Langweiliges Ballerspiel mit Doppeldeckern.
Langeweile in der Luft: Man fliegt ein bisschen, man schießt ein bisschen. Gähn.
Umfangreich ist an Die Jagd auf den Roten Baron 2 nur der Titel. Das Spiel selber enthält zehn bemerkenswert kurze Missionen, die durchschnittlich fünf Minuten dauern. Sie lenken einen Doppeldecker aus der Verfolgerperspektive durch die Luft, schießen auf andere Flugzeuge, weichen Flakfeuer aus, lassen Bomben auf Fabriken fallen und langweilen sich trotz actionreicher Umsetzung. Es gibt einfach nichts, das man mit dem Adjektiv ”spannend" umschreiben könnte: Öde surrt Ihr Flieger, bis irgendwann ein Gegner aus dem Nichts auftaucht und nach ein paar Schüssen wieder abstürzt. Das ist Einfalt in Perfektion. Mehr Spaß gäbe es im Multiplayer-Modus. Leider braucht jeder Spieler eine Version. Sind Sie Grobmotoriker, wird Ihnen das Fliegen übrigens in etwa so vorkommen, als müssten Sie mit einer Hand nach einer nassen Seife greifen: Die Steuerung der Doppeldecker ist übersensibel ausgefallen, egal ob Sie mit Maus, Tastatur oder Joystick spielen.
