Quelle: Buena Vista
Joseph Gordon-Levitt und Jeff Daniels liefern Bravourleistungen ab.
Eines vorweg: Trotz des Titels ist Die Regeln der Gewalt kein actionlastiger Gangsterfilm, sondern ein gut beobachtetes und stark gespieltes Charakterdrama mit Thriller-Unterströmung. Ein selbst verschuldeter Unfall hat das Leben des erfolgsverwöhnten High-School-Schülers Chris aus der Bahn geworfen. Seitdem ist sein Gedächtnis ein unzuverlässiger Flickenteppich, durch dessen Maschen selbst Routinevorgänge wie das Abschließen der Haustür fallen. Zusammen mit dem blinden Lewis teilt er sich eine Wohnung und fristet seine deprimierende Existenz als Putzmann einer Bank. Bis ihn Ganoven, die die Bank plündern wollen, geschickt ködern mit der Aussicht auf ein Leben, wie er es vor dem Unfall hatte: eine Freundin, Kumpels, Partys. Chris verstrickt sich in der cleveren Inszenierung, bis es fast zu spät ist, um sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Die Charaktere und ihre Darsteller überzeugen, vor allem Gordon-Levitt, Goode und Daniels liefern hervorragende Leistungen ab.
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