Dirt Showdown im Test: Solo mäßig, mit Freunden spaßig - Ein netter Arcade-Racer für Zwischendurch
Dirt Showdown muss im Test zeigen, ob die Spaß-Auskopplung der Serie wirklich hält, was Codemasters verspricht: Karambolage-Fun in Reinkultur nämlich. Um es vorweg zu nehmen: Im Singleplayer-Modus springt der Funke nur selten über. Dafür rockt der Multiplayer-Part.
Dirt Showdown heißt drängeln, rempeln, crashen! was in anderen Rennspielen oft zu Punktabzug oder einem Rausschmiss aus der Online-Lobby führt, ist in Dirt Showdown nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Hier zählen nicht Streckenkenntnis, Fahren auf der Ideallinie oder Feingefühl am Steuer, sondern hauptsächlich Aggressivität, Rücksichtslosigkeit und ein zentnerschwerer Bleifuß. Der actionlastige Ableger wirft nahezu alle Event-Typen des Vorgängers über Bord und bietet stattdessen zahlreiche neue Spielvarianten, die eine besonders rüde Fahrweise begünstigen. So pflügt ihr beispielsweise im Rampage-Modus durch abgesperrte Arenen und verbiegt euren Konkurrenten durch Rammattacken ordentlich das Blech.
Quelle: Codemasters
"Terminale Treffer" geben die meisten Punkte. Zerstörte Wagen lösen sich in Luft auf und respawnen an anderer Stelle.
Je heftiger der Zusammenstoß, desto mehr Punkte gibt es – wobei Treffer in die Seite und Stöße mit folgendem Totalschaden am großzügigsten belohnt werden. Der Knock-out-Modus setzt dem Ganzen die Krone auf. Hier balgt ihr euch mit den anderen Fahrern auf einer erhöhten Plattform. Der Clou: Am Rand des Plateaus gibt es Zusatzpunkte und am meisten klingelt natürlich die Kasse, wenn ihr einen Gegner über die Kante schubst. Solltet ihr selbst einmal auf dem Boden der Tatsachen landen, springt ihr über große Rampen einfach wieder zurück auf die Spielfläche. Eine verdammt hohe Unfallquote garantieren auch die 8-Ball-Rennen. Hier jagt ihr über Rundkurse mit mehreren Kreuzungen, auf denen es in schöner Regelmäßigkeit ordentlich scheppert. Genau wie in den Karambolage-Varianten braucht der Sieger hier nicht nur Ellbogen aus Stahl, sondern auch eine gute Portion Glück.
Ganz klar: Gegen solche Materialschlachten wirken die eher "normalen" Spielmodi Domination (Zeitnahme auf mehreren Streckenabschnitten) und Race-off (gewöhnliches Platzierungsrennen) reichlich öde und fast schon überflüssig. Es ist uns ein Rätsel, wieso Codemasters nicht ganz darauf verzichtet hat.

Das Dirt wesentlich in Richtung sim geht darauf mach ich mir keine Hoffnungen, da die Verkaufszahl dann massiv in den Keller gehen würde. Sims verkaufen sich nunmal nicht gut sonst hätten die aktuell verfügbaren keine Steinzeit Grafik.
und jetzt zum 1000sten mal: showdown ist ein ABLEGER, keine fortsetzung!
dirt 4 wird kommen und vermutlich sim-lastiger als je zuvor.
ist das denn so schwer zu verstehen?
Das Spiel bekommt von mir als Dirt-Teil 0%
Als Konkurenz zu Flatout oder N.i.c.e oder als Destruction Derby Nachfolger sieht es dann schon wieder anders aus aber mir fehlt gerade der Reiz es mir in dieser Hinsicht auszuprobieren.
Ich sage nur man sieht sich im MP. :-)