Dead Space gespielt: Schöne Schlachtplatte - Hands-on-Preview + Video - Seite 2

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Special Katharina Pache - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Dead Space gespielt: Schöne Schlachtplatte - Hands-on-Preview + Video - Seite 2
Quelle: Electronic Arts

Dank einfallsreicher Waffen und speziellen Fertigkeiten macht der Kampf gegen die Alien-Monster jede Menge Spaß. Lest auf Seite 2, wie sich Dead Space (2023) in den Action-Sequenzen spielt.

Eine Nacherzählung der Geschehnisse aus den ersten drei Kapiteln würde nicht nur diejenigen langweilen, die das Original kennen, sondern auch allen die Überraschung rauben, die selbst die schaurigen Geheimnisse der Ishimura erkunden möchten. Deshalb bleiben wir in unserer Begeisterung vage. Was damals eine klasse Idee war, ist es jedenfalls heute noch: Auf Bildschirmeinblendungen wird verzichtet, die Gesundheit und die Ladung des Stasis-Moduls, mit dem Isaac Objekte (und Feinde) verlangsamt, erkennen wir auf einen Blick am Rücken des Anzugs. Einkommende Videocalls, die Karte, der Wegweiser, das Inventar - in diesen Momenten pausiert das Spiel nicht, stattdessen wird das jeweilige Menü oder Bild vor uns projiziert. Davon profitiert nicht nur die Immersion, sondern auch die Spannung, denn selbst in diesen Momenten kann es zu einem Angriff kommen.

Anziehend, abstoßend

Ein weiteres kongeniales und viel diskutiertes Feature - besonders bei Jugendschutzbeauftragten - ist das Verstümmelungssystem im Spiel. Necromorphs sind keine Menschen (mehr) und ein Headshot kümmert die meisten Monster nicht im Geringsten. Ohne Sichelarme allerdings ist so ein mutierter Alien-Zombie schon deutlich weniger gefährlich. Nicht nur deshalb gehört die Reduktion gegnerischer Gliedmaßen zur Pflicht: Munition stellt zwar keine absolute Mangelware dar, aber wer weiß, was hinter der nächsten Ecke lauert? Effektiv zu kämpfen heißt, länger zu leben.

Der eine oder andere mag das sicher geschmacklos finden, aber es macht ohne Zweifel gehörig Spaß, Necromorphs um ihre Glieder zu erleichtern, und das hängt auch mit den einfallsreichen Schießeisen zusammen. Der Plasma Cutter, die Startwaffe, hat zwei Feuermodi: waagrecht oder senkrecht. Per Knopfdruck lässt sie sich optimal einstellen, wenn man es auf einen bestimmten Körperteil abgesehen hat - Beine trennt man besser quer ab, erhobene Arme längs an den Schultern, klar! Aber es gibt noch so viel mehr Möglichkeiten, da kommen Stasis und Kinese ins Spiel.

Einen auf Isaac zustürmenden Necromorph mit Stasis in Zeitlupe zu versetzen, verschafft dem unfreiwilligen Helden eine kurze Verschnaufpause. Ein, zwei Schuss, um den messerscharfen Knochenarm abzutrennen, dann mit der Kinese-Kraft die Extremität greifen, zurück zum Spender schicken und im Nu baumelt der gerade noch so gefährliche Alien-Untote an der Wand, aufgespießt mit dem eigenen Unterarm. Geschieht ihm recht, diesem Monstrum!

Ein Necromorph ist Isaac zu nahe gekommen, sodass er ihn mit einem Nahkampfangriff zu verletzen droht. Quelle: Electronic Arts Überraschung! Necromorph sollen nicht an festen Orten spawnen, sondern dynamisch auf der Ishimura ihr Unwesen treiben. Das dürfte für Wiederspielwert sorgen.

Im Remake ist all das eine noch blutigere Angelegenheit als damals, denn anstatt das System nur zu übernehmen, hat Electronic Arts es auf die Spitze getrieben. Mit jedem Treffer legt Isaac neue Schichten frei: Fett, Muskeln, Knochen. Das ist heute wie damals nichts für schwache Mägen. Aber wer nichts mit Gore und Body Horror anfangen kann, ist auf der Ishimura ohnehin an der falschen Adresse und sollte vielleicht lieber bei Starfield anheuern.

Damals vermutlich schlichtweg unmöglich, sorgt eine Neuerung im Remake für noch mehr Immersion: Ladebalken sind Vergangenheit, selbst Aufzugfahrten fühlen sich nicht mehr an, als wären sie nötig, um Berechnungen im Hintergrund zu kaschieren. Die Ishimura ist jetzt von vorne bis hinten erkundbar, Isaac kann also zu Bereichen zurückkehren, die er bereits besucht hat. Kombiniert mit Nebenquests, zuvor gestrichenen Inhalten und unterschiedlichen Sicherheitszertifikaten, die der Held erlangen muss, bevor er gewisse Türen und Schatullen öffnen kann, motiviert das zum Backtracking.

Dank dynamischem Feindverhalten sollen sich obendrein die Begegnungen mit Necromorphs immer ein wenig anders gestalten, sodass ein gewisser Wiederspielwert gewährleistet wird. Überprüfen konnten wir das innerhalb der vier Stunden Spielzeit jedoch nicht. Fragezeichen bestehen noch bei der Story, die wurde laut Electronic Arts leicht adaptiert, damit sie besser ins Dead-Space-Universum passt.

Und das ist seit dem ersten Spiel durch weitere Titel und diverse Medienformate wie Romane, Comics und Animationsfilme deutlich gewachsen und wurde komplizierter. Grobe Unterschiede fielen uns in dieser Hinsicht in den ersten Kapiteln nicht auf, das soll nach Release Sorge der Autoren diverser Lore-Artikel in Online-Wikipedias sein.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von bide Spiele-Novize/Novizin
        Habe alle 3 Dead Space durch.

        Gemischte Gefühle:

        Top:
        - Setting
        - kein HUD

        Weniger Top:
        - Hakeliges Gameplay
        - kaum Abwechslung

        Aber wie mein Vorposter fand ich den dokumentierten Entwicklungsprozess des Remakes inkl. Berücksichtigung von Fan Feedback ein Paradebeispiel für gelungenes Marketing, was hoffentlich Schule macht.
      • Von bide Spiele-Novize/Novizin
        Habe alle 3 Dead Space durch.

        Gemischte Gefühle:

        Top:
        - Setting
        - kein HUD

        Weniger Top:
        - Hakeliges Gameplay
        - kaum Abwechslung

        Aber wie mein Vorposter fand ich den dokumentierten Entwicklungsprozess des Remakes inkl. Berücksichtigung von Fan Feedback ein Paradebeispiel für gelungenes Marketing, was hoffentlich Schule macht.
      • Von ZgamerZ Gelegenheitsspieler/in
        Hatte bis jetzt nichts mit Dead Space am Hut, aber jetzt mit dem Remake bin ich durchaus gewollt, da mal reinzugucken.

        Was man den Entwicklern noch zugute halten sollte ist, dass sie am Anfang sehr viel von dem was sie taten und planten mit den Fans geteilt haben und möglichst versucht haben, deren Wünsche mit den eigenen Verbesserungsvorstellungen unter einen Hut zu bekommen. Ich habe damals selber das ganze eine Weile verfolgt und fand alleine schon die Art, wie das vonstatten ging ausgesprochen sympathisch.

        Insbesondere, weil wenig später Volition mit ihrem Saints Schrott Reboot so ziemlich das exakte Gegenteil hingelegt haben. Denn während die Dead Space Remake-Macher praktisch mit ihren Fans gefeiert haben, dass sie den ersten Teil neu machen und alle bester Laune waren - Haben Volition ihren Fans teilweise den Mittelfinger ins Gesicht gestreckt. Ich kann man auf Twitter an einen Post erinnern, in dem ein Fan einfach nur darauf aufmerksam machte, dass er und viele andere die neuen Hauptfiguren nicht so toll fanden... Volition beantwortete das ganze mit einer albernen GIF mit der Botschaft: "HATERS GONNA HATE".

        Die Dead Space "Remaker" sammelten derweil das Feedback der Fans, belohnten diese dann noch mit einem coolen Video, in dem der Sprecher von Isaac ins Rampenlicht tritt und selber verkünden durfte, dass er nun wieder mit am Start ist - Und dann bedankte man sich für alles und zog sich, wie man es ausdrückte "Zur Auswertung eures Feedbacks zurück".

        Und das fand ich einfach super: So kommuniziert man mit seinen Fans, so gibt man ihnen das Gefühl ein Teil dessen zu sein, was man da erarbeitet. Man gibt ihnen nicht die vollkommene Macht über alles zu bestimmen, aber man gibt ihnen auf demokratische Art eine Stimme. Ob und wie viel das am Ende gebracht hat, kann man nur spekulieren. Jedoch gibt es einem als Fan, der irgendwo mit dabei sein durfte bei der Vorab-Feedbackparty dennoch ein Gefühl der Verbundenheit mit seinem Spiel. Und das steigert letzten Endes irgendwo auch immer die Wahrscheinlichkeit mehr Ableger zu verkaufen und seine Fans an seine Marke zu binden.

        Und nicht wie Volition und Deep Silver den Fans mehr oder weniger immer wieder ins Gesicht zu sagen, dass man sie scheiße findet, weil sie ihren Unmut über die massiven und wie auch ich finde unpassenden Veränderungen kundtun - Um sich dann wenig später darüber zu wundern, warum die Verkaufszahlen so schlecht sind.

        Ein bisschen wie damals bei Battlefield V und Patrick Sunderland mit seinen Beleidigungen gegen die eigenen Fans und seinem Mottospruch "Wenns dir nicht gefällt, dann kauf es dir halt nicht!" - Was recht viele Leute dann auch nicht gemacht haben am Anfang. Sunderland wurde dann recht bald gegangen, wie man so schön sagt.

        Und alleine dafür wäre ich durchaus gewollt, das Dead Space Remake dann auch meinetwegen zum aktuellen Vollpreis zu kaufen.
      • Von HeavyM Hobby-Spieler/in
        Ja sieht nicht schlecht auch, jedoch das Original mit reshade sieht auch sehr beeindruckend aus und kostet nichts wenn man es in der Bibliothek hat.
      • Von OutsiderXE Mitglied
        Erst vor wenigen Monaten die Trilogie gespielt. Man brauchte eigentlich kein DS-Remake, aber irgendwann für weniger Geld nehme ich es gerne. Viel gespannter bin ich auf ein DS3-Remake, ob man die Gegnermassen durch weniger, langsamere, dafür stärkere Gegner austauscht um es gruseliger zu machen.
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
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        Ist Jason Graves wieder für den Score dabei?
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