Diablo 3: Reaper of Souls - Patch 2.0.1 - Auktionshaus - Accountgebundene Items - Loot 2.0 - Paragon 2.0 - Schwierigkeitsgrade - Clan-System

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Diablo 3: Reaper of Souls - Patch 2.0.1 - Auktionshaus - Accountgebundene Items - Loot 2.0 - Paragon 2.0 - Schwierigkeitsgrade - Clan-System

Diablo 3: Reaper of Souls im Test: Hat sich Blizzards Mühe ausgezahlt? Immerhin wurde das Hauptspiel aufwendig gepatcht, das Auktionshaus ist Geschichte und das erste Add-on liefert endlich frische Inhalte: Für 40 Euro gibt's einen fünften Akt, den Kreuzritter als sechste Klasse, ein höheres Levelcap, mehr Crafting-Optionen und einen neuen Endgame-Modus. Im Test mit Wertung überprüfen wir, ob Reaper of Souls damit den satten Kaufpreis wert ist.

Diablo 3: Die Änderungen durch Patch 2.0

Egal ob man das Add-on gekauft hat oder nicht, jeder Diablo 3-Spieler erhält durch den großen Patch 2.0.1. automatisch Zugriff auf viele wichtige Änderungen und Neuerungen, die das Hauptspiel eine ganzes Stück runder machen. Davon profitiert vor allem das Beute-System, was auch mit der Schließung des Auktionshauses einhergeht: Die umstrittene Handelsplattform wurde nämlich ersatzlos gestrichen und am 18. März 2014 endgültig abgeschaltet. Es ist also nicht länger möglich, Gold, Rohstoffe und Gegenstände per Auktionshaus zu handeln. Gold- und Itemfarmer dürften es in Zukunft sogar doppelt schwer haben, denn legendäre Gegenstände sind neuerdings accountgebunden und können somit nicht mehr an andere Spieler weitergereicht werden.


Einzige Ausnahme: Wenn man einen accountgebundenen Gegenstand (zum Beispiel ein Set-Item) findet, kann man ihn binnen zwei Stunden mit Spielern handeln, die sich zum Zeitpunkt des Drops in der Gruppe befunden haben. Abgesehen von dieser Sonderregel wird der Itemhandel im Grunde vollständig unterbunden. Auf diese Weise vollzieht Blizzard nichts weniger als eine satte 180-Grad-Wendung, denn immerhin stand der Itemhandel lange Zeit im Mittelpunkt von Diablo 3! Damit ist nun Schluss, selbst altmodische Handelskanäle wie in Diablo 2 (inklusive zwielichtiger Drittanbieter und Goldfarmer) sind nicht vorgesehen, was bedeutet: Wer nun richtig gute Items haben möchte, muss dazu einfach ausgiebig spielen - das neue Loot 2.0-System hilft dabei.

Loot 2.0 - das verbesserte Beutesystem: Ganz simpel: Dank dieser Neuerung droppen nun mehr seltene Gegenstände wie legendäre Items, Rezepte und Sets. Neben der höheren Dropchance erhält man außerdem häufig Items, deren Boni sich nach der gespielten Klasse richten. Ein Beispiel: Barbaren und Kreuzritter finden meistens Gegenstände mit wichtigen Boni auf Rüstung und Stärke, ihrem Klassenattribut. Nebenbei hat Blizzard auch viele Gegenstände überarbeitet und einige mit besonderen Vorteilen und Spezialfähigkeiten versehen, sodass legendäre Items nun viel nützlicher sind, um im Endgame unterschiedliche Builds und Spielweisen zu unterstützen. Hin und wieder haben wir uns schon selbst dabei erwischt, wie wir unseren Helden umgeskillt haben, damit seine Talente besser zu den Fähigkeiten der legendären Items passen. Und hier nochmal der Hinweis: Wie zuvor beschrieben sind solche seltenen Gegenstände künftig accountgebunden und lassen sich dadurch nicht mehr an andere Spieler weitergeben.

Paragon 2.0 - das neue Charaktersystem: Sobald man Level 60 (Hauptspiel) beziehungsweise Level 70 (Reaper of Souls) erreicht hat, steigt man in Diablo 3 wie gewohnt Paragonstufen auf. Neu dabei: Es gibt nun keine Grenze mehr für Paragonlevel, man kann so lange leveln, wie man will. Außerdem erhält man nun für jede Paragonstufe einen Upgrade-Punkt, den man in verschiedene Eigenschaften (zum Beispiel Resistenzen oder Ressourcenregeneration) stecken kann. Da diese Steigerungen aber nur sehr gering ausfallen, sind viele Paragonpunkte nötig, um überhaupt einen spürbaren Effekt zu erzielen.

Darin liegt auch das Problem - nur extreme Langzeitspieler haben etwas von diesem Paragonsystem, alle anderen werden die paar kleinen Statusverbesserungen schlichtweg nicht bemerken. So löblich Blizzards Bemühen auch sein mag, ein System mit verteilbaren Upgrade-Punkten in das Spiel einzubauen - das Paragonsystem ist langweilig. Das ist umso bedauerlicher, wenn man sich den Konkurrenten Path of Exile mit seinem gigantischen Gestrüpp aus passiven Boni anschaut, denn von solcher Freiheit ist Diablo 3 immer noch so weit entfernt wie EA von der Auszeichnung "Beliebteste Firma des Jahres".

Fünf neue Schwierigkeitsgrade sorgen für besseres Balancing und entlassen die Spieler schneller ins Endgame. Quelle: PC Games Fünf neue Schwierigkeitsgrade sorgen für besseres Balancing und entlassen die Spieler schneller ins Endgame. Neue Schwierigkeitsgrade: Die alten Schwierigkeitsstufen wurden mit dem Patch 2.0.1. über Bord geworfen. Stattdessen gibt's nun die Stufen Normal, Schwer, Profi, Meister (verfügbar nach Akt 5) und Qual (verfügbar ab Level 60). Die letzte Stufe kann man außerdem über einen Schieberegler weiter anpassen und so noch deutlich schwerer machen. Durch diese Änderung ist es nicht länger nötig, das Spiel mehrmals durchzuspielen - wer mag, kann direkt auf "Profi" loslegen. Je höher die gewählte Stufe, desto größer die Dropchance für seltene Gegenstände, außerdem verdient ihr dann mehr Erfahrungspunkte. Ebenfalls neu: Anders als im alten Diablo 3 skaliert die Stärker der Monster nun automatisch mit dem Level des Helden mit, das sorgt für ein angenehmeres Balancing.


Clan-System: Über ein neues Spielmenü könnt ihr nun Clans und Gruppen gründen, um euch so leichter mit Freunden und Gleichgesinnten zu organisieren.

Zig Detailänderungen: Neben den zuvor beschriebenen Klassenänderungen hat Blizzard auch andere Details des Spiels überarbeitet. Da finden sich etwa neue Statuswerte im Charakterbogen, Elite-Monster haben neue Affixe, Handwerksmaterialien wurden ausgetauscht, verzauberte Truhen sorgen für neue Zufallsevents, ein neuer Edelstein-Typ ergänzt das Juwelier-System - alles kleine Dinge, die sich in der Summe aber positiv auswirken: Dank Add-on und Patch 2.0 ist Diablo 3 tatsächlich ein deutlich runderes Spiel geworden.

Meinung

Wertung zu Diablo 3: Reaper of Souls (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Mächtige neue KlasseSchön designter fünfter AktAbenteuermodus wertet Endgame aufSpürbar verbesserte Beutejagd (Patch 2.0)Nützliche MystikerinNeue Schwierigkeitsgrade, besseres Balancing (Patch 2.0)Düstere AtmosphäreStimmungsvolle MusikClan-SupportKein Auktionshaus mehrDetailverbesserungen (z.B. Crafting, verzauberte Truhen, neuer Edelstein)
Schwache Story mit blassem BösewichtLangweiliges Paragon-SystemInsgesamt wenig Umfang für den hohen Preis (40 Euro)Akt 1 bis 4 bleiben unverändertNur eine Handvoll neuer Skills für alte KlassenUnbefriedigendes FinaleAltes Talente-System unverändertAlles in allem wenig Neues

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Diablo 3: Reaper of Souls im Test: Wenig Umfang, aber viel verbessert
  2. Seite 2 Diablo 3: Reaper of Souls - Akt 5 - Kreuzritter - Mystikerin - Abenteuermodus
  3. Seite 3 Diablo 3: Reaper of Souls - Patch 2.0.1 - Auktionshaus - Accountgebundene Items - Loot 2.0 - Paragon 2.0 - Schwierigkeitsgrade - Clan-System
    • Kommentare (62)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MichaelG Mitglied
        Thx. Heftig, Heftig. Hatte nämlich im MM das Pack für 79,95 schon in der Hand. Aber wenn das nur das Addon ist ist es mir echt zu viel.
      • Von MichaelG Mitglied
        Thx. Heftig, Heftig. Hatte nämlich im MM das Pack für 79,95 schon in der Hand. Aber wenn das nur das Addon ist ist es mir echt zu viel.
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Zitat von MichaelG
        Ist bei der CE von Reaper of Souls das Hauptspiel mit dabei oder ist das rein das Addon ?
        Das ist nur das Add-on. ;)
      • Von MichaelG Mitglied
        Ist bei der CE von Reaper of Souls das Hauptspiel mit dabei oder ist das rein das Addon ?
      • Von golani79 Mitglied
        Zitat von Mac6echO
        Bei anderen Spielen muss ich Dlc´s dazu kaufen was(Was bezahlt man den bei z.B. BF4 wenn man alles haben möchte).
        Ich habe 80€ bezahlt zu Release - Hauptspiel + Premium ..
      • Von Smithman Stille/r Leser/in
        Danke für diesen Bericht, aber ich glaube das Geld spar ich mir lieber und spiele weiter "Path of Exile".
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