Doom Eternal im Test mit Video: Brutal schnell und höllisch gut!

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Doom Eternal im Test mit Video: Brutal schnell und höllisch gut!
Quelle: PC Games

Da fliegen die Dämonenfetzen! id Software packt überall ein paar Schippen drauf und inszeniert rasend schnelle, fantastisch fließende Ballereien, in denen es heftig zur Sache geht. Kettensäge und Glory Kills gewinnen an Bedeutung, außerdem hat der Slayer ein paar neue Tricks auf Lager. Dazu will die Kampagne mit dichterer Story, mehr Umfang und schickeren Levels punkten. Ist das der beste Shooter des Jahres? Im Test zu Doom Eternal finden wir's raus.

Neu und richtig cool: Die Super Shotgun verschießt nun als Sekundärfeuer einen coolen Kettenhaken, mit dem man sich einfach an entfernte Gegner ranziehen kann - das sorgt für noch mehr Tempo und Beweglichkeit in den Kämpfen, gerade in den offeneren Arenen ist das ein echter Vorteil und macht einfach Laune!

Stärker durch Upgrades

Wie im Vorgänger habt ihr auch wieder die Möglichkeit, eure Waffen mit Upgradepunkten aufzuwerten, die ihr durch geschaffte Arenen und geheime Zusatzbegegnungen verdient. Mit diesen Punkten schaltet ihr für die meisten Knarren wieder zwei Schussmodi frei, die euch im Kampf deutlich flexibler machen. Zum Beispiel kann euer Maschinengewehr dann wieder Mini-Raketen verschießen oder zum Scharfschützengewehr umfunktioniert werden, mit dem ihr einem Revenant auch auf hohe Entfernung lässig die Bewaffnung von den Schultern feuert. Dadurch bleiben alle Waffen bis zum Spielende relevant und nützlich.

Das Maschinengewehr lässt sich via Sekundärfeuer zum Scharfschützengewehr umfunktionieren. (PS4) Quelle: PC Games Das Maschinengewehr lässt sich via Sekundärfeuer zum Scharfschützengewehr umfunktionieren. (PS4) Hinzu gesellen sich eine ganze Reihe von Upgrade-Systemen, mit denen ihr euren Doom Slayer nach und nach zur alles vernichtenden Kampfmaschine hochzüchtet. Beispielsweise schaltet ihr durch fleißiges Erkunden verschiedene Runen frei, die ihr für passive Boni in drei Slots einsetzen könnt. Außerdem findet ihr seltene Wächterkristalle, mit denen ihr eure Basiswerte (Rüstung, Leben, Munition) verbessert und weitere passive Vorteile aktiviert. Dazu gibt's Upgrades für euren Anzug, mit denen ihr beispielsweise den eingebauten Granatwerfer, euer Bewegungstempo oder eure Übersichtskarte verbessert. Das alles ist für sich genommen ziemlich unspektakulär, in der Summe gehen die kleinen Upgrades aber völlig in Ordnung und bereichern das Spielerlebnis, ohne es unnötig aufzublasen.
Viele Gegner haben nun Schwachstellen, die ihr ausnutzen könnt. Diesem Cacodemon feuern wir beispielsweise eine Granate direkt ins Maul. (PS4) Quelle: PC Games Viele Gegner haben nun Schwachstellen, die ihr ausnutzen könnt. Diesem Cacodemon feuern wir beispielsweise eine Granate direkt ins Maul. (PS4)

Super Mario Slayer

Von der Story über die Kämpfe bis hin zu den Schauplätzen merkt man Doom Eternal den Fortschritt an. Doch id Software hat auch anderer Stelle kräftig nachgelegt, die vielleicht nicht jedem Shooter-Fan gefallen dürfte, nämlich bei den Geschicklichkeitseinlagen. Schon im Vorgänger musste man häufig springen und sich an Kanten raufziehen - das funktionierte prima, bekommt in Doom Eternal aber nochmal völlig neue Dimensionen. Diesmal kann der Slayer nämlich an Stangen entlangschwingen und sich an bestimmten Oberflächen festkrallen! Zusammen mit dem bewährten Doppelsprung und dem Doppel-Dash kann der Slayer so auch weite Distanzen überwinden, was die Leveldesigner für einige abgefahrene Geschicklichkeitseinlagen nutzen. Die fallen zwar nie übermäßig schwer aus und spielen sich dank der exzellenten Steuerung sogar richtig gut, ziehen sich aber durch das gesamte Spiel. Wer in Shootern partout keinen Bock auf Sprungeinlagen hat und eher ein klassisches Doom-Erlebnis erwartet, wird sich hier umgewöhnen müssen.
Doom Eternal bietet wesentlich mehr Sprung- und Geschicklichkeits-einlagen als der vier Jahre alte Vorgänger. (PC) Quelle: PC Games Doom Eternal bietet wesentlich mehr Sprung- und Geschicklichkeits-einlagen als der vier Jahre alte Vorgänger. (PC) Auch in Doom Eternal warten zahlreiche Easter Eggs. (PC) Quelle: PC Games Auch in Doom Eternal warten zahlreiche Easter Eggs. (PC) Immerhin: Die Entwickler nutzen die neue Bewegungsfreiheit ausgiebig, um diesmal deutlich kreativere Levels zu bauen. Dort sind nun auch mehr Secrets versteckt, für die es sich lohnt, auch mal vom Weg abzukommen und um die Ecke zu denken. Es locken spielrelevante Goodies wie Extraleben, Cheats oder Upgrade-Punkte, aber auch viel Bonuskram wie Sammelpuppen oder freischaltbare Musikstücke, die sich nicht aufs Gameplay auswirken.

Die Verstecksuche ist völlig freiwillig, bietet aber eine prima Möglichkeit, um zwischen den intensiven Kämpfen einfach mal kurz durchzuatmen. Diesmal ist es auch kein Problem, wenn man mal etwas übersieht, denn am Ende jedes Levels wird nun ein Schnellreisesystem freigeschaltet - dadurch könnt ihr einfach in frühere Bereiche zurückspringen und verpasste Geheimnisse nachholen.

Trautes Heim, Stress muss sein

Wer die Levels sorgfältig absucht, stößt auch unerweigerlich auf sechs versperrte Slayer Tore, für die ihr zunächst passende Schlüssel in der Nähe auftreiben müsst. Hinter den Toren warten besonders knifflige Arenen, in denen es richtig zur Sache geht, da müsst ihr euch durch Unmengen von Feinden mähen und irgendwie am Leben bleiben. Stress pur, im positiven Sinn! Am Ende der Arena erhaltet ihr dann einen von sechs Himmelsschlüsseln als Belohnung.

Mithilfe von sechs Schlüsseln könnt ihr eine optionale Superwaffe auf der Fortress of Doom freischalten. (PC) Quelle: PC Games Mithilfe von sechs Schlüsseln könnt ihr eine optionale Superwaffe auf der Fortress of Doom freischalten. (PC) Diese Schlüssel kommen auf der neuen Fortress of Doom zum Einsatz. So heißt eure schwebende Festung, in die ihr mehrmals zurückkehrt und in der ihr euch dann frei umsehen könnt. Dort lässt sich auch jede Menge Zeug freischalten, zum Beispiel könnt ihr mit gesammelten Wächterbatterien versperrte Türen öffnen und dahinter liegende Upgrades aktivieren. Außerdem gibt es einen verschlossenen Behälter, in dem sich eine optionale Superwaffe befindet, eine Alternative zur BFG-Monsterwumme - hier werden nach und nach die sechs Himmelsschlüssel eingesetzt. Doom-Kenner dürften sich außerdem über die vielen Easter Eggs freuen, die es in der Festung zu entdecken gibt - schaut euch einfach mal das Bücherregal und den "Schreibtisch" des Doom Slayers genauer an!

Durchgespielt - und jetzt?

Obwohl Doom Eternal letztendlich ein linearer Shooter bleibt, könnt ihr nach dem Durchspielen noch etwas Spielzeit rauskitzeln, zum Beispiel indem ihr euch an den Master Levels versucht, das sind besonders knifflige Varianten bekannter Kampagnenmissionen. Für Profis lockt neben mehreren Schwierigkeitsgraden (lassen sich jederzeit umstellen) außerdem noch eine Permadeath-Option.

Doom Eternal konzentriert sich zwar stark auf seine Einzelspielerkampagne, hat aber auch einen Mehrspielermodus an Bord, in dem der Slayer gegen zwei von Spielern gesteuerte Elite-Dämonen antritt. Der asymetrische Modus macht einen netten Eindruc k, allerdings konnten wir ihn bei Redaktionsschluss noch nicht unter Live-Bedingungen testen. Das holen wir in Kürze nach!

Tolle Technik, Hammer-Sound

DOOM 64
Parallel zum Release von Doom Eternal kehrt auch der Klassiker, der 1997 exklusiv für Nintendo 64 erschien, erstmals auf moderne Plattformen zurück.  Viele Fans betrachten den Shooter bis heute als das "wahre" Doom 3. Im Spiel kehrt der Doom Marine auf eine Marsbasis zurück, in der sich das Dämonengesocks erneut ausgebreitet hat. Ihr löst das Problem in Doom-typischer Manier, das Gameplay erinnert stark an die ersten beiden Teile. Modernen Schnickschnack wie freies Umschauen oder Nachladen gibt also nicht! Grafisch erwarten euch hübsch-hässliche Matschtexturen und Gegner, die aus altmodischen 2D-Sprites bestehen. Das Originalspiel stammt von Midway Games, entwickelt unter der Aufsicht von id Software. Für die Neuauflage zeichnen die Umsetzungsspezialisten der Nightdive Studios (Turok) verantwortlich. Vorbesteller von Doom Eternal bekommen Doom 64 gratis dazu, die Retro-Perle ist aber auch einzeln erhältlich.

Mit Doom Eternal bringt id Software erstmals die brandneue id Tech 7 zum Einsatz. Die Engine glänzt auf allen Konsolen mit hohen Frameraten, kurzen Ladezeiten, schicken Levels und fantastisch animierten Gegnern. Ein paar optisch eher langweilige Gänge und graue Innenräume fallen da kaum ins Gewicht. Auf PS4 Pro wird auf Wunsch von 1440p auf 4K-Auflösung hochskaliert, die Xbox One X rechnet von 1800p hoch. Doch egal auf welcher Plattform und in welcher Auflösung ihr spielt, Doom Eternal sieht jederzeit gut aus und spielt sich auch mit dem Gamepad sehr flüssig und präzise.

Auch auf dem PC zeigt Doom Eternal eine ausgezeichnete Performance. Dank umfangreicher Grafikoptionen lässt sich die PC-Version außerdem auch auf betagteren Rechnern flüssig spielen, notfalls auch bei reduzierten Details, was es unserer Ansicht nach aber Wert ist - in 60 FPS (oder mehr) spielt sich Doom einfach am besten! Auch die sehr kurzen Ladezeiten fielen uns hier positiv auf und störende Bugs haben wir im Test überhaupt nicht bemerkt. Noch mehr Infos zur hervorragenden Technik gibt's hier im Video und im großen Technik-Test unserer Kollegen von PC Games Hardware.
Die schicke Optik wird durch einen kraftvollen Soundtrack abgerundet, der wieder aus der Feder von Mick Gordon stammt. Euch erwartet ein schweißtreibender, oft ohrenbetäubender Industrial-Metal-Mix, der immer wieder von stimmungsvollen, düsteren Klangteppichen ergänzt wird. So muss ein modernes Doom klingen!

Gut mitgedacht

Kleiner Tipp für alle, die das Interface als zu bunt oder umfangreich empfinden: Werft einen Blick ins Optionsmenü! Hier könnt ihr nämlich fast alle Anzeigen euren Wünschen anpassen und sogar das Farbschema des HUD ändern. An solchen Details merkt man einfach, dass sich die Entwickler ihre Gedanken gemacht haben, um so viele Fans wie möglich zufriedenzustellen. Dazu zählt auch der völlige Verzicht auf Mikrotranskationen, die man heutzutage in gefühlt jedem zweiten Spiel findet. Es gibt zwar jede Menge kosmetisches Zeug im Spiel freizuschalten, doch einen Ingame-Shop hat sich id Software netterweise verkniffen.
Doom Eternal spielt sich in den ersten Levels ungewohnt fordernd. (PC) Quelle: PC Games Doom Eternal spielt sich in den ersten Levels ungewohnt fordernd. (PC) Stattdessen ist bereits ein Year-One-Pass erhältlich, der Doom Eternal im ersten Jahr nach Release mit zwei Kampagnen-DLCs erweitern soll. Wenn die ähnlich grandios werden wie das Hauptspiel, soll uns das nur Recht sein!

Doom Eternal ist ab dem 20. März 2020 für PC, Xbox One, PS4 und Stadia erhältlich. Eine Switch-Umsetzung erscheint zu einem späteren Zeitpunkt. Das Spiel wird neben einer Standard-Edition auch als Deluxe- und Sammlerfassung verkauft. Vorbesteller erhalten die Remaster-Fassung des Shooter-Klassikers Doom 64 kostenlos dazu. Hier geht's zum vollständigen Test der Neuauflage von Doom 64!

UPDATE: Seit dem 8. Dezember 2020 ist auch die Switch-Umsetzung von Doom Eternal erhältlich. Und die ist erstaunlich gut gelungen. Hier lest ihr unseren Nachtest zu Doom Eternal auf der Switch.

Wertung und Fazit

Meinung

Wertung zu Doom Eternal (PC)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu Doom Eternal (PS4)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu Doom Eternal (XBO)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Fantastisch spielbare, rasend schnelle KämpfeRessourcenknappheit und Schwachstellen bringen ein wenig Taktik ins SpielFordernd, aber fairFantastisches GegnerdesignStarke Technik und saubere PerformanceHübsche, für Doom-Verhältnisse abwechslungsreiche LevelsKlasse SteuerungViele optionale SecretsStimmungsvoller SoundtrackHUD lässt sich anpassenOrdentlicher Umfang
Lückenhaft erzählte Story zwingt häufig zum LesenSprung- und Klettereinlagen sind für manche Doom-Fans vielleicht zu viel des GutenWenig neue Waffen und SchussmodiTeils nutzlose Upgrades und RunenMarauders sind übertrieben schnell und können nervenEtwas enttäuschendes Finale
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    • Kommentare (54)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Celerex Mitglied
        Zitat von McTrevor
        Insgesamt finde ich das Spiel sehr viel besser als Doom 2016. Eine gewisse Frustresistenz und Lernbereitschaft muss man allerdings mitbringen. Das ist halt vom Spielertyp abhängig. Wenn das gegeben ist empfehle ich auch, auf einem eher höheren Schwierigkeitsgrad zu spielen (was ich generell empfehle). So verhindert man direkt, sich schlechte Angewohnheiten zuzulegen und das Erlebnis ist intensiver.
        Kann ich so nur unterschreiben. Hab das zu Release auf Nightmare durchgespielt und es war eines meiner besten Shooter Erlebnisse der letzten Jahre. Weil es eben nicht das normale durchlaufen, Hirn ausschalten und herumballern ist. Die Kämpfe sind sehr taktisch, jeder Gegner erfordert im Prinzip eine andere Waffe und das hat mich bis zum Schluss sehr kurzweilig unterhalten. Bei Doom 2016 hatte ich mich schon nach der halben Kampagne gefragt, wann es denn endlich durch ist, nicht weil es schlecht war, sondern weil es eben nach x Stunden sehr monoton wurde.

        Übrigens ein Tipp noch von mir: Da ich aufgrund einer körperlichen Einschränkung ebenso nicht alle Tasten für den Waffen auf der Tastatur erreiche, hab ich mir das Ringmenü auf die Maus gebindet. Benutzt man das, wird für die Dauer der Waffenauswahl das Spielgeschehen in einer Art Zeitlupe versetzt. Das mag zwar danach klingen, als ob man dadurch ständig aus dem Spielgeschehen gerissen wird, für mich war das auf dem hohen Schwierigkeitsgrad aber auch eine sehr gute Erleichterung, um mich taktisch auf den Gegner vorzubereiten.
      • Von Celerex Mitglied
        Zitat von McTrevor
        Insgesamt finde ich das Spiel sehr viel besser als Doom 2016. Eine gewisse Frustresistenz und Lernbereitschaft muss man allerdings mitbringen. Das ist halt vom Spielertyp abhängig. Wenn das gegeben ist empfehle ich auch, auf einem eher höheren Schwierigkeitsgrad zu spielen (was ich generell empfehle). So verhindert man direkt, sich schlechte Angewohnheiten zuzulegen und das Erlebnis ist intensiver.
        Kann ich so nur unterschreiben. Hab das zu Release auf Nightmare durchgespielt und es war eines meiner besten Shooter Erlebnisse der letzten Jahre. Weil es eben nicht das normale durchlaufen, Hirn ausschalten und herumballern ist. Die Kämpfe sind sehr taktisch, jeder Gegner erfordert im Prinzip eine andere Waffe und das hat mich bis zum Schluss sehr kurzweilig unterhalten. Bei Doom 2016 hatte ich mich schon nach der halben Kampagne gefragt, wann es denn endlich durch ist, nicht weil es schlecht war, sondern weil es eben nach x Stunden sehr monoton wurde.

        Übrigens ein Tipp noch von mir: Da ich aufgrund einer körperlichen Einschränkung ebenso nicht alle Tasten für den Waffen auf der Tastatur erreiche, hab ich mir das Ringmenü auf die Maus gebindet. Benutzt man das, wird für die Dauer der Waffenauswahl das Spielgeschehen in einer Art Zeitlupe versetzt. Das mag zwar danach klingen, als ob man dadurch ständig aus dem Spielgeschehen gerissen wird, für mich war das auf dem hohen Schwierigkeitsgrad aber auch eine sehr gute Erleichterung, um mich taktisch auf den Gegner vorzubereiten.
      • Von McTrevor Mitglied
        Also ich muss sagen, ich bin begeistert! Nachdem ich mich seit rund 20 Jahren nicht mehr für Shooter interessiert habe, habe ich angesichts des Ancient Gods Tests mal Gameplay auf Youtube angeguckt und war aufgrund des Tempos abgeschreckt. Habe dann neugierigerweise Doom 2016 im Sale abgegriffen und das hat schon ganz gut Spaß gemacht. Neulich habe ich mir dann auch Doom Eternal in einem Sale geholt. Der Einstieg ist recht ruppig, aber nach einigen Stunden komme ich nun ganz gut klar (auf Ultra-Violence) und die Arena-Fights machen echt Laune.

        Man braucht als Spieler bei weitem nicht das Tempo und die Präzision die man bei Youtube sieht, um eine Chance zu haben. Sobald man sich gewisse Verhaltensmuster angewöhnt hat, was zugegebenermaßen ein Weilchen dauert, wird das Spiel sehr viel einfacher und besser beherrschbar und der gelegentliche Frust weicht einem Flow. Meine Tipps sind dabei:


        benutzt eine Gaming Maus! Ernsthaft! Ich nutze eine Logitech G602 und jede Taste ist belegt. Meine Geschicklichkeit ist viel zu schlecht um die ganzen Tasten mit der linken Hand zu bedienen.
        konfiguriert die Tastenbelegung um und greift immer auf alle Waffen direkt zu. Auf Q und E habe ich Heavy Gun und Plasma Gun. Alle anderen Waffen liegen auf Maustasten. Auch Mausrad rauf und runter haben jeweils eigene Waffen zugewiesen. Mit ein bisschen Übung kann man dann auch als ungeschickter Gamer instant die richtige Waffe aus dem Hut ziehen
        Angewöhnen, Flammenwerfer und Kettensäge ständig zu benutzen. Gerade die oft schwer zu treffenden Gargoyles, die so rumhüpfen, erledige ich viel lieber mit der Kettensäge, als mit anderen Waffen.
        Harte Gegner mit einer Eisgranate begrüßen und dann mit Heavyhittern bombardieren. Die Eisgranate habe ich standardmäßig ausgerüstet. Für die normale Granate benutze ich ein Macro auf einer anderen Maustaste (Itemwechsel->Item benutzen->Itemwechsel). Eisgranate bei der Skillung priorisieren.
        Ausgiebig den Dash benutzen. Normale Bewegung macht einen zu einem viel zu leichten Ziel. Der Cooldown ist absichtlich so extrem niedrig gewählt!
        Ich präferiere die Rune für den Item-Cooldown in Kombination mit dem Flame-Belch-Cooldown-Upgrade. Damit kann man während der Fights wirklich ständig nachtanken.


        Insgesamt finde ich das Spiel sehr viel besser als Doom 2016. Eine gewisse Frustresistenz und Lernbereitschaft muss man allerdings mitbringen. Das ist halt vom Spielertyp abhängig. Wenn das gegeben ist empfehle ich auch, auf einem eher höheren Schwierigkeitsgrad zu spielen (was ich generell empfehle). So verhindert man direkt, sich schlechte Angewohnheiten zuzulegen und das Erlebnis ist intensiver.
      • Von Starboy12000 Mitglied
        Ja das kann ich gut verstehen. Ich habe mich auch echt auf Doom Eternal gefreut. Wenn ich gewusst hätte das die Sprungpassagen so schwer sind, hätte ich es nicht gekauft. Die haben auch zum Anfang so ein Geheimnis aus dem Spiel gemacht und nur wenig Infos durchsickern lassen. Ich bin nachher echt verzweifelt. Ich habe es denn auch lieber deinstalliert bevor ich noch einen Herzinfackt kriege oder etwas ähliches. Das Doom 2016 ist echt super gewesen, so ähnlich hatte ich mir auch das Spiel vorgestellt.
      • Von Gobfried Mitglied
        Zitat von Starboy12000
        Also ich spiele seit 20 Jahren PC Spiele und habe ca. 200 Spiele gespielt davon waren ca 100 Spiele Ego-shooter. Das Doom 2016 fand ich auch echt super. Leider finde ich die Spungpassagen mit dem PC bei Doom Eternal zu schwierig. Ich persönlich komme damit nicht zurecht. Das demotiviert richtig. Mitlerweile bin ich gefühlt 500 Mal abgestürzt und komme nicht mehr weiter. Ich habe es noch einige Male pobiert, leider ohne Erfolg. Ich habe auch versucht über Youtube bei anderen abzugucken wie man die Sprungpassagen bewältigen kann. Das hat leider auch nichts gebracht. Ich habe das Spiel mitlerweile deinstalliert. Leider 60 Euro aus dem Fenster geworfen. Echt schade ich hatte mich schon so auf Doom Eternal gefreut und vorbestellt.
        Das gleiche Problem hatte ich bei Journey to the savage Planet. Ewig drauf gefreut, aber die Sprung-, Kletter- und Greifarmpassagen haben mich letztendlich so genervt, daß ich es nach ca. 45% Spielfortschritt deinstalliert habe (auch aus Angst meinen Elite Controller an die Wand zu feuern).
        Ego-Sicht und Sprungpassagen passen mMn einfach nicht zusammen.
      • Von Starboy12000 Mitglied
        Also ich spiele seit 20 Jahren PC Spiele und habe ca. 200 Spiele gespielt davon waren ca 100 Spiele Ego-shooter. Das Doom 2016 fand ich auch echt super. Leider finde ich die Spungpassagen mit dem PC bei Doom Eternal zu schwierig. Ich persönlich komme damit nicht zurecht. Das demotiviert richtig. Mitlerweile bin ich gefühlt 500 Mal abgestürzt und komme nicht mehr weiter. Ich habe es noch einige Male pobiert, leider ohne Erfolg. Ich habe auch versucht über Youtube bei anderen abzugucken wie man die Sprungpassagen bewältigen kann. Das hat leider auch nichts gebracht. Ich habe das Spiel mitlerweile deinstalliert. Leider 60 Euro aus dem Fenster geworfen. Echt schade ich hatte mich schon so auf Doom Eternal gefreut und vorbestellt.
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