Destiny 2 ist am Ende: Letztes Update angekündigt, offenbar kein Teil 3 in Entwicklung
Es kommt, was viele schon erwartet hatten: Der Live-Service-Support für den MMO-Shooter wird bald eingestellt, während sich Bungie zukünftigen Projekten widmet. Ein Destiny 3 beinhalten die aber offenbar noch nicht.
Nach einer sechsmonatigen Content-Dürreperiode und seit 2024 massiv eingebrochenen Spielerzahlen waren Destiny-Fans gespannt (und besorgt), wie es beim strauchelnden Live-Service-Pionier weitergehen würde. Nachdem der MMO-Shooter mit der 2024 erschienenen Final-Shape-Erweiterung noch vollends überzeugen und hunderttausende gleichzeitige Spieler anziehen konnte, jagte in der Zeit danach eine Hiobsbotschaft die nächste.
Nun folgt, je nachdem, wie man es sieht, entweder die schlimmste Hiobsbotschaft von allen, oder die Befreiung von der quälenden Ungewissheit: Wie Bungie in einem Blog-Eintrag am Donnerstagabend verkündet hat, wird Destiny 2 (jetzt kaufen 15,00 € )zum 9. Juni 2026 mit einem letzten Content-Update namens "Monument of Triumph" auf Eis gelegt. Das bedeutet, dass der Shooter keine weiteren Live-Service-Updates, Erweiterungen oder Seasons mehr erhalten wird, und auch jährliche Events wie die zu Halloween oder Weihnachten werden nicht mehr stattfinden.
Genau wie sein zwölf Jahre alter Vorgänger wird Destiny 2 aber weiterhin spielbar bleiben, die Server werden also nicht heruntergefahren. Für Neueinsteiger und Veteranen will Bungie das Spiel in einem soliden Stadium zurücklassen, weswegen das letzte Update noch einmal einiges umkrempelt.
So wird unter anderem der Loot in Aktivitäten wie Gambit und den alten Erweiterungen auf den aktuellen Stand gehoben. Außerdem kommt der beliebte Boss-Rush-Modus namens Pantheon dauerhaft zurück und das bei der Community verhasste Portal-System wird wieder durch die alte Planetenkarte ersetzt. Die Sparrow-Racing-League feiert ebenfalls ihr Comeback.
Über alle Inhalte hinweg sollen erzielbare Triumphe und die damit freigeschalteten Belohnungen Fans dazu einladen, in Erinnerungen zu schwelgen und nochmal ein paar Runden durch das seit fast neun Jahren laufende Spiel zu drehen.
Wichtig dabei: Der bezahlte Content, den Bungie in seinem bis heute kontroversesten Update 2020 aus dem Spiel entfernt hat, kehrt nicht zurück. Die Kampagnen des Basisspiels sowie die Erweiterungen Curse of Osiris, Warmind und Forsaken bleiben für immer verloren, mitsamt aller Planeten und sonstigen Aktivitäten, die in den sogenannten Destiny-Content-Vault gesperrt wurden.
Quelle: Bungie
Monument of Triumph macht die Planetenkarte wieder zum Dreh- und Angelpunkt von Destiny 2. Die Inhalte, die 2020 aus dem Spiel entfernt wurden, kehren allerdings nicht zurück.
Wie geht's bei Destiny weiter?
In seinem Blog-Eintrag spricht Bungie von einer neuen Zukunft für das Studio, die neben frischen Projekten (und Marathon, das mit keinem einzigen Wort erwähnt wird) wohl auch weiterhin aus Destiny bestehen soll. Um das Entwicklungsstadium dieser Projekte zu beschreiben, nutzt Bungie das wenig aussagekräftige Wort "incubate", also "inkubieren" oder "ausbrüten". Von "Wir haben Ideen, aber noch kein grünes Licht von der Chefetage" bis zu "Wir arbeiten bereits aktiv an einem neuen Spiel" könnte das alles bedeuten.
Der Tenor in der Community ist jedenfalls recht einstimmig: Es wäre wahnsinnig von Bungie, kein Destiny 3 zu entwickeln, sofern Sony sie denn lässt. Immerhin reden wir hier von einem Franchise, das mit einem großen Erweiterungs-Release allein auf Steam über 300.000 gleichzeitige Spieler anlocken kann. Ob ein Destiny 3 in Arbeit ist, bleibt allerdings weiterhin nur Spekulation - zumindest von Seiten Bungies.
Brancheninsider Jason Schreier findet in seinem kurz nach dem Bungie-Update erschienenen Bericht deutlich klarere Worte: Laut seinen Quellen bei Bungie werde dem Ende von Destiny 2 eine große Entlassungswelle folgen, und das Team, das bisher für den MMO-Shooter zuständig war, habe noch keine neuen Projekte.
Es seien verschiedene Ideen, darunter auch zur Zukunft von Destiny, gepitcht worden, das "Go" habe allerdings noch keine davon bekommen. Kurz gesagt: Destiny 3 existiert bisher nicht einmal auf dem Papier. Offiziell bestätigt oder dementiert wurde Schreiers Bericht bisher nicht, allerdings gilt er als der verlässlichste Insider der Branche.
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Quellen: bungie.net, bloomberg.com

Ich als PC only Spieler seit/vor/mit dem N64 (bis nun zur Switch2) hab da ja nicht soviel davon mitbekommen. Bzw. bin Nintendokind oder nun NintendoAlterSack.
Traurig scheint es allerdings schon, wenn man da Leuten zuhört, welche über die gute alte Zeit schwadronieren. Hat ja Halo so einen Stellenwert wie z.B. Resi für die Playstation.