Diablo 4: Erfüllt es die hohen Erwartungen? Das sagen unsere Tester zur Beta
Trotz Online-Sorgen der Klopper von morgen? Unser Team hat sich Tag und Nacht durch die Beta von Diablo 4 gekämpft und alles rausgeholt, was es bislang zu spielen gab. Hier ziehen wir ein erstes Fazit: Was hat uns gefallen, wo hat uns Diablo 4 überrascht? Wo sehen wir noch Probleme? Und was muss Blizzard bis zum Release in den Griff bekommen?
Mausklicks hallen durch die Gänge. Augenlider, die schwer bis zu den Schultern hängen. Eine Kaffeemaschine im Dauerbetrieb. Ja, mit Diablo kann man unsere Redaktion auch im Jahr 2023 noch ganz zuverlässig lahmlegen. Bis in die Morgenstunden haben wir uns durch das erste offene Beta-Wochenende von Diablo 4 geschnetzelt, haben massig Beute und Erfahrung gesammelt, die offene Welt erkundet, einen riesigen Weltenboss gelegt ... und ein paar wirklich unschöne Begegnung mit dem Butcher erlebt. Damit waren wir natürlich nicht allein: Als am Freitagabend die Tore zur Beta geöffnet wurden, strichen Blizzards Login-Server erwartungsgemäß die Segel. Die Folge waren nervige Warteschlangen, die aber schon am nächsten Morgen weitestgehend behoben waren. Und so konnten wir von Samstag früh bis Montagabend ohne größere Probleme spielen und jede Menge Eindrücke gewinnen.
Los ging es mit dem stimmungsvollen, aber ungewöhnlich ruhigen Prolog: Blizzard setzt diesmal auf Zwischensequenzen in Spielgrafik und gescriptete Dialogszenen, die etwas länger und unaufgeregter ausfallen als in den Vorgängern. Man merkt: Die Story wird auch in Diablo 4 (jetzt kaufen 49,99 € ) großgeschrieben, diesmal geht es um die Dämonin Lilith und ihren ehemaligen Geliebten, den Erzengel Inarius, mit dem sie gemeinsam die Welt Sanktuario erschaffen hat. Guter Stoff, der fest in der Lore verankert ist und der sich bestens dazu eignet, um ein neues Kapitel in der Welt von Diablo aufzuschlagen.
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Quelle: Blizzard / Bildmontage: PC Games
Unsere kurzsichtigen Beta-Tester für Diablo 4. Von links nach rechts: Felix, Chris und Matthias. Nicht im Bild: Domi. Der trägt nämlich keine Brille und durfte deshalb nicht mit aufs Motiv.
Meinung
Nach dem Prolog geht es hinaus in die offene Spielwelt. Die Beta umfasst eine von fünf weitläufigen Zonen, in denen man sich völlig frei bewegen darf. Ihr könnt ihr erkunden, jede Menge (optionale) Dungeons betreten, viele Nebenquests erledigen, aufleveln, looten und zufällige Ereignisse spielen, die euch für ein paar Minuten beschäftigen und in aller Regel gute Belohnungen droppen. Wer die Grenze des Beta-Gebietes überschreitet, bekommt eine Warnung und wird kurz darauf automatisch zurück teleportiert - ihr könnt also wirklich nicht mehr erkunden als den ersten Akt. Der dürfte euch aber locker über das Wochenende beschäftigen.
Quelle: PC Games
Lilith hat schon in der Beta ihren ersten großen Auftritt.
Dabei werdet ihr auch zwangsläufig vielen anderen Spielern begegnen: Diablo 4 ist ein reines Online-Spiel, in dem ihr euch die Welt mit anderen Spielern teilt. Allerdings hat Blizzard darauf geachtet, dass es nicht ausartet: In den Städten und bei Händlern sieht man zwar immer eine Handvoll Spieler, doch sobald man die Ortschaft verlässt, wird es deutlich weniger. Andere Spieler trifft man dann vorwiegend bei Open-World-Events, während man in Dungeons und Story-Abschnitten grundsätzlich allein oder mit einer festen Gruppe unterwegs ist.
Meinung
Das verschneite Gebiet "Zersplitterte Gipfel" ist sehr stimmungsvoll gestaltet, zusammen mit den Tag- und Nachtwechseln und der bedrückenden Musikuntermalung kommt da ordentlich Atmosphäre auf. Allerdings fehlt es der Zone auch noch an besonderen Orten und Locations, die einem im Gedächtnis bleiben.
Quelle: PC Games
Vor allem in den Dörfern begegnen euch auch andere Spieler. Wirklich gestört haben die uns aber nie.
Die einprägsamste Ortschaft ist Kyovashad, die einzige größere Siedlung in der ersten Zone. Sie ist eure wichtigste Anlaufstelle in der Beta, denn hier findet ihr alle wichtigen Händler und Handwerker, außerdem könnt ihr dort eure Beutekiste und euren Kleiderschrank (für Transmog) aufsuchen. Ein Stallmeister steht hier ebenfalls bereit, allerdings könnt ihr euch in der Beta noch kein Pferd zulegen. Wer sich darauf gefreut hat, schon jetzt durch die Spielwelt zu reiten, muss also noch etwas warten - das Feature wird erst zum Release freigeschaltet.
Dafür könnt ihr in der Stadt aber schon eine ganze Menge ausprobieren. Wie gewohnt zerlegt euch der Schmied eure überschüssige Ausrüstung in Materialien, obendrein könnt ihr eure Items nun in mehreren Rängen aufwerten, dadurch bleiben sie euch länger erhalten. Der Juwelier verbessert eure Edelsteine und fügt Gegenständen neue Sockelfassungen hinzu, während sich der Alchemist darum kümmert, eure Heiltränke zu verbessern und andere Potions herzustellen, die euch vorübergehend einen nützlichen Buff verpassen.
Auf der nächsten Seite geht's weiter mit Meinungen und Eindrücken aus der Beta!

a) es gibt verschiedene Server: Season softcore, Season Hardcore, non-season softcore, non-season hardcore
Auf Season servern kannst du die momentane Season Reise durchspielen und entsprechende Erfolge und Belohnungen erhalten (zB weitere Seiten für die Inventar Truhe, Portraitrahmen oder Cosmetics
Auf einem Softcore server kannst du sterben, und fängst in der Stadt oder weit genug neben der Stelle, wo du gestorben bist oder am letzten Checkpunkt wieder an
Im Hardcore Modus stirbst du und dein Charakter ist unwiederruflich tot. Dann musst du einen neuen erstellen, auf null anfangen und hast keinen Zugriff auf deine bisherig gefüllte Truhe.
b) Im non-season softcore Modus kannst du ewig Progress machen. Neue Season, neuer Patch - egal, dein Progress geht ununterbrochen weiter
im Season Modus fängst du beim Season Start bei null an: keine Charaktere, kein Truheninhalt
c) Egal, welchen Server du bespielst: Wenn du die Geschichte einmal durchgespielt hast, kannst du mit dem nächsten Charakter direkt im Abenteuer Modus beginnen. dh: die ganze Welt und alle Bosse, alle Begleiter, Weltquests und die normalen Rifts sind freigeschaltet.
d) wenn du (ggfalls: in der aktuellen Season) den Abenteuermodus durchgespielt hast, kannst du sofort weiter progress machen.
e) höhere Schrierigkeitsgrade heißen nicht, daß du jeden Schwierigkeitsgrad einmal komplett durchspielen mußt. du kannst jederzeit ein neues Spiel im höchsten dir passenden Scheirigkeitsgrad erstellen und mit deinem Charakter da Monster zerkloppen (Die höheren Schwierigkeitsgrade werden iirc durch den Charakterlevel freigeschaltet, so daß du nicht auf Torment 16 starten kannst (wo du aber eh nur instant umfallen würdest)
F) generell geht es in D3 darum, sein Set mit Legendaries und entsprechenden Synergien zusammenzustellen und dann noch einzelne Ausrüstungsteile upzugraden oder durch bessere Drops auszutauschen. Im langer Sicht heißt das: viele Bounties und viele Greater Rifts durch zu spielen, was natürlich objektiv gesehen recht repetetiv ist
Mann!!! ist D2R geil , danke für den tipp :)
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Mann!!! ist D2R geil , danke für den tipp :)
Hatte D3 zum Release gezockt und nach einem Monat wieder deinstalliert. Hatte seitdem nichts mehr mit Diablo zu tun bis D2R raus kam, was mich allein schon wegen des Nostalgiefaktors abgeholt hat. Aber da war dann auch schnell wieder die Luft raus.
Nach der ersten Beta muss ich sagen dass Blizzard jetzt schon sehr viel richtig gemacht hat. Dem Hype kann ich mich leider nicht verwehren. :-D
Nach der Beta traue ich mir so eine Aussage zu. Am Wochenende gehts mit der offenen Beta weiter. Dafür lasse ich auch ein RE4 Remake erstmal liegen. :)