Die Zukunft von Diablo: Add-on oder Reboot?
Kurz vor der diesjährigen Blizzcon steigt die Spannung: Wird Blizzard endlich seine Pläne für Diablo enthüllen? Wird die Marke fortgesetzt, kommt ein Nachfolger, ein Add-on, ein Patch - oder werden die Spieler noch länger auf die Folter gespannt? Wir machen eine Bestandsaufnahme - wo steht Diablo 3 derzeit und wie könnte es mit der Marke weitergehen? Im Special suchen wir nach Antworten und überlegen uns, wie ein Diablo 4 tatsächlich aussehen könnte.
Wie möchte Blizzard der Diablo-Marke neues Leben einhauchen? Mehrere Wege wären denkbar! Hier stellen wir euch ein paar mögliche Varianten vor, natürlich ohne Anspruch auf Richtigkeit. Nochmal: Es handelt sich hier um reine Spekulation und nicht um eine Ankündigung!
In diesem Artikel
Variante #1: Nichts ändert sich, Diablo 3 wird weiter gepatcht
Das zweifellos uncoolste Szenario: Blizzard enthüllt auf der Blizzcon rein gar nix Neues, Diablo 3 wird schlichtweg so weitergeführt wie bisher. Bedeutet: Ab und an kommt ein Patch, der vielleicht mal ein kleines Endgame-Feature oder ein Setting für den Abenteuermodus ergänzt, außerdem werden die Seasons weitergeführt und zusätzliche Items peppen die Beutejagd auf.
Prognose: Diablo braucht dringend neue Impulse, das weiß auch Blizzard. Allerdings heißt das nicht, dass man auf dieser Blizzcon wirklich schon etwas anzukündigen hat. Immerhin versprach Blizzard bereits eine "coole" Ankündigung rund um Diablo - die Hoffnung auf Neuigkeiten sind also geweckt!
Variante #2: Ein zweites Add-on für Diablo 3
Quelle: PC Games
Reaper of Souls bietet einen schönen, fünften Story-Akt. Nur wird der heute von kaum jemandem gespielt.
Mit einer neuen Erweiterung könnte Diablo 3 nochmal bedeutend wachsen - immerhin hat Reaper of Souls das Spiel stark aufgewertet und neben einem fünften Akt und einer sechsten Klasse auch das Endgame in Ordnung gebracht! Würde ein zweites Add-on einen ähnlichen Schub liefern, könnte Diablo 3 zumindest eine ganze Menge Fans zurückgewinnen, die sich mittlerweile Spielen wie Grim Dawn oder Path of Exile zugewandt haben. Voraussetzung dafür müssten aber tiefgreifende Neuerungen sein, die über einen weiteren Story-Akt oder eine siebte Klasse hinausgehen. Selbst grundlegende Spielmechaniken wie das Talentesystem müssten zur Debatte stehen.
Völlig auszuschließen wäre das übrigens nicht, immerhin hat Blizzard schon für World of Warcraft mehrfach die Klassen- und Talentsysteme radikal umgegraben. Man bedenke: World of Warcraft ist ein erheblich größeres und komplexeres Spiel als Diablo 3 - und selbst da scheuen die Entwickler nicht vor deftigen Änderungen zurück! Ein stark überarbeitetes Skillsystem mit zig Upgrades und neuer Langzeitmotivation könnte also zweifellos den Kern einer zweiten Erweiterung bilden.
Natürlich dürften auch neue Settings, Monster, Charaktere und Cutscenes nicht fehlen - immerhin ist Blizzard seinen Fans immer noch einen ordentlichen Abschluss der Diablo-Story schuldig. Trotzdem darf man die Handlung nicht überbewerten - ein Story-Akt in Diablo 3 ist in wenigen Stunden durchgespielt, danach geht's für praktisch jeden Spieler unweigerlich ins Endgame, sprich den Abenteuermodus. Darum müsste vor allem dieser mit vielen neuen Events und Zufallsereignissen aufgepeppt werden, damit die Monsterjagd wieder an Reiz gewinnt. Auch völlig neue Aufgabenstellungen, Quests und Spielmodi müsste sich Blizzard einfallen lassen - die Rifts und Blood Shards waren zumindest schon ein Schritt in die richtige Richtung.
Prognose: Diablo 3 würde zweifellos von einem vollgepackten Add-on profitieren und einige Fans zurückgewinnen. Doch würde sich der hohe Aufwand für Blizzard wirklich lohnen? Sollte man seine Energie stattdessen nicht lieber in ein völlig neues Diablo-Spiel stecken? So verlockend ein zweites Add-on für Diablo 3 auch wäre - es käme unserer Ansicht nach einfach zu spät, um genügend Käufer zu mobilisieren.
Variante #3: Ein kompletter Reboot
Quelle: Blizzard
Diablo erschien am 31. Dezember 1996 und feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum.
Blizzard startet die Marke Diablo nochmal komplett von vorne und wirft alten, unnötigen Ballast ab? Vor ein paar Jahren wäre das undenkbar gewesen. Doch vor ein paar Jahren ahnte auch noch niemand, dass Blizzard einmal Diablo auf Konsolen bringen, einen Multiplayer-Shooter entwickeln oder das Free2Play-Geschäft mit einem Kartenspiel aufmischen würde, obendrein auf iOS- und Android-Geräten. Blizzard hat damit vor allem eines bewiesen: Dass ihnen alles zuzutrauen ist.
Quelle: Blizzard Entertainment
Plant Blizzard einen Reboot, der Diablo wieder zum Kern der Marke zurückführt?
Ein Reboot könnte Diablo nochmal als das definieren, was es ursprünglich einmal war: ein kurzweiliger Dungeon Crawler, in dem wir in die Katakomben unter Tristram hinabsteigen, uns Level für Level tiefer in Diablos Reich wagen. Kurze, intensive Koop-Partien mit knackigen Bossen und fiesen Fallen würden in den Vordergrund rücken, ein höherer Schwierigkeitsgrad und selbst Roguelike-Elemente wie Permadeath wären denkbar. Eine reine Beutejagd, in der man selbst Bosse wie Azmodan mit zwei Klicks wegfetzt, müsste dafür in den Hintergrund treten.
Prognose: So sehr wir uns ein neues Diablo wünschen, wäre es aus unserer Sicht nicht nötig, nochmal ganz bei Null anzufangen. Diablo 3 hat Setting und Geschichte zwar gehörig aufgeblasen, doch ein kompletter Richtungswechsel wäre dann wohl doch ein zu radikaler Schritt.

Die Story von Supernatural / Diablo, mit Open World Karten und Zeitsprüngen wie in Assassin's Creed. Das wäre doch mal ein totaler Kracher. :-D
Supernatural thematisiert ja auch von A-Z:
Gott
Lucifer & Michael
Engel & Dämonen
Kain und Abel
Adam und Eva
Lillith
Geister, Werwölfe, Vampire, Gin's etc. etc.
Generell hat Diablo immer spaß gemacht, aber die Story war immer recht kurz. Mit 20 konnte man da noch stundenlang Items farmen. Aber 30 hat man nicht mehr soviel Zeit zum zocken, da muss die Story entsprechend dasein um mich an ein Spiel zu binden. Oder die Story muss über mehrere kleine releases (Addons) verteilt nachkommen. Sonst spiele ich ein Diablo in 2 Wochen durch, und dann ist es langweilig.
Die Story von Supernatural / Diablo, mit Open World Karten und Zeitsprüngen wie in Assassin's Creed. Das wäre doch mal ein totaler Kracher. :-D
Supernatural thematisiert ja auch von A-Z:
Gott
Lucifer & Michael
Engel & Dämonen
Kain und Abel
Adam und Eva
Lillith
Geister, Werwölfe, Vampire, Gin's etc. etc.
Generell hat Diablo immer spaß gemacht, aber die Story war immer recht kurz. Mit 20 konnte man da noch stundenlang Items farmen. Aber 30 hat man nicht mehr soviel Zeit zum zocken, da muss die Story entsprechend dasein um mich an ein Spiel zu binden. Oder die Story muss über mehrere kleine releases (Addons) verteilt nachkommen. Sonst spiele ich ein Diablo in 2 Wochen durch, und dann ist es langweilig.
Und die Sache mit dem Necromancer verdichtet sich...Fragen über Fragen ;-)
Du bleibst stur und steif auf deinem Standpunkt stehen Free 2 Play ist große Scheiße. Deine Meinung sei Dir gegönnt...sie muß aber nicht zwingend richtig oder allgemeingültig sein.
Ich fand Free 2 Play früher auch große Scheiße, vor allem am Anfang dieser Spartenentwicklung. Aber der Free 2 Play Markt hat sich geändert und ändert sich weiterhin. Reine Abzock-Titel wie früher sind nicht die Regel,
weil die Entwickler merken, das man damit auf dem PC sehr schnell auf die Schnauze fliegen kann oder die Ingame Shop Mechanik wird sehr gewaltig abgeschwächt weil die Spieler nach kurzem Test in Scharen wegrennen. Zumindest im Westen.
Mir hat der Free 2 Play Markt vor allem Eines gebracht : Ich konnte und kann viele Spiele KOSTENLOS testen und für mich entscheiden ob sie etwas taugen oder nicht.
Letzten Endes habe ich dadurch ( und werde es weiterhin ) einen Haufen Geld gespart und meine Nerven geschont, weil ich mir keine Krüppel zum Vollpreis mehr unterjubeln lasse.
Meinen Zuschauern im Stream sage ich immer : " Es ist Free 2 Play ! Ladet es euch runter, spielt es und entscheidet dann ob es Scheiße ist oder eine Chanse verdient hat. Es ist KOSTENLOS also juckt es nicht ! Und erst nach dutzenden Spielstunden
solltet ihr entscheiden ob die Entwickler euer Taschengeld oder hart verdiente Kohle in angemessenem Rahmen bekommen dürfen."
Wir beide werden zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, Dir sollte aber klar sein das bereits jetzt bei großen AAA Produktionen Free 2 Play Mechaniken greifen, die die meißten - vor allem jüngeren User - als solche gar nicht mehr war nehmen und bereitwillig 60 € Vollpreis + dutzende oder hunderte € in Kartenpacks stecken. Beispiel CoD oder FIFA etc.
Das ist für mich schon mindestens auf dem gleichen Niveau wie eine Pay-Wall bei Handy Spielen.
Hand zum Gruß
springenderBuschTV
Die Entwickler sind nicht Mutter Theresa. Von daher bleibe ich dabei. Ich halte nicht viel von F2P. Und bei Warthunder bin ich auch beim überlegen, wie lange ich mir das Spiel so noch antuen werde.
Mein Lieblingsprinzip ist immer noch Vollpreis. Punkt. Alles zu einem Preis. Maximal noch der Seasonpaß dazu. Aber keine regelmäßigen Kleinbeträge um vorwärts zu kommen.
Weiterhin halte ich es für unwahrscheinlich, dass Blizzard mit Diablo so weitermacht wie bisher. Weil im Artikel schon erwähnt gibt es einfach zu mächtige Konkurrenten und Blizzard ist imo nicht dafür bekannt dumm zu agieren.
Am wahrscheinlichsten kommt für mich für Diablo der Umschwung in ein anderes Genre oder die MMO Sachen in Frage. Blizzard ist eigentlich dafür bekannt unorthodoxe Wege einzuschlagen. So hat man aus einem RTS mit relativ flacher Story eine MMORPG Welt mit einer weitreichenden Lore gebastelt.
Ich wäre nicht verwundert, wenn Blizzard diesen Genienstreich nun mit Diablo wiederholt und das macht, wo alle hinterher verwundert sind (a) das der Plan aufgeht und (b) man sich fragt wieso sie es nicht früher gemacht haben oder warum niemand sonst drauf gekommen ist,