Zweite Missions-CD zu Die Siedler 4
Morbus ist tot, es lebe Morbus! Der dunkle Herrscher, dessen Zauber sich in Die Siedler 4 wie ein dunkler Schatten über das heimelige Aufbau-Reich gelegt hatte, wird im zweiten Add-on aus seinem steinernen Gefängnis befreit.
Quelle: Ubisoft
Eine Siedlung des neuen Volks in voller Ausbaustufe
Und er hat erneut nichts Besseres zu tun, als seine finsteren Armeen aufmarschieren zu lassen. Die haben kräftig aufgerüstet: Mit dem Manakopter hält die erste Flug-Einheit in Blue Bytes Mini-Universum Einzug. Die Teufelsmaschine transportiert Morbus" Schamanen und Krieger über weite Strecken direkt ins Herz der Siedler-Länder, wo sie wehrlose Arbeiter zu willenlosen Sklaven machen, die fortan unter der Knute des Magiers schuften. Wie gut, dass auch die Guten auf einen weiteren Verbündeten zählen können. Der Allianz schließt sich mit den Trojanern ein viertes Volk an. Deren Feldzug bildet mit seinen zwölf Missionen das Zentrum der Erweiterung. Mit je vier Karten sind auch Maya, Römer und Wikinger wieder mit von der Partie. Eine friedliche Aufbaukampagne und je 13 Einzel- und Mehrspielerlevels runden die Zusatz-CD ab.Der Baustil der Trojaner gleicht am ehesten dem der Römer. Auch die meisten Gebäude finden sich bei den anderen Stämmen wieder und unterscheiden sich nur in Details. So züchten die Bauern keine Schweine oder Schafe, sondern Gänse. Hinzugekommen sind Sonnenblumenfarm und Ölpresse, die sozusagen den Sprit für die Priester liefern, die damit göttliche Hilfe erbitten können. So finden sich im Zauberbuch der Trojaner etwa Formeln, die gegnerische Soldaten wieder zu einfachen Arbeitern degradieren sowie Wachturmtore kurzzeitig unzerstörbar oder kleine Kampfgruppen unsichtbar machen. Die Streitkräfte des sagenumwobenen Volkes verlassen sich ebenso wie die der anderen auf Schwertkämpfer, Bogenschützen und Hauptmänner. Als Verstärkung sind die Rucksackkatapultisten hinzugestoßen. Die Jungs machen mit ihren portablen Steinschleudern auch größere Armeen im Handumdrehen platt, sind aber in der Defensive fast völlig wehrlos.
