Destiny: König der Besessenen im Test - Neue Klassen, taktische Strikes, PVP und Fazit

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Oryx gibt einen guten Bösewicht ab. Der König der Besessenen kommt bedrohlich rüber - endlich ein interessanter Feind im Destiny-Universum!
Quelle: Bungie

Für den Test von Destiny: König der Besessenen lud uns Entwicklerstudio Bungie zu sich ins nordamerikanische Bellevue ein. Vor Ort spielten wir die neue Kampagne durch, kämpften uns durch alle Strikes, erkundeten den neuen Schauplatz "Dreadnought" und absolvierten mehrere Partien im neuen PvP-Modus Rift. Soviel vorweg: So viel Spaß wie mit König der Besessenen hatten wir mit Destiny bisher noch nie! Lest im Test, warum das Addon den ambitionierten MMO-Shooter zu einem besseren Spiel macht.

Destiny: König der Besessenen - Frisches Talente für alle Klassen

Alle drei Klassen in Destiny erhalten mit König der Besessenen Zugriff auf einen neuen Talentbaum mit einzigartiger Superfähigkeit. Der Jäger verwandelt sich etwa in den Nachtpirscher, der Gegner mit Pfeil und Bogen an einen Leere-Anker binden und dadurch verlangsamen kann. Spielt ihr hingegen als Warlock, dürft ihr euch in einen Sturmgott transformieren und wie Imperator Palpatine aus Krieg der Sterne Blitze aus den Händen schießen. Der Titan heizt seinen Feinden dank Sonnenbezwinger-Talentbaum mit brennenden Hammern ein. Löblich: Kurze Quest-Reihen liefern euch nach Abschluss interessante Hintergrunddetails zur jeweils gespielten Klasse. Die neuen Talentbäume ergänzen die bekannten Klassen gut, auch wenn sich Jäger, Titan und Warlock dadurch nicht grundlegend anders spielen.

Destiny: König der Besessenen - Für Veteranen: Der Hof von Oryx

Trio Deluxe: Eine neue Klasse gibt's mit König der Besessenen nicht, immerhin erhalten Jäger, Titanen und Warlocks aber einen neuen Talentbaum. Quelle: Bungie Trio Deluxe: Eine neue Klasse gibt's mit König der Besessenen nicht, immerhin erhalten Jäger, Titanen und Warlocks aber einen neuen Talentbaum. Für das Endgame hat Bungie den Hof von Oryx konzipiert. Dabei handelt es sich um ein öffentliches Event. Mittels Runen können Bosse beschworen werden. Bis zu neun Hüter gleichzeitig stürzen sich ins Gefecht. Legt man die Bosse innerhalb eines festgelegten Zeitlimits, gibt es eine Belohnung. Die beste Beute erhält dabei jener Spieler, der die Rune opferte. Dass es keine (zusätzliche) leistungsbezogene Belohnung gibt, finden wir aber schade. Denn so fast egal, ob ihr euch aktiv am Kampfgeschehen beteiligt oder nur vom anderen Ende der Arena aus zuschaut.

Die Bosse stellen eine echte Herausforderung dar, da diese nur unter bestimmten Bedingungen erledigt werden können. Beim Kampf gegen drei Hexen müssen wir beispielsweise darauf achten, das komplette Trio in möglichst kurzer Zeit auszuschalten. Töten wir eine Hexe und schaffen es nicht rechtzeitig ihre Schwestern ins Grab zu bringen, erwacht diese vollständig regeneriert zum Leben! Beim zweiten Anlauf trafen wir auf einen Oger, der nur verwundbar wird, wenn er durch den Umgebungsschaden seiner Begleiter in Mitleidenschaft gezogen wird.

Im Hof von Oryx stehen drei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl, repräsentiert durch entsprechende Runen. Die hochwertigen Runen müssen wir uns erst verdienen, in dem wir die Herausforderungen auf den niedrigeren Stufen spielen. Bosse der Stufe 3 bekamen wir während des Test-Events nicht zu Gesicht. Bungie möchte diese als Überraschung zurückhalten. Für uns völlig in Ordnung, schließlich segneten wir schon auf Stufe 1 und 2 unzählige Male das Zeitliche.

Destiny: König der Besessenen - Abschied von generischen Strikes

Zusammenspiel erforderlich: In den neuen Strikes von Destiny: König der Besessenen ist nun endlich Teamwork gefragt. Quelle: Bungie Zusammenspiel erforderlich: In den neuen Strikes von Destiny: König der Besessenen ist nun endlich Teamwork gefragt. Das Ur-Destiny fällt als Online-Shooter mit Koop-Fokus zu taktikarm aus, was sich in den für mehrere Hüter entworfenen Strikes des Hauptspiels äußert. So kämpfte man sich Gegnerwelle für Gegnerwelle bis zum Boss vor, der mit einer absurd hohen Anzahl an Lebenspunkten gesegnet war. Taktischer Anspruch? Fehlanzeige. Häufig reichte es aus, hinter einem Felsen Stellung zu beziehen und langsam die Hitpoints des Bosses runterzuballern. Nicht so in Destiny: König der Besessenen. In den eigens für die Erweiterung vier neu entworfenen Strikes ist Zusammenspielen tatsächlich erforderlich. Und zwar nicht nur beim Boss, sondern auch auf dem Weg dorthin.

Ein Beispiel: Im Strike "Fallen S.A.B.E.R." erreichen wir irgendwann einen engen Generatorraum mit zwei engen Korridoren, durch die regelmäßig Blitze schießen. Um den Strom abzustellen, müssen wir ein Relikt von einem Ende zum anderen des Korridors bewegen. Dabei müssen wir nicht nur auf die Blitze achten, sondern auch auf Selbstzerstörungsroboter, die regelmäßig aus Schächten fallen. Als Träger des Relikts sind wir jedoch wehrlos, also muss uns das Team den Weg freischießen. Auch der spätere Bosskampf gegen eine große Drohne ist aufgrund verschiedener Kampfphasen hochspannend. Ab einem bestimmten Zeitpunkt werden einige Areale in der Bossarena elektrifiziert, ihr könnt euch also nicht mehr verstecken. Gleichzeitig öffnet sich in der Mitte ein Abgrund, in den uns die Drohe mit einem Rammangriff befördern kann.

Der oben geschilderte Bosskampf stellt in Sachen Abwechslung keine Ausnahme dar. In den anderen Strike-Missionen müssen wir etwa in völliger Dunkelheit gegen einen Schar-Lord kämpfen. Wer das Radar in der oberen Bildschirmhälfte nicht im Auge behält, hat bald das Schwert des Bosses im Rücken. Im neuen Venus-Strike "Echo Chamber" geht es hingegen gegen eine scheinbar unbesiegbare Vex-Maschine, dessen Schilde kurzzeitig runtergefahren werden, wenn wir vorher ein Relikt von Punkt A nach B befördern. Das Ganze wird jedoch durch sich ständig veränderte Levelgrenzen erschwert. Außerdem kündigt der Vex-Roboter einen Superangriff an, der jene Gruppenmitglieder ausradiert, die sich nicht schnell genug hinter einen Objekt verschanzen. Diesen besonderen Nervenkitzel haben wir im Hauptspiel noch schmerzlich vermisst!

Destiny: König der Besessenen - Capture the Flag mal anders

Mehr Spaß im PVP: Der CTF-ähnliche Spielmodus Rift hat es uns angetan. Quelle: Bungie Mehr Spaß im PVP: Der CTF-ähnliche Spielmodus Rift hat es uns angetan. Kampagne, Quests, Strikes. Alles schön und gut, aber wie stehts um PvP? Auch daran hat Bungie gedacht und bringt mit dem neuen Spielmodus "Rift" etwas Abwechslung in kompetitive Gefechte. Dabei handelt es sich um eine Art Capture the Flag. An bestimmten Punkten auf den Mehrspieler-Karten taucht regelmäßig ein "Spark" genanntes Objekt auf. Über den Standort werden alle Spieler im Vorfeld informiert, was zu wilden Gefechten an dieser Location ührt. Nehmen wir den Spark auf, gilt es diesen sicher zum Rift im feindlichen Terroritorium zu bringen. Gelingt dies, wandern sehr viele Punkte auf das Teamkonto. Außerdem lösen wir eine gigantische Nova aus, die Gegner in der Nähe auslöscht - ein unheimlich befriedigendes Gefühl! Für Nervenkitzel sorgt der Umstand, dass die ungefähre Distanz des Spark-Trägers zum Rift direkt im Interface eingeblendet wird und dabei regelmäßig ein Ping-Laut ertönt, wenn dieser sich nähert. Ebenfalls neu ist der Hexenkessel-Modus, der klassisches Deathmatch-Gameplay mit einem Clou bietet: Die Aufladezeit der Fähigkeiten (einschließlich Superkräfte!) ist extrem reduziert. Das sorgt für irrwitzige Situationen, aber Rift motivierte uns auf lange Sicht deutlich mehr.

Destiny: König der Besessenen - Fazit und Wertung

Meinung

Wertung zu Destiny (PS4)

Wertung:

8.5 /10
Pro & Contra
Gut inszenierte StoryCharaktere haben endlich PersönlichkeitMotivierendes Quest-SystemNeue Strikes erfordern mehr ZusammenspielNeue Talentbäume für Klassen bringen AbwechslungSchauplatz "Grabschiff" steckt voller GeheimnisseMehr Endgame-Content (Stichwort: Hof von Oryx)
Noch immer teils lange LadezeitenKein Matchmaking für Raids

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Destiny: König der Besessenen im Test - Gute Story, Quests ohne Ende
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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Buttonsmasher Mitglied
        Ich hatte keinen Spass mit dem Spiel. Mein Pc konnte die Consolen CD nicht lesen :D .
      • Von Buttonsmasher Mitglied
        Ich hatte keinen Spass mit dem Spiel. Mein Pc konnte die Consolen CD nicht lesen :D .
      • Von BlueDragon92 Spiele-Novize/Novizin
        Tja ist wohl Schicksal das Destiny nicht für PC kommt... Sorry der musste sein ;)
      • Von MaxFalkenstern Mitglied
        Zitat von Zybba
        @Max Falkenstern:
        Ich hab ein paar Fehler gefunden.

        Seite 1, Bildunterschrift:
        "Der König der Besessenen kommt bedrohlich rüber - endlich ein interessantes Feind im Destiny-Universum!"

        Seite 2, Absatz 1:
        "Löblich: Kurze Quest-Reihen liefern euch nach Abschluss interessante Hintergrunddetails zur jeweils gespielten Klasse."

        Seite 2, Absatz 2:
        "Die Bosse stellen eine echte Herausforderung dar, da diese nur bei/zu(?) bestimmten Bedingungen erledigt werden können."
        Fixed, danke
      • Von Zybba Mitglied
        Zitat von Orzhov
        Ich wünsch mir ja auch nach wie vor eine PC-Fassung.
        Ja, ich auch.
        Trotz der bereits ausreichend bekannten Unzulänglichkeiten. ^^

        Zitat von AC3
        hätte bei steam noch nicht mal als free 2 play eine chance
        Da vertust du dich meiner Meinung nach.

        Zitat von schonbau
        Ich finde es einfach unglaublich, daß ich ein Spiel kaufe und daraus später Inhalte entfernt werden, nur weil ich nicht noch komplett andere Zusatzinhalte erwerben möchte.
        Jeder Verbraucher findet für so etwas eigentlich recht schnell deutliche Worte und ich hoffe auch das so ein Punkt benannt wird, wenn über Spiele berichtet wird.
        Das ist ja echt dreist!
        Falls es dir wirklich ein Anliegen ist, kannst du dich an Verbraucherschützer wenden.
        Keine Ahnung, wie groß Erfolgschancen da sind.

        @Max Falkenstern:
        Ich hab ein paar Fehler gefunden.

        Seite 1, Bildunterschrift:
        "Der König der Besessenen kommt bedrohlich rüber - endlich ein interessantes Feind im Destiny-Universum!"

        Seite 2, Absatz 1:
        "Löblich: Kurze Quest-Reihen liefern euch nach Abschluss interessante Hintergrunddetails zur jeweils gespielten Klasse."

        Seite 2, Absatz 2:
        "Die Bosse stellen eine echte Herausforderung dar, da diese nur bei/zu(?) bestimmten Bedingungen erledigt werden können."
      • Von DarkKnight1993 Mitglied
        Mehhh das Spiel ist die PC Fassung wirklich nicht wert. Für mich jedenfalls war Destiny eine recht kopflose Zeitverschwendung, dann doch lieber Borderlands :)
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