Dragon Age: Inquisition im Test - Crafting, Technik
Dragon Age: Inquisition ist ein Zeitfresser! Bioware hat unglaublich viel Spielinhalt in sein neues Rollenspiel hineingepackt. Inhaltlich ist es weder die Rückkehr zu Origins, noch eine Wiederholung von Dragon Age 2. Im Test gehen wir auf die vielen Neuerungen ein und sagen euch, wie sich Inquisition in der Review-Fassung schließlich anfühlt. Wie viel Dragon Age, Skyrim und Co. stecken in dem ambitionierten Rollenspiel? Nach 102 Spielstunden steht die finale Wertung fest.
Selbst Hand anlegen - Crafting in Inquisition
Ihr findet beim Questen und Kämpfen jede Menge Loot. Waffen, Rüstungen und Accessoires gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen, besitzen mitunter zusätzliche Slots, um dort Runen und Arm- bzw. Beinverbesserungen einzubauen. Eine Vielzahl an Bauplänen erlaubt euch, selber Waffen- und Rüstungen herzustellen. Die dafür notwendigen Rohstoffe gibt es ebenfalls in verschiedenen Qualitätsstufen und besitzen jeweils individuelle Eigenschaften. Das daraus resultierende Crafting in Inquisition ist ein wahrer Baukasten, der es ermöglicht, für die Charaktere passende und sinnvolle Items herzustellen. Wenn ihr beispielsweise gegen einen feuerspeienden Drachen ins Feld zieht, euch aber passende Rüstung mit Schutz vor Feuerschaden fehlt - mit den passenden Rohstoffen schneidert ihr euch selber eine solche Rüstung.
Quelle: PC Games
Dragon Age: Inquisition im Test - Die einzelnen Materialien für das Crafting besitzen jeweils unterschiedliche Eigenschaften.
Besonders wertvolle Rezepte erfordern so genannte meisterliche Zutaten - diese erhöhen weiter die Werte oder besitzen mächtige Boni - Tüftler dürften sich hier gut austoben können. Problematisch bei der ganzen Sache ist jedoch die recht aufwändige Rohstoffbeschaffung. Klar, es gibt davon haufenweise in den Questgebieten zu finden, sie erneuern sich auch stets nach einiger Zeit - aber nach zig Stunden Spielzeit ist es nicht gerade leicht, sich zu merken, wo genau es nun Onyx, Obsidian, Vitriol und dergleichen zu finden gab (Hallo, Notizfunktion!). Sprich, wer viel craftet, verbringt auch viel Zeit damit, die Gegend abzusuchen. Da kann es dann mitunter schon lästig sein, wenn einem wieder frisch gespawnte Gegner ins Handwerk pfuschen und uns beim Rohstoffabbau behindern. In diesem Punkt erinnert Inquisition schon sehr an das Spielerlebnis eines beliebigen MMORPGs. Ein weiterer Schwachpunkt beim Craften stellt die recht verschachtelte Menü-Gestaltung dar, was der Konsolen-Bedienung geschuldet ist. Auf dem PC heißt das, viele, viele Klicks zu machen. Trotzdem ist es in Inquisition reizvoll, für seine Heldentruppe bestmögliches Equipment selber herzustellen.
Steuerung und Technik
Viele der Menüs fallen recht konsolenlastig aus und sind auf dem PC nur mit recht vielen Mausklicks zu bewerkstelligen. Dafür schneidet Inquisition in puncto Figurenbewegung, -auswahl und Schnellzugriff dank auf dem PC verfügbarer Hotkeys und Ziffernleiste mit Maus-Tastatur-Bedienung deutlich besser ab, als bei der Bedienung mit einem Gamepad. Das gilt insbesondere für die Steuerung der Taktik-Kamera.
Im Test zu verzeichnen waren bislang auftretende Animations-Bugs bei Cutscenes sowie Wegfindungs-Probleme im besonders unwegsamen Gelände. An einigen Stellen blieben Gegner auch einfach an Ort und Stelle stehen, ohne sich zur Wehr zu setzen. Generell fiel uns ein deutlich unterschiedliches Aggro-Verhalten auf. Manchmal griffen uns Gegner schon aus großer Entfernung an, manchmal konnten wir aber bis fast auf Armlänge herankommen, ohne bemerkt zu werden. Ob das am Sichtradius, Sichtlinie oder anderen Geländefaktoren lag - im Nachhinein schwer nachvollziehbar.
Quelle: PC Games
Dragon Age: Inquisition im Test - Nächtliche Stimmung im Questgebiet Fahlbruch, in dem ihr es mit vielen Untoten zu tun bekommt.
Grafisch lässt die eingesetzte Frostbite 3-Engine ihre Muskeln spielen, zeigt aber auch hier und da Schwächen zur ansonsten sehr schick geratenen Optik. So sehen beispielsweise Texturen von Charakter-Rüstungen oder Drachen toll aus, Untote oder Dunkle Brut mit ihren grau-braunen Einheitsflächen hingegen sind weniger hübsch anzuschauen. Noch auffälliger ist der übertrieben eingesetzte Glanzeffekt bei vielen Oberflächen. Nasses Holz, Stein, Textilien, Metalloberflächen, Haut - vieles davon wirkt, als wäre es aus Wachs, Plastik, oder auf Hochglanz poliert. Dafür sind Licht- und Wettereffekte prima gelungen, und beim Einsatz von Zaubersprüchen brennt die Frostbite 3-Engine sehenswerte Effekt-Feuerwerke ab.
Negativ in der Testversion fallen die immens hohen Ladezeiten aus. Besonders beim Laden eines ersten Spielstandes während einer Session starrten wir dabei mehrere Minuten auf den Monitor. Da nützt auch der Einsatz einer topmodernen Grafikkarte nichts - denn Inquisition verlangt wohl auch der CPU Höchstleistung ab.
Wertung folgt ... - Update: Wertung auf der nächsten Seite!
In diesem Artikel
Eine abschließende Testwertung steht derzeit noch aus. Auch wenn wir schon zig Stunden in Inquisition versenkt haben, dabei Stärken und Schwächen feststellen konnten, möchten wir vor allem in Bezug auf die für das Einzelspieler-Erlebnis wichtige Hauptgeschichte weiter vorankommen. Bis zum jetzigen Punkt ist Inquisition definitiv das ambitionierteste und umfangreichste Dragon Age. Die Charaktere sind spannend, die Dialoge prima und es gibt haufenweise Bioware typischer Entscheidungen. Das Kampfsystem ist wuchtig, weniger auf Tempo getrimmt und bietet erheblich mehr Taktik, als der Vorgänger (entsprechende Einstellungen vorausgesetzt). Die Inquisitionsmechanik passt zudem gut zur erzählten Geschichte und bietet viel Freiraum fürs persönliche Spiel. Vorhandene und beschriebene Mängel sind bislang hauptsächlich technischer Natur.

Trotz des geringeren Umfangs.
Darauf möchte ich aber auch gar nicht hinaus, mir ging es eher darum, ob eben
Nach dem Ende bzw. dem besiegen von Corypheus noch etwas kommt. Das scheint aber wohl nicht der Fall zu sein. Davon ab, das der Kampf und das Ende von DAI, mal mehr als dürftig war, bin ich wie gesagt doch recht enttäuscht. Man wird am Ende in den Gesprächen mit allen auf der Himmelsfeste, ja schon quasi angefixt, das man weiter machen muss. Dort wird ja von Veränderungen in der Welt gesprochen und ob man es schafft, die Welt besser zu gestalten usw. Daher eben meine Frage, ob es sich dabei nun wirklich um das Ende handelt, was ja leider der Fall ist.
Aber davon ab, bin ich auch sehr von dem Ende enttäuscht aber ein DLC oder zumindest ein 4ter Teil wird wohl kommen.
Ich möchte das Spiel an dieser Stelle auch nicht schlecht machen, es hat mich bisher gut unterhalten aber irgendwie hab ich mir von der Vorherigen Berichtserstattung und auch seitens EA/Bioware, doch irgendwie viel mehr versprochen.
Es war definitiv besser als der 2te Teil aber auch hier habe ich mal wieder gemerkt, nur große und viele Gebiete zum Erforschen, machen ein RPG noch nicht wirklich gut.
Außer wenn man die ganzen Dialoge skipped kann ich mir nicht vorstellen das man das Spiel so komplett spielt wie du es beschreibst und dann unter 70 Stunden braucht.
Aber davon ab, bin ich auch sehr von dem Ende enttäuscht aber ein DLC oder zumindest ein 4ter Teil wird wohl kommen.
Ich möchte das Spiel an dieser Stelle auch nicht schlecht machen, es hat mich bisher gut unterhalten aber irgendwie hab ich mir von der Vorherigen Berichtserstattung und auch seitens EA/Bioware, doch irgendwie viel mehr versprochen.
Es war definitiv besser als der 2te Teil aber auch hier habe ich mal wieder gemerkt, nur große und viele Gebiete zum Erforschen, machen ein RPG noch nicht wirklich gut.
Irgendwie schwer vorstellbar.
Ich bin in meinem aktuellen Durchgang bei 100 Stunden und war noch nicht einmal beim Ball.
Hast du auch wirklich alle Gebiete bis in die letzte Ecke erforscht? Alle Sammelgegenstände gefunden, alle Gefährtenquests gemacht, alle Drachen getötet usw.
Daher sollten wirklich nur alle weiterlesen, die es auch schon beendet haben.
Ist das Spiel nach dem Besiegen von Corypheus wirklich zu Ende?Da ich an sich bis auf einige wenige Sammel Quest alles erledigt und auch gesehen habe und gerade mal auf 65 Stunden komme. Bei vielen anderen und in den Tests lese ich immer etwas von 120 Stunden, sowie EA sagt ja auch, dass man 200 Stunden braucht, um alles gesehen zu haben. Ich bin eigentlich auch davon ausgegangen, das nach dem Abspann die Story noch ein ganzes Stück weiter geht, vor allem wenn man sich die Szene am Ende mit Solas ansieht und die Dinge die Morrigan zu Ende hin beschreibt, bzw. die Geschehnisse. Weil wenn die Hauptstory damit wirklich beendet ist, bin ich doch etwas enttäuscht. Auf dem Kartentisch hab ich soweit auch alles abgearbeitet und dort findet sich auch nichts Neues mehr. Wobei ich jetzt aber auch niemand bin, der durch Spiele hindurch rennt. Ich habe mir schon gut Zeit gelassen. Daher bin ich gerade doch etwas verwirrt.