Dragon's Dogma 2 gespielt: Die Rückkehr eines wunderbar "anderen" Rollenspiels!

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Special Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Dragon's Dogma 2 gespielt: Die Rückkehr eines wunderbar "anderen" Rollenspiels!
Quelle: Capcom

Capcom beschert einem seiner größten Geheimtipps endlich den verdienten Nachfolger - und wir haben ihn erstmals gespielt! In der Vorschau erfahrt ihr, was Dragon's Dogma eigentlich auszeichnet und ob der zweite Teil die gleichen Qualitäten mitbringt!

Capcoms Open-World-Abenteuer Dragon's Dogma gilt unter Rollenspiel-Enthusiasten bis heute als echter Geheimtipp, denn unter seinem fast schon übertrieben westlichen Fantasy-Anstrich stecken Features und wilde Ideen, die man so in keinem anderen RPG bekommt. Statt vorgefertigter Party-Mitglieder mit eigenen Geschichten haben wir etwa die KI-gesteuerten Vasallen an unserer Seite, die wir über ein eigens dafür gefertigtes Online-Netzwerk von anderen Spielern ausleihen. Die Vasallen helfen uns in den actionreichen Kämpfen, wo wir die Feinde mit Devil-May-Cry-ähnlichen Nahkampfangriffen, Magie oder Bögen angreifen, die mit entsprechenden Fähigkeiten auch wie eine Shotgun oder ein Sniper-Gewehr funktionieren können.

Um die Schwachstellen großer Feinde ins Visier zu nehmen, dürfen wir außerdem kurzerhand auf sie raufklettern - aber Vorsicht: Handelt es sich bei unserem Ziel um einen Drachen oder Greif, dann kann es schon mal passieren, dass er mit uns auf dem Rücken abhebt und wir irgendwo in der Pampa landen, wenn wir den Halt verlieren. Und haben wir eigentlich schon erwähnt, dass sich kleinere Lebewesen und andere NPCs aufheben und durch die Gegend tragen (oder werfen) lassen?

Neues Modell, Originalteile

Ihr seht schon: Bei Dragon's Dogma wird das "Action" in "Action-Rollenspiel" großgeschrieben. Auch die Story ist sehr ... eigen. Unserer Spielfigur wird zu Beginn buchstäblich das Herz von einem Drachen gestohlen, der gleichzeitig der Bote des Weltuntergangs ist, und wir ziehen los, um es uns zurückzuholen - aber nicht, ohne zwischendurch dem Herzog die Frau auszuspannen und dafür im Gefängnis zu landen. Ihr fragt euch jetzt vielleicht, warum wir so viel über den elf Jahre alten ersten Teil reden, wenn's doch eigentlich um Dragon's Dogma 2 (jetzt kaufen 26,00 € ) geht.

Das hat aber einen guten Grund, am grundsätzlichen Spielablauf hat sich im neuen Abenteuer nämlich nichts geändert und auch das, was wir bisher von der Story gesehen haben, wirkt sehr vertraut. Unser Erweckter wurde wieder vom roten Drachen Grigori seines Herzens beraubt und verfügt nun über eine besondere Verbindung zu den mysteriösen Vasallen, von denen er einen eigenen und zwei "ausgeliehene" mitnehmen darf.

Der rote Drache streckt von Feuer und Rauch umhüllt seinen Kopf in die Luft. Quelle: Capcom Eine eigene Figur durften wir bei unserer Session leider noch nicht erstellen. Capcom wollte uns auch noch nicht sagen, ob Gewicht, Größe und Geschlecht des Charakters auch diesmal wieder eine Rolle spielen. In Teil eins konnten korpulente Charaktere etwa mehr im Inventar tragen, kleine Figuren durften sich in Geheimgänge zwängen und je nach Geschlecht wurden wir von bestimmten Feinden bevorzugt oder auch mal gar nicht angegriffen.

Zwei Welten, zwei Kulturen

Eine neue Option gibt es aber, denn Dragon's Dogma 2 spielt in einer anderen und deutlich größeren Welt als sein Vorgänger. Und hier existiert neben den Menschen noch eine zusätzliche Rasse, die Biestren. Die erinnern an die Khajiit, also die Katzenmenschen aus dem Elder-Scrolls-Universum, und können sowohl gespielt als auch als Vasallen mitgenommen werden. Die beiden Rassen haben ihre eigenen Ländereien in der Welt, die wir natürlich auch bereisen dürfen. Während Vermund, das Land der Menschen, von Wäldern und Flüssen geprägt ist, ist in der Biestren-Nation Battahl alles schroff, felsig und zerklüftet.

Der Erweckte und seine Vasallen laufen durch eine grüne Hügellandschaft. Quelle: Capcom Selbst ansehen konnten wir uns diesmal aber nur das Land der Menschen. Und obwohl wir eine frühe PS5-Version spielten, die optisch wegen der Auflösungsskalierung teils noch recht unscharf daherkam, können wir schon von einem gewaltigen grafischen Fortschritt zum ersten Teil sprechen. Wie bei vielen modernen Capcom-Titeln kommt die RE Engine zum Einsatz und sorgt für ein kontrastreiches, plastisches Bild. Lauschige Waldumgebungen und Städte sind mit deutlich mehr Vegetation und Details ausgeschmückt, als noch die etwas kargen Landschaften in Teil eins, die kleinen und großen Monster sehen beeindruckender aus und die Effekte sind knalliger.

Die Trennung von Dolch und Bogen

Von den insgesamt vier Grundklassen, hier "Laufbahnen" genannt, konnten wir schon drei ausprobieren. Da gibt es wie gehabt den Krieger und den Magier, den Streicher aus dem Vorgänger hat Capcom aber nun in zwei Laufbahnen aufgeteilt - der Streicher konnte sowohl einen Bogen als auch zwei Dolche benutzen und war wegen seiner Vielseitigkeit die mit Abstand spaßigste Startoption. Nun gibt's den Bogenschützen und den Dieb als separate Klassen. Kombinationslaufbahnen sind natürlich auch wieder an Bord, von denen konnten wir uns aber noch nicht selbst überzeugen.

Wir starten als Bogenschützin und sollen in ein Dorf aufbrechen, das von dem Drachen abgefackelt wurde, der auch unser Herz stibitzt hat. Wir versuchen, uns zwischen den Felsen und Flüssen einen Weg hoch zu unserem Ziel zu bahnen und stellen dabei fest, dass wir wieder von Seemonstern angeknabbert werden, wenn wir zu tief ins Wasser gehen. Schwimmen kann der Erweckte also immer noch nicht.

Deswegen ist es extra wichtig, sich die Geographie des Landes einzuprägen, denn über Karte liegt zu Beginn ein Fog of War und wir können zwar hier und da klettern, aber nicht jede beliebige Felswand hoch. Zudem scheint auch Dragon's Dogma 2 ein Spiel zu sein, das seine Open World nicht als riesige, weite Fläche aufbaut, sondern mit kleineren Zonen, die über Pfade miteinander verbunden sind.

Auf dem Weg werden wir immer wieder von Goblinhorden überfallen, die sich im dichten Unterholz verstecken. Zu Beginn hatten wir noch Schwierigkeiten mit der voll beladenen und etwas trägen Controllersteuerung, denn unsere Bogenschützin spielt sich anders als gewohnt. Bei Dragon's Dogma 1 wechselten wir als Schütze effektiv in einen flotten Third-Person-Shooter und mussten per Fadenkreuz zielen, in Teil zwei ist das optional auch möglich, aber standarmäßig visieren wir Gegner automatisch an.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jakkelien Hobby-Spieler/in
        Zitat von OldShatterhand
        Kenne den ersten Teil nicht, aber das hier gefällt schon recht gut. Zumal ich hier als Fernkämpfer spielen kann, und dafür bin ich immer zu haben. Ein Lies of P z.b. ist da leider raus für mich.
        Der 1. Teil ist revolutionär und das ist nicht so dahergesagt.
        Du kannst auf viele Monster klettern, um ihre Schwachstellen anzugreifen oder sie ins Taumeln zu bringen. Zusätzlich umgibst du dich mit 3 KI-Begleitern (wovon einer von dir selbst erstellt wird). Diese Begleiter lernen aus Kämpfen, aus Quests und aus Entdeckungen.
        Ersteres merkst du schnell im Kampf. Die Begleiter kennen die Schwächen und Stärken der Monster und rufe sie dir zu (Nutz Feuer! Ich halte es fest! Greift den mit dem Helm an, dann verstreuen sie sich! Zieht ihm den Helm ab! Ich versuche ihn umzustürzen! Achtet auf ihre Sprungangriffe! Schneidet zuerst den Schwanz ab ab! Undundund.) Zudem passen sie ihren Kampfstil an die Situation an (wenn es ihr Build erlaubt).
        Die anderen zwei merkst du, wenn du Quests wiederholst oder Begleiter von anderen Spielern in deiner Party hast, die dir dann Hinweise auf die Quests und Entdeckungen geben können. Denn die Begleiter nimmst du aus einem Pool und dein erstellter Begleiter gehört dazu, sodass er auch bei einem anderen Spieler im Pool erscheinen kann. Mit seinem Wissen.

        Teil 1 ist fantastisch aber leider recht klein.
        Ich hoffe für den 2. Teil fahren sie mehr Monster auf, mehr Quests und mit mehr zu entdecken. Das Gameplay ist auch heute noch unerreicht gut.
      • Von Jakkelien Hobby-Spieler/in
        Zitat von OldShatterhand
        Kenne den ersten Teil nicht, aber das hier gefällt schon recht gut. Zumal ich hier als Fernkämpfer spielen kann, und dafür bin ich immer zu haben. Ein Lies of P z.b. ist da leider raus für mich.
        Der 1. Teil ist revolutionär und das ist nicht so dahergesagt.
        Du kannst auf viele Monster klettern, um ihre Schwachstellen anzugreifen oder sie ins Taumeln zu bringen. Zusätzlich umgibst du dich mit 3 KI-Begleitern (wovon einer von dir selbst erstellt wird). Diese Begleiter lernen aus Kämpfen, aus Quests und aus Entdeckungen.
        Ersteres merkst du schnell im Kampf. Die Begleiter kennen die Schwächen und Stärken der Monster und rufe sie dir zu (Nutz Feuer! Ich halte es fest! Greift den mit dem Helm an, dann verstreuen sie sich! Zieht ihm den Helm ab! Ich versuche ihn umzustürzen! Achtet auf ihre Sprungangriffe! Schneidet zuerst den Schwanz ab ab! Undundund.) Zudem passen sie ihren Kampfstil an die Situation an (wenn es ihr Build erlaubt).
        Die anderen zwei merkst du, wenn du Quests wiederholst oder Begleiter von anderen Spielern in deiner Party hast, die dir dann Hinweise auf die Quests und Entdeckungen geben können. Denn die Begleiter nimmst du aus einem Pool und dein erstellter Begleiter gehört dazu, sodass er auch bei einem anderen Spieler im Pool erscheinen kann. Mit seinem Wissen.

        Teil 1 ist fantastisch aber leider recht klein.
        Ich hoffe für den 2. Teil fahren sie mehr Monster auf, mehr Quests und mit mehr zu entdecken. Das Gameplay ist auch heute noch unerreicht gut.
      • Von OldShatterhand Mitglied
        Kenne den ersten Teil nicht, aber das hier gefällt schon recht gut. Zumal ich hier als Fernkämpfer spielen kann, und dafür bin ich immer zu haben. Ein Lies of P z.b. ist da leider raus für mich.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Teil 1 fand ich klasse. Ich freue mich auf Teil 2. :)
      • Von pineappletastic Gelegenheitsspieler/in
        Einerseits freue ich mich ja auf den zweiten Teil, aber das wird wieder so eine schwitzige und nervraubende Angelegenheit, wenn da wieder so eine Chimäre oder so ein gottloses, zischendes, dreiköpfiges Ekelvieh vor mir steht. Ich weiß noch wie ich beim ersten Teil nach dem Tutorial einen halben Herzinfarkt bekommen habe :D ich kann diese Viecher nicht ab. Gekauft wird es trotzdem!
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