Die Siedler 2: Die nächste Generation - Wikinger

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Insgesamt erinnert die Kampagne ein wenig an die Anno 1701-Szenarien, erreicht aber nicht ganz deren Genialität: Da die gesamte Geschichte nur von einem einzelnen Sprecher und nie von eingeblendeten Charakteren vorangetrieben wird, bleibt sie etwas distanziert.

Die Siedler 2: Die nächste Generation - Wikinger Alte Bekannte
Spielerisch unterscheiden sich die (im ursprünglichen Original-Siedler 2 übrigens enthaltenen) Wikinger keinen Deut von den anderen Völkern: Rohstoffe, Gebäude, Berufe, Militär - alles ist komplett identisch. Dadurch schleichen sich langfristig einige Längen ein, weil dem Spieler doch recht schnell bewusst ist, dass er lediglich verschiedene Grafiken kommandiert. Neu: Sie können nun ein Haupthaus auswählen, in dem Soldaten
rekrutiert werden - dieses Gebäude fragt dann die nötigen Waren selbstständig an.

Insgesamt hinterlassen die Wikinger einen überzeugenden Eindruck. Wenn Ihnen eine gute Kampagne wichtig ist, sollten Sie zugreifen, denn selten gibt es so viele Wusel-Missionen fürs Geld. Der Schwierigkeitsgrad allerdings hat immens angezogen. Traditionelle Drauflossiedler sehen ihre Gemütlichkeit bald gegen eine Horde angreifender Generäle den Bach runtergehen. Daher sind zur Angriffsvorbereitung mitunter sehr zähe Aufbauphasen durchzustehen.

Bildergalerie

Wertung zu Die Siedler 2: Die nächste Generation - Wikinger (PC)

Wertung:

7.5 /10
Pro & Contra
Viel bessere Geschichte als im HauptspielVielfältige Missionen mit NebenquestsSinnvolle Detailverbesserungen im Interface
Wikinger unterscheiden sich nur grafischKampagne nur über Sprechertexte erzählt
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