Die Zukunft von Diablo: Remake, MMO oder Diablo 4?

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Special Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Die Zukunft von Diablo: Remake, MMO oder Diablo 4?
Quelle: Blizzard Entertainment

Kurz vor der diesjährigen Blizzcon steigt die Spannung: Wird Blizzard endlich seine Pläne für Diablo enthüllen? Wird die Marke fortgesetzt, kommt ein Nachfolger, ein Add-on, ein Patch - oder werden die Spieler noch länger auf die Folter gespannt? Wir machen eine Bestandsaufnahme - wo steht Diablo 3 derzeit und wie könnte es mit der Marke weitergehen? Im Special suchen wir nach Antworten und überlegen uns, wie ein Diablo 4 tatsächlich aussehen könnte.

Wie soll es mit Diablo weitergehen? Auf dieser Seite entwerfen wir noch mehr mögliche Szenarien, wie Blizzard die Marke fortführen könnte - und was dabei alles schief gehen kann.

Variante #4: Diablo 2 HD - der lang ersehnte Crowd Pleaser

Diablo 2 (2001) gilt als Genre-Meilenstein, der zahllose Spiele beeinflusst hat. Quelle: Blizzard Diablo 2 (2001) gilt als Genre-Meilenstein, der zahllose Spiele beeinflusst hat. Diablo 2 ist und bleibt der beliebteste Teil der Reihe. Kein Tag vergeht, an dem sich die Fans nicht ein möglichst originalgetreues Remake wünschen. Nun ist Blizzard traditionell kein Freund von Remakes und lehnt diese in der Regel kategorisch ab. Doch das Blizzard von heute ist unberechenbar, ein anderes Studio als noch vor ein paar Jahren - ihm wäre auch eine aufwendige Neuauflage zuzutrauen.

Ein Remake von Diablo 2 würde sich natürlich anders anfühlen als das 2D-Original, denn auf den Einsatz einer flexiblen 3D-Engine würde Blizzard heutzutage wohl kaum verzichten. Trotzdem könnte man das Kampfgefühl, die Klassen, die Skills und den düsteren Gothic-Look des Kultspiels auch gut in ein modernes Technikgewand übertragen. Wer daran zweifelt, der möge einfach mal Path of Exile spielen. Das ist nämlich schon ziemlich nahe dran.

Diablo 2 wird auch heute noch gerne gespielt. Quelle: Blizzard Diablo 2 wird auch heute noch gerne gespielt. Inhaltlich müsste ein "Diablo 2 HD", nennen wir es der Einfachheit halber so, allerdings mehr bieten als das Original. Simples Beispiel: Ein Abenteuermodus wie in Diablo 3 wäre auch im zweiten Teil problemlos umsetzbar! Auch das Skillsystem dürfte die ein oder andere Auffrischung vertragen, denn die altmodischen Talentbäume mit ihren stark limitierten Respec-Möglichkeiten dürften der heutigen Zielgruppe kaum noch schmecken. Daran ändert auch das Synergie-System wenig, das Blizzard erst nachträglich ins Spiel gepatcht hat, um den starren Talentbäumen ein wenig von ihrem Schrecken zu nehmen.

Prognose: Diablo 2 war und ist ein großartiges Spiel! Doch ein vollwertiges Remake müsste Blizzard nicht nur von Grund auf neu entwickeln, es müssten auch viele Features an moderne Spielgewohnheiten angepasst werden (Stichwort: Talentbäume), um konkurrenzfähig zu bleiben - und das dürfte den Fans des Originals wohl kaum gefallen.

Variante #5: Diablo MMO - Zurück zu den Plänen von Blizzard North

Wir erinnern uns: Nachdem Blizzard North im Jahr 2001 das Add-on Lord of Destruction für Diablo 2 veröffentlicht hatte, überlegte das Team zunächst, eine zweite Erweiterung zu produzieren. Die Idee wurde jedoch schnell verworfen und das externe Studio begann stattdessen mit den Arbeiten an Diablo 3. Das sollte, wie wir heute wissen, im Grunde ein MMO werden und den Krieg zwischen Himmel und Hölle in den Mittelpunkt rücken. Das Projekt wurde 2005 jedoch eingestellt, als Teile der Belegschaft von Blizzard North in das Blizzard-Hauptquartier übersiedelten, während andere sich mit neuen Studios selbstständig machten. Gerüchten zufolge hat Diablo 3 damals einfach nicht den internen Qualitätsansprüchen genügt.
Ein Screenshot aus dem eingestellten Diablo 3 von Blizzard North. Hier ist der Spieler im Himmel unterwegs. Quelle: http://diablo.wikia.com Ein Screenshot aus dem eingestellten Diablo 3 von Blizzard North. Hier ist der Spieler im Himmel unterwegs.

Nun ist die Idee hinter einem "World of Diablo" wahrhaftig nicht neu. Wahlweise als Champion für Himmel oder Hölle kämpfen, gegen Engel, Dämonen oder menschliche Armeen in die Schlacht ziehen - es hätte sicher seinen Reiz! Zumal die Spielwelt Sanktuario spätestens seit Diablo 3 reichhaltig genug ist, um massenhaft neue Geschichten und Charaktere abzuwerfen - die bräuchte es allerdings auch, um die Spieler auf Dauer bei der Stange zu halten.

Prognose: Blizzard setzt nach wie vor auf World of Warcraft als finanzielles Zugpferd. Ein weiteres vollwertiges Online-Rollenspiel zu erhalten und zu supporten, dürfte das Studio vor gigantische Aufgaben stellen. Zumal sich die Kalifornier gerade erst an Titan die Finger verbrannt haben - daher halten wir ein neues Online-Rollenspiel für unwahrscheinlich.

Variante #6: Diablo 4 - mit Free2Play und neuem Konzept!

Natürlich könnte Diablo 4 einfach dem Muster des Vorgängers folgen. Ein paar Story-Akte, fünf Klassen, die großen Übel besiegen und dann einfach die nächsten Monate/Jahre mit Beutejagd zubringen - fertig wäre die Fortsetzung!

Viele Fans von Diablo 2 wünschen sich ein aufwendiges Remake. Quelle: PC Games Hardware Viele Fans von Diablo 2 wünschen sich ein aufwendiges Remake. Nur: Warum sollte Blizzard nochmal das gleiche Spiel machen, das schon Diablo 3 war? Vielleicht möchte es Blizzard allen beweisen, Kritiker des dritten Teils zufrieden stellen, die Formel perfektionieren. Doch das halten wir für unwahrscheinlich, immerhin hat sich das Genre seit Diablo 3 wieder ein gutes Stück weiterbewegt. Allein Path of Exile stellt einen gewaltigen Free2Play-Konkurrenten dar, der vor allem Fans von komplexen Charaktersystemen und Online-Koop glücklich macht. Und das kostengünstige Grim Dawn bedient klassische Offline-Spieler mit einem düsteren Setting, einer dicken Portion Titan-Quest-Feeling und einer riesigen Spielwelt voller Beute und Quests. Diablo 4 müsste seine Nische also irgendwo dazwischen finden.

So könnte ein Diablo 4 unserer Ansicht nach aussehen: Anstelle der klassischen, in Akte unterteilten Struktur würde Diablo 4 erstmals komplett aus einem riesigen Abenteuermodus bestehen. Der würde allerdings nicht mehr lahme Wiederholungsaufgaben umfassen, sondern eine Vielzahl kleiner, kurzweiliger Missionen, die Spielergruppen für 15 bis 60 Minuten beschäftigen. Im Rahmen dieser Missionen könnte Blizzard jede Art von Geschichten erzählen und jede noch so verrückte Spielidee umsetzen, die sie wollen - von Verteidigungseinsätzen und Eskorten über Sammelmissionen und Kopfgeldjagden bis hin zum großen Kampf gegen Diablo und seine Geschwister.

Kurzweilig, leicht zu erweitern

Ein Vorteil dieser Spielstruktur: Diablo 4 wäre leicht erweiterbar, da Blizzard nach Belieben neue Levels, Quests, Geschichten und Aufgabentypen hinzufügen könnte, ohne sich an die Hauptstory zu binden. Zwischen den Missionen kehrt man in lebendige Hubs zurück, in denen man mehr zu tun hätte, als nur Handwerker abzulaufen und Items in die Truhe zu packen. Spezielle Quest-Serien und Events, Gilden und Tauschbasare würden das Metagame abseits des Monster-Totklickens in Schwung bringen.

Plant Blizzard einen Reboot, der Diablo wieder zum Kern der Marke zurückführt? Quelle: Blizzard Entertainment Plant Blizzard einen Reboot, der Diablo wieder zum Kern der Marke zurückführt? Neben den klar umrissenen, größtenteils zufälligen Missionsgebieten gäbe es außerdem noch riesige Schlachtfelder, in denen sich Engel, Dämonen, Nephalem und menschliche Armeen gegenseitig ans Leder wollen - vergleichbar mit den offenen Levels aus Destiny, in denen sich eine Vielzahl von Spielern gleichzeitig austoben und riesige Welten-Bosse besiegen kann. Per Phasing wäre sichergestellt, dass sich nicht zuviele Spieler am gleichen Ort aufhalten, damit die Keilereien nicht so wahnwitzig unübersichtlich ausfallen wie beispielsweise in Marvel Heroes.

Die spielbaren Klassen könnte man in Gilden, Stämme oder andere Fraktionen unterteilen, um noch mehr Abwechslung in das Klassenspiel zu bringen. Offene, weit verzweigte Skillsysteme mit langfristigen Upgrades würden dafür sorgen, dass man sich lange mit der Charakterentwicklung beschäftigen kann. Horadrimwürfel, Handwerker, Runenwörter und vielleicht ein Skill-System wie in Path of Exile, in dem Skills an levelbare Edelsteine gekoppelt sind, gäben dem Spieler schon vom Start an über Monate hinweg genug zu tun - eine Zeit, die Blizzard bereits fleißig für erste Content-Erweiterungen nutzen würde.

Free2play oder Ingame-Shop - alles ist möglich

Für Heroes of the Storm setzt Blizzard auf ein faires Free2Play-System. Es könnte auch für Diablo funktionieren. Quelle: Blizzard Für Heroes of the Storm setzt Blizzard auf ein faires Free2Play-System. Es könnte auch für Diablo funktionieren. Und wie soll man das alles bezahlen? Künftige Content-Updates, also neue Missionen, Spieltypen, Helden, Handwerker und dergleichen, könnte man über eine oder mehrere Ingame-Währungen freischalten, die man sich einfach durch fleißiges Spielen verdient. Oder man kauft sie eben gegen echtes Geld. Darum wäre ein Free2Play-Modell für Diablo 4 unserer Ansicht nach absolut im Bereich des Möglichen. Alternativ könnte man Diablo 4 auch zum normalen Festpreis verkaufen - und trotzdem neuen Content, sofern er es wert ist, gegen echtes Geld anbieten. Natürlich sofern man sich die Inhalte nicht lieber per Ingame-Währung erspielen will. Auch XP-Booster und kosmetische Items könnte Blizzard über einen eigenen Shop verkaufen. Die hätten dann zwar wie in Heroes of the Storm keine spielerische Auswirkung, doch wer seinen Helden mit speziellen Gimmicks, Pets, Flügeln und dergleichen aufhübschen mag, hätte nun die Gelegenheit dazu - und Blizzard freut sich über eine weitere kleine Einnahmequelle.

Um noch ein paar Schlagworte zu liefern, die wir mit Diablo 4 verbinden: Farbenfroher Grafikstil, aber weniger bunt als Diablo 3. Voller Gamepad-Support. Multiplattform. Cross-Play. Und natürlich kein Offline-Modus - denn diese Zeiten dürften für Blizzard schon lange vorbei sein.

Prognose: Müssten wir Wetten abschließen, würden wir unsere Kohle auf einen Nachfolger setzen - egal ob der nun eine 4 im Titel trägt oder nicht. Und ob der dann auch nur entfernt so aussehen würde, wie wir ihn hier zusammenfantasiert haben, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.

Eure Meinung bitte!

Natürlich würden wir gerne von euch wissen: Wie stellt ihr euch ein neues Diablo vor? Oder glaubt ihr, Blizzard hat auf der Blizzcon etwas ganz anderes rund um Diablo anzukündigen? Schreibt uns eure Meinung im Kommentarbereich!

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  1. Seite 1 Die Zukunft von Diablo: Einleitung und Diablo 3
  2. Seite 2 Die Zukunft von Diablo: Add-on oder Reboot?
  3. Seite 3 Die Zukunft von Diablo: Remake, MMO oder Diablo 4?
    • Kommentare (49)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Felix Schuetz Redakteur
        Zitat von bltpgermany
        Ich erhoffe mir auch schon seid langer zeit ein christlich angehauchtes Fantasy RGP was etwas mehr ist als Diablo. Diablo ist ohnehin eines von sehr wenigigen Spielen mit christlicher Mythologie als Thema. Engel, Dämonen, Kirche etc. Mein Traum wäre ja eine Mischung aus Assassin's Creed und Diablo. Sowohl Engel als auch Dämonen spielen, mit jeweils zeitlich unterschiedlichen Kampagnen. Heute und vor mehreren Tausend Jahren.

        Die Story von Supernatural / Diablo, mit Open World Karten und Zeitsprüngen wie in Assassin's Creed. Das wäre doch mal ein totaler Kracher. :-D

        Supernatural thematisiert ja auch von A-Z:

        Gott
        Lucifer & Michael
        Engel & Dämonen
        Kain und Abel
        Adam und Eva
        Lillith
        Geister, Werwölfe, Vampire, Gin's etc. etc.

        Generell hat Diablo immer spaß gemacht, aber die Story war immer recht kurz. Mit 20 konnte man da noch stundenlang Items farmen. Aber 30 hat man nicht mehr soviel Zeit zum zocken, da muss die Story entsprechend dasein um mich an ein Spiel zu binden. Oder die Story muss über mehrere kleine releases (Addons) verteilt nachkommen. Sonst spiele ich ein Diablo in 2 Wochen durch, und dann ist es langweilig.
        Diablo hat sehr wenig bis nichts mit christlicher Mythologie zu tun. Das betonen die Entwickler auch immer wieder gerne. Beispiel: Es gibt keinen Gott in Diablo. Und Himmel wie Hölle haben da auch nichts mit dem Jenseits (Erlösung/Strafe) zu tun, sondern sind "reale" Orte.
      • Von Felix Schuetz Redakteur
        Zitat von bltpgermany
        Ich erhoffe mir auch schon seid langer zeit ein christlich angehauchtes Fantasy RGP was etwas mehr ist als Diablo. Diablo ist ohnehin eines von sehr wenigigen Spielen mit christlicher Mythologie als Thema. Engel, Dämonen, Kirche etc. Mein Traum wäre ja eine Mischung aus Assassin's Creed und Diablo. Sowohl Engel als auch Dämonen spielen, mit jeweils zeitlich unterschiedlichen Kampagnen. Heute und vor mehreren Tausend Jahren.

        Die Story von Supernatural / Diablo, mit Open World Karten und Zeitsprüngen wie in Assassin's Creed. Das wäre doch mal ein totaler Kracher. :-D

        Supernatural thematisiert ja auch von A-Z:

        Gott
        Lucifer & Michael
        Engel & Dämonen
        Kain und Abel
        Adam und Eva
        Lillith
        Geister, Werwölfe, Vampire, Gin's etc. etc.

        Generell hat Diablo immer spaß gemacht, aber die Story war immer recht kurz. Mit 20 konnte man da noch stundenlang Items farmen. Aber 30 hat man nicht mehr soviel Zeit zum zocken, da muss die Story entsprechend dasein um mich an ein Spiel zu binden. Oder die Story muss über mehrere kleine releases (Addons) verteilt nachkommen. Sonst spiele ich ein Diablo in 2 Wochen durch, und dann ist es langweilig.
        Diablo hat sehr wenig bis nichts mit christlicher Mythologie zu tun. Das betonen die Entwickler auch immer wieder gerne. Beispiel: Es gibt keinen Gott in Diablo. Und Himmel wie Hölle haben da auch nichts mit dem Jenseits (Erlösung/Strafe) zu tun, sondern sind "reale" Orte.
      • Von bltpgermany Spiele-Novize/Novizin
        Ich erhoffe mir auch schon seid langer zeit ein christlich angehauchtes Fantasy RGP was etwas mehr ist als Diablo. Diablo ist ohnehin eines von sehr wenigigen Spielen mit christlicher Mythologie als Thema. Engel, Dämonen, Kirche etc. Mein Traum wäre ja eine Mischung aus Assassin's Creed und Diablo. Sowohl Engel als auch Dämonen spielen, mit jeweils zeitlich unterschiedlichen Kampagnen. Heute und vor mehreren Tausend Jahren.

        Die Story von Supernatural / Diablo, mit Open World Karten und Zeitsprüngen wie in Assassin's Creed. Das wäre doch mal ein totaler Kracher. :-D

        Supernatural thematisiert ja auch von A-Z:

        Gott
        Lucifer & Michael
        Engel & Dämonen
        Kain und Abel
        Adam und Eva
        Lillith
        Geister, Werwölfe, Vampire, Gin's etc. etc.

        Generell hat Diablo immer spaß gemacht, aber die Story war immer recht kurz. Mit 20 konnte man da noch stundenlang Items farmen. Aber 30 hat man nicht mehr soviel Zeit zum zocken, da muss die Story entsprechend dasein um mich an ein Spiel zu binden. Oder die Story muss über mehrere kleine releases (Addons) verteilt nachkommen. Sonst spiele ich ein Diablo in 2 Wochen durch, und dann ist es langweilig.
      • Von GremlinGizmo Anfänger/in
        Okay, ....Diablo hat mehr Zeit bekommen auf der Blizzcom, 2 Termine extra (zu sehen auf der aktualisierten offiziellen Karte), allerdings zum jetzigen Zeitpunkt ohne Übertragung (virtuelles Ticket)....??!!

        Und die Sache mit dem Necromancer verdichtet sich...Fragen über Fragen ;-)
      • Von MichaelG Mitglied
        Zitat von springenderBusch
        Und wie kannst du gegen Free 2 Play schießen wenn du gerade mal ein AKTUELLES Spiel dieser Bauart kennst/spielst ? Meine anderen Beispiele ignorierst du einfach.
        Du bleibst stur und steif auf deinem Standpunkt stehen Free 2 Play ist große Scheiße. Deine Meinung sei Dir gegönnt...sie muß aber nicht zwingend richtig oder allgemeingültig sein.
        Ich fand Free 2 Play früher auch große Scheiße, vor allem am Anfang dieser Spartenentwicklung. Aber der Free 2 Play Markt hat sich geändert und ändert sich weiterhin. Reine Abzock-Titel wie früher sind nicht die Regel,
        weil die Entwickler merken, das man damit auf dem PC sehr schnell auf die Schnauze fliegen kann oder die Ingame Shop Mechanik wird sehr gewaltig abgeschwächt weil die Spieler nach kurzem Test in Scharen wegrennen. Zumindest im Westen.
        Mir hat der Free 2 Play Markt vor allem Eines gebracht : Ich konnte und kann viele Spiele KOSTENLOS testen und für mich entscheiden ob sie etwas taugen oder nicht.
        Letzten Endes habe ich dadurch ( und werde es weiterhin ) einen Haufen Geld gespart und meine Nerven geschont, weil ich mir keine Krüppel zum Vollpreis mehr unterjubeln lasse.
        Meinen Zuschauern im Stream sage ich immer : " Es ist Free 2 Play ! Ladet es euch runter, spielt es und entscheidet dann ob es Scheiße ist oder eine Chanse verdient hat. Es ist KOSTENLOS also juckt es nicht ! Und erst nach dutzenden Spielstunden
        solltet ihr entscheiden ob die Entwickler euer Taschengeld oder hart verdiente Kohle in angemessenem Rahmen bekommen dürfen."
        Wir beide werden zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, Dir sollte aber klar sein das bereits jetzt bei großen AAA Produktionen Free 2 Play Mechaniken greifen, die die meißten - vor allem jüngeren User - als solche gar nicht mehr war nehmen und bereitwillig 60 € Vollpreis + dutzende oder hunderte € in Kartenpacks stecken. Beispiel CoD oder FIFA etc.
        Das ist für mich schon mindestens auf dem gleichen Niveau wie eine Pay-Wall bei Handy Spielen.
        Hand zum Gruß
        springenderBuschTV
        Die Firmen müssen und wollen Geld verdienen. Also müssen Bezahlfunktionen her die der Kunde nutzt. Anders macht es keinen Sinn. Wenn es keine direkte Paywall ist, gibt es andere Funktionen. Z.B. den Zugang zu effektiven Waffen/Funktionen nur gegen Echtgeld gewähren, Einbremsung von denen die kein Geld bezahlen (Entwicklung verlangsamen) u.s.w.

        Die Entwickler sind nicht Mutter Theresa. Von daher bleibe ich dabei. Ich halte nicht viel von F2P. Und bei Warthunder bin ich auch beim überlegen, wie lange ich mir das Spiel so noch antuen werde.

        Mein Lieblingsprinzip ist immer noch Vollpreis. Punkt. Alles zu einem Preis. Maximal noch der Seasonpaß dazu. Aber keine regelmäßigen Kleinbeträge um vorwärts zu kommen.
      • Von xdave78 Mitglied
        Ich glaube auch nicht, dass überhaupt was in der Größenordnung angekündigt werden wird. Dazu ist viel zu wenig Rummel gemacht worden.

        Weiterhin halte ich es für unwahrscheinlich, dass Blizzard mit Diablo so weitermacht wie bisher. Weil im Artikel schon erwähnt gibt es einfach zu mächtige Konkurrenten und Blizzard ist imo nicht dafür bekannt dumm zu agieren.

        Am wahrscheinlichsten kommt für mich für Diablo der Umschwung in ein anderes Genre oder die MMO Sachen in Frage. Blizzard ist eigentlich dafür bekannt unorthodoxe Wege einzuschlagen. So hat man aus einem RTS mit relativ flacher Story eine MMORPG Welt mit einer weitreichenden Lore gebastelt.
        Ich wäre nicht verwundert, wenn Blizzard diesen Genienstreich nun mit Diablo wiederholt und das macht, wo alle hinterher verwundert sind (a) das der Plan aufgeht und (b) man sich fragt wieso sie es nicht früher gemacht haben oder warum niemand sonst drauf gekommen ist,
      Direkt zum Diskussionsende
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