Der Industrie Gigant erkämpft sich ein neues Jahrtausend
Mit den neuen Hafentypen gelangt nun auch etwas Weltwirtschaft in die Simulation.
Mit satten 20 Missionen in drei Kampagnen sowie 30 Endloskarten ist das Add-on zum Industriegigant 2 ein nennenswertes Stück umfangreicher als das Hauptprogramm. Die Missionsziele sind mit dem Vorgänger quasi identisch, aber nach wie vor anspruchsvoll und unterhaltsam: 50 Tonnen Kaffee produzieren, 10 Millionen auf dem Konto ansammeln oder den Nachbarort mit Ölsardinen beliefern. Damit dabei keine Langeweile aufkommt, wurde das Hauptprogramm mit über 50 zusätzlichen Produkten wie Mais, Zucker oder Goldschmuck erweitert, die in neuen Industrien wie Fischereihafen, Raffinerie, Schmuckindustrie oder Kaffeehaus erzeugt werden. Diese werden in moderneren Transportmitteln über die teils sehr großen Landschaften bewegt: je drei neue LKW, Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber sowie fünf moderne Lokomotiven erschließen das Land schneller, zuverlässiger und billiger als je zuvor.
Die wichtigste Neuerung versteckt sich in der Warenwirtschaft: Endlich kann jede Parzelle eines Lagers einzeln belegt werden, außerdem lassen sich Lager exklusiv einer Produktionsstätte zuweisen. Damit kann die Fabrikation nun effizient gesteuert werden, was angesichts der endlich eingeführten Computergegner auch dringend notwendig ist.
