Review: Die Entdeckung der Unendlichkeit

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"The Theory of Everything" (2014)
Quelle: Universal

Stephen Hawking ist zweifellos einer der größten Köpfe unserer Zeit. Aber sein Leben und sein dramatisches Schicksal in einen Film zu packen - ob das gelingt?

Spätestens seit dem Hype um die Ice Bucket Challenge und dem Kinofilm Hin und weg weiß eine größere Öffentlichkeit, dass sich hinter dem Kürzel ALS eine unheilbare Nervenkrankheit verbirgt. Wer an ihr leidet, wird irgendwann unweigerlich zum Pflegefall. Der weltberühmte Physiker Stephen Hawking lebt seit einem halben Jahrhundert mit der Krankheit, kann aber schon seit Jahrzehnten nicht mehr laufen und sprechen. Basierend auf den Memoiren von Hawkings erster Frau Jane adaptierte Regisseur James Marsh die gemeinsamen Jahre des Ehepaars für die Leinwand. Dabei baut er auf intensive, oft auch aus subjektiver Perspektive aufgenommene Bilder und überragende Hauptdarsteller: Felicity Jones gibt Janes zunehmender physischer und psychischer Überforderung ein glaubhaftes Gesicht. Und Eddie Redmayne stellt Hawkings körperlichen Verfall nicht nur sehr überzeugend und anrührend dar, sondern sorgt auch immer wieder für hoffnungs- und humorvolle Momente.

FAZIT // Berührendes Biopic mit durchweg überzeugenden Darstellern und einem Thema, das derzeit in aller Munde ist

(Autor: Elke Eckert)

Wertung zu Die Entdeckung der Unendlichkeit

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