Divinity: Original Sin 2 Vorschau - Anspieleindrücke
Wir waren bei Larian Studios in Belgien zu Besuch und konnten uns Divinity: Original Sin 2 ausführlich anschauen und auch selbst erste Abenteuer erleben. In dieser Vorschau berichten wir von neuen Features, den Zielen der Entwickler und unseren Eindrücken von der frühen Version des Spiels.
In diesem Artikel
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Divinity: Original Sin 2 Vorschau - Präsentationseindrücke
- 1.1 Divinity: Original Sin 2 - 4 Spieler, Charaktererstellung, Technik
- 1.2 Divinity: Original Sin 2 - Kampfsystem und Quellenfähigkeiten
- 1.3 Divinity: Original Sin 2 - Origin-Storys
- 1.4 Divinity: Original Sin 2 - Konkurrierendes Questing
- 1.5 Divinity: Original Sin 2 - Sicherheitsstufe und Geister
- 1.6 Divinity: Original Sin 2 - Einzelspieler
- Seite 2 Divinity: Original Sin 2 Vorschau - Anspieleindrücke
- Seite 3 Bildergalerie
Divinity: Original Sin 2 - Mit und gegen einen Kollegen
Nach der Präsentation durften wir dann endlich selbst an die Controller. Gespielt wurde der bereits zuvor in der Präsentation gezeigte Prototyp der PC-Version von Divinity: Original Sin 2 in gemütlicher Lounge-Atmosphäre auf großen Fernsehern, daher auch die Steuerung per Controller. Diese geht ähnlich wie bei der Enhanced Edition sehr einfach von der Hand und ist nach kurzer Gewöhnungsphase verinnerlicht. Wir spielen im 2er-Koop zusammen mit einem anderen deutschen Kollegen. Unsere Party besteht aus der bereits erwähnten Heldin Gwynne, die mit einem mächtigen Zweihänder in den Kampf zieht, sowie einer Waldelfe, die auf ihre Magie vertraut. Unser Kollege steuert die Geschicke eines menschlichen Diebs und des ebenfalls bereits erwähnten Zwergs.
Quelle: Larian Studios
Die Gruppe such Einlass in die Stadt. Jeder Charakter erlangt diesen auf seine Weise.
Wir beginnen unser Abenteuer ungefähr auf Level 10, ausgestattet mit zahlreichen Fähigkeiten an einem Strand. Während wir uns auf den Weg in Richtung Zivilisation machen, werden wir von den bereits aus der Präsentation bekannten Käfern angegriffen, die jedoch schnell besiegt sind. Aber bereits in diesem kurzen Kampf zeigt sich der zunächst ungewohnte Umgang mit den reduzierten Aktionspunkten. Unser übergeordnetes Ziel in diesem Gebiet ist es übrigens einen Weg runter von der Insel zu finden, egal wie. Also machen wir uns auf den Weg. Kurze Zeit später treffen wir die ersten Bewohner. Während wir uns jedoch noch in Gestalt von Gwynne mit einigen Leuten über vergangene Zeiten unterhalten, tappt unser Kollege in einen Hinterhalt und wir eilen ihm zu Hilfe.
Glücklicherweise hatten wir uns kurz zuvor bereits einen dieser mächtigen Quellenpunkte organisiert, um jetzt eine der neuen Fähigkeiten einzusetzen. So beschwören wir ein kampfstarkes Feuerelementar, dass uns unterstützen soll. Nach diesem Kampf trennen sich unsere Wege wieder. Während wir mit Gwynne und unserer Elfe problemlos am Wachhauptmann vorbei in die Stadt gelangen, sucht sich der Kollege mit seinem Dieb und Zwerg einen Weg durch die Unterwelt. Wir suchen unterdessen das Haus der Mutter unserer Heldin auf, wo wir auf Gwynns Bruder treffen. Dieser erzählt uns, dass unsere Mutter, die eins für unsere Verhaftung verantwortlich war, inzwischen selbst im Kerker sitzt. Wir beschließen der Guten einen Besuch abzustatten.
Divinity: Original Sin 2 - Getrennte Wege
Auf dem Weg treffen wir die Party des Kollegen, der es inzwischen auch in die Stadt geschafft hat. Während wir uns aber für unsere Familiengeschichte und vor allem das Familienvermögen interessieren, geht er lieber einem Mordkomplott gegen die Bürgermeisterin auf den Grund. Hinter all diesen Geschichten verbergen sich möglicherweise Wege, die uns von dieser Insel herunter führen. Im Gefängnis sprechen wir mit der Mutter, die ihren Verrat an uns bitterlich bereut und uns den Schlüssel zur Schatzkammer der Familie überlässt. An den Berg aus Gold, mit dem wir uns eine Flucht erkaufen könnten, kommen wir so einfach jedoch nicht heran. In der Gruft warten eklige Fallen und ein Schalterrätsel. Da wir uns nicht genügend nach Hinweisen umgeschaut haben, drücken wir die Schalter natürlich in der falschen Reihenfolge.
Quelle: Larian Studios
In den Minen der Stadt schuften unterdrückte Zwerge.
Daraufhin erscheinen drei starke Steinwächter, die uns zunächst zur Flucht animieren. Mit dieser Fähigkeit könnt ihr jederzeit aus einer brenzligen Situation zum nächst gelegenen Wegpunkt entkommen. Da wir aber unbedingt an den Schatz wollen, kehren wir in die Gruft zurück und stellen uns dem Kampf. Die anwesenden Entwickler warnen uns, dass dieser Kampf mit nur zwei Charakteren vermutlich nicht zu schaffen sei. Wir stellen uns trotzdem der Herausforderung und beschwören unter anderem einen Erdelementar, den wir taktisch günstig als Puffer aufstellen. So können wir uns zunächst um einen der Wächer kümmern, die aufgrund vieler Lebenspunkte einige Runden benötigen, um das zeitliche zu segnen. Am Ende triumphieren wir tatsächlich über die drei Wächter, was uns ein anerkennendes High-Five des neben uns sitzenden Entwicklers einbringt.
Nach diesem Sieg war der Weg zum Familienschatz endlich frei, das Gold war unser. Mit unserem neuen Reichtum machten wir uns auf den Weg zum Bestienmeister der Stadt, der einen eigenen Drachen besitzt. Dieser soll uns gegen ein entsprechendes Entgelt von der Insel fliegen. Zuvor hatte übrigens der Kollege mit der zweiten Party versucht den Bestienmeister zu töten, was ihm offenbar in seiner Mordermittlung helfen sollte. Gut für uns, dass er jedoch daran gescheitert ist. Der werte Herr will uns jedoch nicht so einfach helfen und uns den Drachen aushändigen. Natürlich sollen wir zunächst etwas für ihn erledigen. Er habe ein Problem mit den Zwergen in der Mine und wir sollen uns doch bitte darum kümmern.
Divinity: Original Sin 2 - Aufstieg zum Arena-Champion
Quelle: Larian Studios
In der Arena bekommen wir es nicht nur mit dem Mitspieler, sonder auch mit Skeletten zu tun.
Da sich die uns zur Verfügung stehende Spielzeit jedoch dem Ende näherte, beschlossen der Kollege und ich jedoch uns noch ein wenig in der Arena zu vergnügen. Die Arena ist ein Ort, wo tatsächliches PvP zwischen den Spielern in einer Kontrollierten Umgebung stattfinden kann. Ob es auch in anderen Städten der finalen Spielwelt solche Orte geben wird, konnten uns die Entwickler noch nicht bestätigen. Jedenfalls meldeten wir uns beim Arenameister an und standen wenig später auf einer symetrisch aufgebauten Karte, jeder Charakter in einer eigenen Ecke. Ziel war es nun die beiden Charaktere des Gegners auszuschalten. Zusätzlich erschwerten einige NPC-Skelette das Vorankommen.
In der Mitte der Karte wartete lockte außerdem eine Truhe mit Zauber-Schriftrollen und Granaten, die im Kampf einen entscheidenden Vorteil bringen konnten. Nachdem es uns gelungen war diese Truhe zu sichern, nutzen wir zunächst die unglückliche Lage des Zwergs des Kollegen aus, der von einem Skelett in die Enge getrieben und zu Boden geworfen wurde. Mit einem gezielten Zauber setzen wir beiden ein Ende. Nun blieb nur noch der Dieb. Nach mehreren Runden erbitterten Widerstands mit Wasserelementaren, Liebesgranten und anderem Tricks, ging unsere Gruppe siegreich aus dieser Auseinandersetzung hervor. Nach der Rückkehr aus der Arena explodierte dann auch noch unser beschworenes Erdelementar direkt am Arenameister, der daraufhin verstarb. Unser Titel als Champion der Arena ist also auf ewig gesichert.
Zwar haben am Ende der Anspielsession weder wir noch unser Kollege das Ziel erreicht die Insel zu verlassen, es war jedoch interessant zu verfolgen wie wir beide unterschiedliche Wege zu diesen Ziel gegangen sind, die sich hier und dort auch mal gekreuzt haben. Ob diese Freiheit auch mit vier Spieler noch so gut funktioniert, muss sich zeigen. Irgendwo eckt man dann doch immer wieder an, was jedoch auch für spannende Konflikte sorgen kann. Allerdings dürften Kämpfe noch schwieriger werden, wenn jeder Spieler mit nur einem Charakter unterwegs ist und die andere ihre Hilfe verweigern. Wir stehen am Ende der fast zwei Stunden Spielzeit immerhin als reicher Krösus und Arena-Champion auf Lebenszeit da, keine schlechte Bilanz, wie wir finden.
Meinung
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Divinity: Original Sin 2 Vorschau - Präsentationseindrücke
- 1.1 Divinity: Original Sin 2 - 4 Spieler, Charaktererstellung, Technik
- 1.2 Divinity: Original Sin 2 - Kampfsystem und Quellenfähigkeiten
- 1.3 Divinity: Original Sin 2 - Origin-Storys
- 1.4 Divinity: Original Sin 2 - Konkurrierendes Questing
- 1.5 Divinity: Original Sin 2 - Sicherheitsstufe und Geister
- 1.6 Divinity: Original Sin 2 - Einzelspieler
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Das Spiel gibt dir die Freiheiten dies zu tun.
Weil es einer der Neuerungen ist, haben sich die Entwickler bei der Präsentation natürlich darauf konzentriert.
Du wirst aber zu keinem Zeitpunkt gezwungen, gegeneinander zu arbeiten.