Dragon Age: Inquisition - Der Abstieg im Test - Die Tiefen Wege und ihr Geheimnis

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Test Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Die Legion der Toten stemmt sich gegen die Dunkle Brut.
Quelle: PC Games

Mit Dragon Age: Inquisition - Der Abstieg geht es zurück in die Tiefen Wege. Wir sind gegen Dunkle Brut und andere Gefahren angetreten, um ein uraltes Geheimnis unter der Oberfläche von Thedas aufzudecken. Im Test des DLC berichten wir von unseren Erlebnissen unter der Erde und was euch zum Preis von 14,99 Euro erwartet.

Dragon Age: Inquisition - Der Abstieg im Test. In der Welt von Thedas spielt das mysteriöse Lyrium eine wichtige Rolle. Templer benötigen das blaue Mineral, um ihre Fähigkeiten im Kampf gegen Magie zu entwickeln. Magier setzen es für besonders mächtige Zauber ein. Abgebaut wird es von den Zwergen Orzammars, die gegen die giftigen Wirkungen des Lyriums größtenteils immun sind. Für das letzte verbliebene Zwergenreich stellt der Handel mit dem wertvollen Gestein außerdem den wichtigsten Stützpfeiler ihrer Wirtschaft dar. Doch plötzlich bedrohen mysteriöse Erdbeben den Lyriumabbau. Eine wichtige Mine wurde bereits zerstört und weitere sind in Gefahr. Zusätzlich haben die Beben neue Wege für die Dunkle Brut geöffnet, die nun wieder in bereits befreite Teile der Tiefen Wege einströmen.

Bewahrerin Valta begleitet uns bei der Suche nach dem mysteriösen Ursprung der Erdbeben. Quelle: PC Games Bewahrerin Valta begleitet uns bei der Suche nach dem mysteriösen Ursprung der Erdbeben. Mit der Situation völlig überfordert, wenden sich die Zwerge an die Inquisition um Hilfe. Als Inquisitor machen wir uns nun also auf den Weg in die Tiefen Wege, um der Legion der Toten beim Kampf gegen die Dunkle Brut zur Seite zu stehen. Dabei treffen wir auch auf Bewahrerin Valta, eine Gelehrte aus Orzammar, die von der unnatürlichen Natur der Erbeben erzählt. So beginnt ein neues Abenteuer, bei dem erneut uralte Mysterien von Thedas auf ihre Entdeckung warten. Mit dem zweiten Story-DLC schlagen die Entwickler von Bioware jedoch einen gänzlich anderen Weg ein, als noch mit Hakkons Fänge. Während in der ersten Erweiterung ein weitläufiges Gebiet mit viel Platz für Entdeckungen geboten wurde, geht es nun durch die engen Tiefen Wege und Höhlen tief unter Thedas.

Das gesamte Gebiet des DLC besteht aus sechs Ebenen unterschiedlicher Größe, die es nach und nach zu erkunden gilt. Mit großen Räumen, sogenannten Thaigs und verschiedenen Abzweigungen haben die Entwickler versucht, die Level nicht allzu schlauchförmig wirken zu lassen. Es lohnt sich die verschiedenen Wege auch wirklich zu untersuchen, da in unscheinbaren Ecken oft interessante Entdeckungen oder Beute zu finden sind. Allerdings sorgt das Leveldesign auch dafür, dass der Spieler unweigerlich immer wieder auf den Pfad der Hauptquest zurückgeführt wird, wodurch ein angenehmes Tempo zwischen Kämpfen, Zwischensequenzen und Erkundungsabschnitten entsteht.

Dragon Age: Inquisition - Der Abstieg - Das Comeback der Dunklen Brut

Die Dunkle Brut ist zurück. Quelle: PC Games Die Dunkle Brut ist zurück. Mit der Dunklen Brut als Gegner holen die Entwickler einen Feind aus der Versenkung, der besonders in Dragon Age: Inquisition kaum noch eine Rolle gespielt hat. Von Hurlocks und Genlocks über Kreischer und Gesandte bis hin zu mächtigen Ogern stellt sich euch alles in den Weg, was die verderbten Kreaturen zu bieten haben. Die Begegnungen mit der Dunklen Brut haben es dabei teilweise ganz schön in sich. Da die Gegner mit der eigenen Gruppe mitleveln, besteht nie die Gefahr zu stark für die Kämpfe zu werden. Eine Auseinandersetzung mit zwei Ogern und einem Alpha-Gesandten wird dadurch auch auf der Maximalmalstufe 27 zu einer echten Herausforderung - besonders im Schwierigkeitsgrad Albtraum.

Der DLC deckt allerdings auch relativ gnadenlos die Unzulänglichkeiten des Taktikmodus von Dragon Age: Inquisition auf. In den häufig engen Tunneln oder Räumen mit niedrigen Decken geht sehr schnell die Übersicht verloren, weil die taktische Ansicht noch immer nicht Decken ausblendet, um das Geschehen in einer angemessenen Entfernung darzustellen. Es gibt zwar auch viele sehr weitläufige Räume und Areale, wo der Taktikmodus sehr gut funktioniert, trotzdem hätte sich gerade bei diesem DLC eine Verbesserung der bekannten Mechanik gerade zu angeboten.

Tief unter der Erde wünschen wir uns die Dunkle Brut zurück. Quelle: PC Games Tief unter der Erde wünschen wir uns die Dunkle Brut zurück. Zurück zu den Feinden und da stellt die Dunkle Brut nicht die einzige Bedrohung für das Leben der Gruppe dar. Neben üblichen Kleingetier wie Spinnen und Tiefenlaurern, bekommt ihr es ungefähr ab der Hälfte des DLC mit einem völlig neuen Feind zu tun. Dieser verfügt zwar über klassische Varianten wie Nahkämpfer, Schurken und Fernkämpfer, die jedoch über teils neue Fähigkeiten verfügen. So stellten sich besonders die Fernkämpfer als große Gefahr heraus. Die Identität des neuen Gegners wollen wir hier natürlich noch nicht verraten. Die Mysterien unter der Oberfläche von Thedas selbst heraus zu finden, gehört zu den größten Antrieben des DLC. Hintergrunde und Motive der neuen Feinde lernt Bewahrerin Valta im Verlauf der Geschichte durch das Studium uralter Inschriften.

Dragon Age: Inquisition - Der Abstieg - Testvideo

Dragon Age: Inquisition - Der Abstieg - Basislager und Sammelwahn

Der Expeditionstisch eröffnet neue Wege. Quelle: PC Games Der Expeditionstisch eröffnet neue Wege. Als Basis für die Unternehmung in die Tiefen Wege dient das Hauptlager in der obersten der sechs Ebenen, das nach einem Upgrade über viele Annehmlichkeiten wie Händler, Werkbänke und Modifizierungsstationen verfügt. Hier steht auch der Expeditionstisch, der ähnlich wie der Kriegstisch in der Himmelsfeste funktioniert. Während der Streifzüge durch die Tunnel und Höhlen könnt ihr Missionen freischalten, die wiederum über den Tisch in Auftrag gegeben werden. So lasst ihr zum Beispiel verschiedenen Brücken errichten, um Zugang zu zuvor unzugänglichen Bereichen zu erhalten. Zwar haben die Entwickler hier eine interessante Möglichkeit geschaffen einige der zahlreichen Machtpunkte aus dem Hauptspiel einzusetzen, allerdings sind die Möglichkeiten hier auch stark limitiert.

Ähnlich mager sieht es bei den Nebenquests aus. Abseits der eigentlichen Story gibt es nicht viel zu tun. Ihr sammelt Zwergenkrüge, Bücher sowie Notizen und schaltet Sehenswürdigkeiten frei. Außerdem sind auf fast allen Ebenen zahlreiche Zahnräder verstreut, die ihr sammeln und in mehrere dafür vorgesehen Türen einsetzen könnt. Dahinter erwartet euch meist recht ordentliche Belohnung in Form von epischen Gegenständen oder einem XP-Schub. Wirklich notwendig ist all das nicht, für Lore-Fans können die Details jedoch sehr interessant sein. Wer sich ganz genau umschaut, findet zudem möglicherweise ein sehr witziges Easter Egg, das zusätzlich hinter einem weiteren Easter Egg versteckt ist.

Dragon Age: Inquisition - Der Abstieg - Kinder des Steins

Valta und die Inquisition entdecken eine unglaubliche Tatsache, die die Welt verändern wird. Quelle: PC Games Valta und die Inquisition entdecken eine unglaubliche Tatsache, die die Welt verändern wird. Am Ende lebt der DLC aber vor allem von seiner Geschichte, die besonders im letzten Abschnitt mehr als Interessant wird. Bewahrerin Valta und die Inquisition entdecken bei ihrer Expedition eine Wahrheit, die die Zivilisation der Zwerge in ihren Grundfesten erschüttern und auch den Rest von Thedas beeinflussen wird. Die Entwickler von Bioware schaffen hier wieder eine spannende neue Tatsache, die als Aufhänger für zukünftige Abenteuer in der Welt von Dragon Age dienen kann. Ein wenig enttäuscht haben uns allerdings die geringen Unterschiede, aufgrund der Rasse des Inquisitors. Gerade für Zwerge hätten wir uns mehr spezielle Momente und Dialoge gewünscht. So wirkt es doch reichlich unpassend, wenn ein Zwerg (auch ein Oberflächenzwerg) dumme Fragen über die Ausdehnung der Tiefen Wege und den Stein stellt.

Großartig ist dagegen der Soundtrack, der für den DLC um einige neue Tracks erweitert wurde. Darunter ein absolut episches Combat-Theme. Mit recht ausführlicher Erkundung der einzelnen Ebenen haben wir etwas mehr als sechs Stunden reine Spielzeit für den DLC gebraucht. Damit fällt die zweite Erweiterung deutlich kürzer als Hakkons Fänge aus, was beim gleichen Preis von 14,99 Euro durchaus einen Nachgeschmack hinterlässt. Am Ende wurden wir jedoch mit interessanten neuen Erkenntnissen über die Zwerge und einigen wirklich schönen unterirdischen Landschaften belohnt. Einer toll umgesetzten Geschichte und angenehm schweren Kämpfen stehen kaum sonstige Highlights gegenüber. Eingefleischte Dragon Age-Fans und Zwerge machen mit Dragon Age: Inquisition - Der Abstieg sicher nichts falsch. Wer Bedenken bezüglich des Umfangs hat, kann getrost auf einen Sale warten.

Dragon Age: Inquisition - Der Abstieg - Meinung

Meinung

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Amosh Mitglied
        Gut, ob ich DA:I jemals auf diesem Schwierigkeitsgrad spiele, ich bezweifel es... ^^
        Trespasser steht mir nu auch noch bevor, den werd ich dann aber erst morgen anfangen. ^^
      • Von Amosh Mitglied
        Gut, ob ich DA:I jemals auf diesem Schwierigkeitsgrad spiele, ich bezweifel es... ^^
        Trespasser steht mir nu auch noch bevor, den werd ich dann aber erst morgen anfangen. ^^
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Zitat von Amosh
        Ich hab den DLC jetzt auf mittlerem Schwierigkeitsgrad gespielt und hatte mit dem Durchkommen keine großen Probleme, selbst an der Stelle nicht. Der einzige, der andauernd abgekackt ist, ist Varric, der hält irgendwie nix aus. :D Aber OK, da ich mir ne Rüstung gemacht habe (als Assassine) die mir Guard (kenne die deutsche Bezeichnung dafür nicht, is diese zweite Lebensleiste, die man erzeugen kann ^^) bringt, wenn ich den Gegner treffe. Alles in allem fand ich den Schwierigkeitsgrad relativ angenehm und mir hat der DLC auch vom Inhalt sehr gut gefallen. Der Endboss war jedoch n Witz, da war die oben im Zitat angesprochene Stelle schlimmer...
        Mein Zitat bezog sich wie gesagt auf Nightmare. ;)
      • Von Amosh Mitglied
        Zitat von MatthiasDammes
        Wirklich hart war dieser Wellenkampf vor dem zweiten Lager, wo am Ende erst zwei dicke Oger und dann noch ein Gesandter-Alpha-Boss zu besiegen sind. Da musste ich zwischendurch immer mal die Flucht antreten, um meine Gruppe wieder zu auf Vordermann zu bringen.
        Ich hab den DLC jetzt auf mittlerem Schwierigkeitsgrad gespielt und hatte mit dem Durchkommen keine großen Probleme, selbst an der Stelle nicht. Der einzige, der andauernd abgekackt ist, ist Varric, der hält irgendwie nix aus. :D Aber OK, da ich mir ne Rüstung gemacht habe (als Assassine) die mir Guard (kenne die deutsche Bezeichnung dafür nicht, is diese zweite Lebensleiste, die man erzeugen kann ^^) bringt, wenn ich den Gegner treffe. Alles in allem fand ich den Schwierigkeitsgrad relativ angenehm und mir hat der DLC auch vom Inhalt sehr gut gefallen. Der Endboss war jedoch n Witz, da war die oben im Zitat angesprochene Stelle schlimmer...
      • Von Styx13 Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von linktheminstrel
        ich finde den preis in ordnung, nicht mehr, nicht weniger. der dlc macht aber auf jedem fall laune. hast du den hakkon-dlc schon? der ist klasse und man hat auch ca 10-12 std. spielzeit, wenn man alles erkunden will. war gerade für nen guten 10er auf origin erhältlich... den ist er auf jedem fall wert.
        Ich stimme Dir zu, 'nen 10er ist mir sowohl der Eine (Hakkon) als auch der Andere (Abstieg) wert, 15,- € nicht. Man sollte nicht das Verhältnis Preis vom fertigen Spiel und vom DLC aus den Augen verlieren. Sonst dreht sich die Preisspirale ganz schnell und unmerklich nach oben, je mehr bereit sind zu zahlen.
        Auf jeden Fall sind beide ein "must have" für mich, bin sehr gespannt (sobald der Preis stimmt;-))
        Den sale von Hakkon für 'nen 10er hab' ich verpaßt. Steht jetzt wieder für 15 drin:-(
      • Von linktheminstrel Mitglied
        Zitat von Styx13
        Guter Test!!! Licht und Schatten ehrlich angesprochen. Als "Fan der 1. Stunde" freue ich mich auf die Zwerge, die Dunkle Brut und die tiefen Wege. Werde es auf jeden Fall spielen, sobald der Preis dafür auf dem Boden der Realität angekommen ist;-)
        ich finde den preis in ordnung, nicht mehr, nicht weniger. der dlc macht aber auf jedem fall laune. hast du den hakkon-dlc schon? der ist klasse und man hat auch ca 10-12 std. spielzeit, wenn man alles erkunden will. war gerade für nen guten 10er auf origin erhältlich... den ist er auf jedem fall wert.
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