindeutig dem Action-Genre zuzurechnen. Dazu trägt auch die Grafik bei, die mit viel zu farbenfrohen Explosionen und Einheiten im Stil von Hollywood-Sci-Fi-Movies das letzte aus T&L-Karten herausholt.
