Miese Gage trotz Milliardenerfolg: Sam-Darsteller aus Herr der Ringe verlor sein Haus

1
News Tobias Tengler-Boehm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Miese Gage trotz Milliardenerfolg: Sam-Darsteller aus Herr der Ringe verlor sein Haus
Quelle: Warner Bros

In Hollywood ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Sean Astin spricht über seine Zeit als Sam bei Der Herr der Ringe.

In einem aktuellen Interview spricht Sean Astin, einer der Hauptdarsteller der Herr-der-Ringe-Trilogie, offen und ehrlich über seine miese Bezahlung während der Dreharbeiten. Der heute 55-jährige Schauspieler, Regisseur, Autor und Produzent sah sich damals sogar zu einem drastischen Schritt gezwungen, um überhaupt über die Runden zu kommen.

Sean Astin: "Sam"-Darsteller aus Herr der Ringe musste sein Haus verkaufen

"Da gab es eine kleine Unverhältnismäßigkeit zwischen der Aufmerksamkeit, die mir zuteilwurde, und wie viel Geld dabei herumkam", gibt der Schauspieler offen und ehrlich zu. "Es war nicht viel Geld. Ich musste sogar mein Haus verkaufen, weil ich so einen geringen Betrag für die Trilogie ausgehandelt hatte". Das überrascht dann doch etwas.

Bei Milliardenerfolgen wie Peter Jacksons Der Herr der Ringe denkt man als Filmfan möglicherweise automatisch, dass einem Hauptdarsteller Millionengagen winken. Wenn schon nicht im ersten Film, dann zumindest in den Fortsetzungen. Im Fall von Der Herr der Ringe bezogen sich die (nicht näher bezifferten) Gagen offenbar aber auf die gesamte Trilogie.

Sean Astin stellt jedoch eine Sache unmissverständlich dar: Er steht seinen Erfahrungen als einer der Hauptdarsteller der Herr-der-Ringe-Trilogie ausschließlich positiv gegenüber. Er trifft seine Hobbit-Gefährten Elijah Wood (Frodo), Billy Boyd (Pippin) und Dominic Monaghan (Meriadoc) noch immer mehrmals im Jahr.

Der Herr der Ringe: Spielt Sam im nächsten Kinofilm mit?

"Wir haben jedes Mal eine tolle Zeit miteinander, gehen schick Essen und genießen die Gesellschaft der anderen". Im neuen Kinofilm von Peter Jacksons Interpretation von Der Herr der Ringe kommt Samweis Gamdschie offenbar zwar nicht vor, doch für das nächste Leinwandabenteuer besteht berechtigte Hoffnung auf eine Rückkehr.

Für wen ist dieser Artikel interessant?

Das Thema "Der Herr der Ringe" ist gerade wieder topaktuell. Der neue Kinofilm wird gedreht und die dritte Staffel der Amazon-Serie wirft ihre düsteren Schatten voraus. Bei diesem Artikel handelt es sich um eine für Fans von Tolkiens Werk und Peter Jacksons Arbeit äußerst interessant Anektdote.

Der Herr der Ringe: Schatten der Vergangenheit befindet sich noch in einer äußerst frühen Entwicklungsphase. Dennoch hat Sean Astin bereits Kontakt zu Moderator Stephen Colbert, einem der Macher des Films, aufgenommen. Und noch eine Sache betont der Hollywoodstar: Am sprichwörtlichen Hungertuch muss Sean Astin schon lange nicht mehr nagen. Er befinde sich mittlerweile in einer "finanziell komfortablen Situation".

Quelle: The Guardian

1
    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Weedotastisch Hobby-Spieler/in
        Naja, besser ein Haus verkaufen als nie eines besitzen. Du weißt ja nicht, ob der Film ein Erfolg wird, aber ich würde dann die Leute mit schlechter Gage nach Erfolg nochmals zusätzlich bedienen.
      • Von Weedotastisch Hobby-Spieler/in
        Naja, besser ein Haus verkaufen als nie eines besitzen. Du weißt ja nicht, ob der Film ein Erfolg wird, aber ich würde dann die Leute mit schlechter Gage nach Erfolg nochmals zusätzlich bedienen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk